Familie Feuerstein in Stuttgart?

Foto:Anton_Ivanov/ Shutterstock

Stuttgart – Die Grünen-Europapolitikerin Rebecca Harms will schwäbische Autofahrer ärgern und fordert Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Stuttgart. Fahrverbote müssten verhängt werden, nicht um Autofahrer zu ärgern, sondern um Menschen vor gefährlich dreckiger Luft zu schützen, so die Grünen-Politikerin in den morgigen Ausgaben von „Heilbronner Stimme“ und dem „Mannheimer Morgen“. Niemand möge Fahrverbote. Fahrzeuge so zu bauen oder nachzurüsten, daß sie die Grenzwerte einhielten, sei selbstverständlich besser. Allerdings reiche es nicht, die Automobilindustrie freundlich dazu aufzufordern. Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU) müsse im Namen des Grenzwerts tätig werden, da sonst Länder, Kommunen und Besitzer von Dieselfahrzeugen seine Untätigkeit auszubaden hätten. Vize-Regierungschef Strobl (CDU) bezeichnete Fahrverbote lediglich als „Ultima Ratio“. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) besteht hingegen auf einer Einführung von Fahrverboten ab 2018. (dts)

Hintergrundinfo: Wie der weltbekannte – und wegen seiner notorischen Political Incorrectness von der BBC gefeuerte – Motorjournalist Jeremy Clarkson anläßlich einer Folge seiner Serie „The Grand Tour“ mitteilte, die aus dem Innenhof von Schloß Solitude in Stuttgart übertragen wurde, hätte sein Team wegen des Einspruchs eines grünen Stadtrates ums Haar keine Drehgenehmigung erhalten. Die Begründung des Stadtrates sei gewesen, eine solche Sendung passe nicht zum Image Stuttgarts als Radfahrerstadt. Stuttgart ist die Heimat von Mercedes Benz und Porsche. Insofern darf man die Behauptung von Rebecca Harms, es gehe nicht darum, Autofahrer zu ärgern, für eine typisch grüne Schutzbehauptung halten.

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