Von der Leyen auf Nazi-Jagd (II)

Ganz großes Polittheater: Ursula von der Leyen hat einen USA-Besuch storniert, um sich stattdessen im französischen Illkirch die Räumlichkeiten zeigen zu lassen, in denen Oberleutnant Franco A. untergebracht gewesen ist. Franco A. gilt als Rechtsextremist und soll einen staatsgefährdenden Anschlag geplant haben. Außerdem hatte er sich als syrischer Kriegsflüchtling registrieren lassen. https://www.welt.de/print/welt_kompakt/article164231843/Ursula-von-der-Leyen-inszeniert-sich-als-Aufklaererin.html Zitat: "Die Ministerin ließ sich die Räume zeigen, in denen Franco A. untergebracht war, und führte Gespräche mit Soldaten. Konkrete Erkenntnisse brachte der Besuch der Ministerin nicht – wie auch. Die Kaserne war bereits vorige Woche von Beamten des Bundeskriminalamts (BKA) durchsucht worden. Anschließend hatte ein von Generalinspekteur Volker Wieker beauftragtes Ermittlungsteam der Bundeswehr Befragungen am Standort durchgeführt. Von der Leyen, die für ihre Visite eigens einen Staatsbesuch in den USA abgesagt hatte, blieb nun nur noch, weitere Aufklärung zu versprechen. „Wir sind hier am Anfang eines langen Prozesses“, sagte sie. " - Zitatende. Malheur, Malheur: Ursula von der Leyen ist zu spät in die Kaserne gekommen. Das BKA hatte Gebäude und Gelände bereits durchsucht. Hoffentlich hat ihr das jemand gesagt. Es ist nicht schön, sich eine Verteidigungsministerin vorzustellen, die unter Feldbetten herkriecht, um Sprengstoff oder Munition zu suchen, die bereits gefunden worden sind. Sinnvoll ist aber gewesen, nach Illkirch zu kommen und einen USA-Besuch dafür abzusagen, um direkt am Ort des gräßlichen Geschehens weitere Aufklärung zu versprechen. Das hätte an keinem anderen Ort dieselbe Glaubwürdigkeit gehabt. Daß wir hier am Anfang eines langen Prozesses stehen, versteht sich aber von selbst. Wann wäre in Deutschland auch zum letzten Mal etwas schnell gegangen? Man denke nur an den NSU-Prozess. Oder an die Verbreiterung der A3 zwischen Würzburg und Aschaffenburg um einen Fahrstreifen. NSU: Mindestens vier Jahre, A3 inzwischen 18 Jahre. Nur die Islamisierung geht schneller. Lange Prozesse sind des Deutschen liebster Dauerlutscher. Zitat: "An ihrer umstrittenen Pauschalkritik an einem falschen Korpsgeist und Führungsschwäche in der Bundeswehr hielt die Ministerin jedoch fest. Diese Äußerungen hatten zu entrüsteten Reaktionen in der Truppe und in der Politik geführt." - Zitatende. Es gibt keinen falschen Korpsgeist. Es gibt lediglich Korpsgeist oder es gibt keinen. Im Kriegsfall ist er unerläßlich, weil sich Soldaten auf ihre Kameraden verlassen können müssen. Wess´ Geistes Kind die sind, ist dabei völlig unerheblich. Die korrekte Übersetzung von "falscher Korpsgeist" heißt in diesem Fall: Eure Solidarität, Soldaten, soll nicht in erster Linie euren Kameraden egal welcher politischen Couleur gelten, sondern den ideologischen Vorlieben der politischen Klasse. Mit Solidarität einer ideologischen Vorliebe gegenüber ist allerdings noch nie eine Schlacht gewonnen worden. Der Korpsgeist ergibt sich aus der unmittelbaren Realität des soldatischen Daseins. Der Soldat ist ein Mensch, der sich im Auftrag seiner Regierung als potentielles Kanonenfutter zur Verfügung stellt. Und das letzte, was er sich sinnvollerweise gefallen läßt, ist der Vorwurf eines "falschen Korpsgeistes", erhoben von einer Frau, die aus völlig anderen Gründen als ihrer militärischen Kompetenz Bundesverteidigungsministerin geworden ist. Sie ist die letzte, die fallen wird. Von der Leyen kannte bei ihrem Amtsantritt noch nicht einmal die Rangabzeichen der Bundeswehr und räumte freimütig ein, daß ihre Qualifikation für das Amt in ihrer "Erfahrung mit großen Verwaltungen" bestünde. Vom Wesen des Militärischen hatte sie - und hat sie vermutlich noch immer - keinen blassen Schimmer. Kanonenfutter braucht Korpsgeist, nicht Political Correctness. Im Übrigen ist es Spott und Hohn, eine Führungsschwäche in der Bundeswehr zu beklagen, wenn diese Klage von einer Verteidigungsministerin kommt, die eine Armee betrachtet wie irgendeine große Verwaltung. Armeen sind kein politisches Spielzeug. Das Letzte, was eine Armee braucht, die eine gute Armee sein soll, ist eine Verteidigungsministerin, die in ihr lediglich einen großen Arbeitgeber sieht, in dem möglichst familienfreundliche Dienstzeiten bei wenig Versetzungen gelten und die Beachtung regierungsamtlich verfügter Denk- und Sprechverbote vor allem anderen steht. Was die WELT hier abliefert, ist wieder einmal nichts als Hofberichterstattung. Zitat: "Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich mit einem Besuch im französischen Illkirch bemüht, im Fall des mutmaßlich rechtsextremen Bundeswehroffiziers Franco A. Aufklärungswillen zu demonstrieren." - Zitatende. Hat sich bemüht zu demonstrieren, also. Soll positiv klingen. Im Lande der Zeichensetzer geht das auch durch. Und für eine deutsche Verteidigungsministerin ist es allemal angenehmer, in der Hofpresse als bemühte Demonstrationstante dazustehen, als sich in den USA als militärischer Ignorant zu blamieren. Von daher wird es Ursula von der Leyen wohl kaum schwer gefallen

Ganz großes Polittheater: Ursula von der Leyen hat einen USA-Besuch storniert, um sich stattdessen im französischen Illkirch die Räumlichkeiten zeigen zu lassen, in denen Oberleutnant Franco A. untergebracht gewesen ist. Franco A. gilt als Rechtsextremist und soll einen staatsgefährdenden Anschlag geplant haben. Außerdem hatte er sich als syrischer Kriegsflüchtling registrieren lassen.

https://www.welt.de/print/welt_kompakt/article164231843/Ursula-von-der-Leyen-inszeniert-sich-als-Aufklaererin.html

Zitat: „Die Ministerin ließ sich die Räume zeigen, in denen Franco A. untergebracht war, und führte Gespräche mit Soldaten. Konkrete Erkenntnisse brachte der Besuch der Ministerin nicht – wie auch. Die Kaserne war bereits vorige Woche von Beamten des Bundeskriminalamts (BKA) durchsucht worden. Anschließend hatte ein von Generalinspekteur Volker Wieker beauftragtes Ermittlungsteam der Bundeswehr Befragungen am Standort durchgeführt. Von der Leyen, die für ihre Visite eigens einen Staatsbesuch in den USA abgesagt hatte, blieb nun nur noch, weitere Aufklärung zu versprechen. „Wir sind hier am Anfang eines langen Prozesses“, sagte sie. “ – Zitatende.

Malheur, Malheur: Ursula von der Leyen ist zu spät in die Kaserne gekommen. Das BKA hatte Gebäude und Gelände bereits durchsucht. Hoffentlich hat ihr das jemand gesagt. Es ist nicht schön, sich eine Verteidigungsministerin vorzustellen, die unter Feldbetten herkriecht, um Sprengstoff oder Munition zu suchen, die bereits gefunden worden sind. Sinnvoll ist aber gewesen, nach Illkirch zu kommen und einen USA-Besuch dafür abzusagen, um direkt am Ort des gräßlichen Geschehens weitere Aufklärung zu versprechen. Das hätte an keinem anderen Ort dieselbe Glaubwürdigkeit gehabt. Daß wir hier am Anfang eines langen Prozesses stehen, versteht sich aber von selbst. Wann wäre in Deutschland auch zum letzten Mal etwas schnell gegangen? Man denke nur an den NSU-Prozess. Oder an die Verbreiterung der A3 zwischen Würzburg und Aschaffenburg um einen Fahrstreifen. NSU: Mindestens vier Jahre, A3 inzwischen 18 Jahre. Nur die Islamisierung geht schneller. Lange Prozesse sind des Deutschen liebster Dauerlutscher.

Zitat: „An ihrer umstrittenen Pauschalkritik an einem falschen Korpsgeist und Führungsschwäche in der Bundeswehr hielt die Ministerin jedoch fest. Diese Äußerungen hatten zu entrüsteten Reaktionen in der Truppe und in der Politik geführt.“ – Zitatende.
Es gibt keinen falschen Korpsgeist. Es gibt lediglich Korpsgeist oder es gibt keinen. Im Kriegsfall ist er unerläßlich, weil sich Soldaten auf ihre Kameraden verlassen können müssen. Wes Geistes Kind die sind, ist dabei völlig unerheblich. Die korrekte Übersetzung von „falscher Korpsgeist“ heißt in diesem Fall: Eure Loyalität, Soldaten, soll nicht in erster Linie euren Kameraden egal welcher politischen Couleur gelten, sondern den ideologischen Vorlieben der politischen Klasse. Mit Loyalität einer ideologischen Vorliebe gegenüber ist allerdings noch nie eine Schlacht gewonnen worden. Der Korpsgeist ergibt sich aus der unmittelbaren Realität des soldatischen Daseins. Der Soldat ist ein Mensch, der sich im Auftrag seiner Regierung als potentielles Kanonenfutter zur Verfügung stellt. Und das letzte, was er sich sinnvollerweise gefallen läßt, ist der Vorwurf eines „falschen Korpsgeistes“, erhoben von einer Frau, die aus völlig anderen Gründen als ihrer militärischen Kompetenz Bundesverteidigungsministerin geworden ist. Sie ist die letzte, die fallen wird. Von der Leyen kannte bei ihrem Amtsantritt noch nicht einmal die Rangabzeichen der Bundeswehr und räumte freimütig ein, daß ihre Qualifikation für das Amt in ihrer „Erfahrung mit großen Verwaltungen“ bestünde. Vom Wesen des Militärischen hatte sie – und hat sie vermutlich noch immer – keinen blassen Schimmer. Kanonenfutter braucht Korpsgeist, nicht Political Correctness.

Im Übrigen ist es Spott und Hohn, eine Führungsschwäche in der Bundeswehr zu beklagen, wenn diese Klage von einer Verteidigungsministerin kommt, die eine Armee betrachtet wie irgendeine große Verwaltung. Armeen sind kein politisches Spielzeug. Das Letzte, was eine Armee braucht, die eine gute Armee sein soll, ist eine Verteidigungsministerin, die in ihr lediglich einen großen Arbeitgeber sieht, in dem möglichst familienfreundliche Dienstzeiten bei wenig Versetzungen gelten und die Beachtung regierungsamtlich verfügter Denk- und Sprechverbote vor allem anderen steht.

Was die WELT hier abliefert, ist wieder einmal nichts als Hofberichterstattung.
Zitat: „Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich mit einem Besuch im französischen Illkirch bemüht, im Fall des mutmaßlich rechtsextremen Bundeswehroffiziers Franco A. Aufklärungswillen zu demonstrieren.“ – Zitatende.

Hat sich bemüht zu demonstrieren, also. Soll positiv klingen. Im Lande der Zeichensetzer geht das auch durch. Und für eine deutsche Verteidigungsministerin ist es allemal angenehmer, in der Hofpresse als bemühte Demonstrationstante dazustehen, als sich in den USA als militärischer Ignorant zu blamieren. Von daher wird es Ursula von der Leyen wohl kaum schwer gefallen sein, ihren USA-Besuch abzusagen, um dafür im französischen Illkirch ihre Bemühungen zur Demonstration vorzuzeigen. Das wäre das Thema gewesen, WELT-Presse!

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