Unterwegs im Migrantenlager von Paris

In Paris, gleich an der Metro-Station Porte de La Chapelle, leben hunderte illegale Einwanderer im größten Migrantenlager der Stadt in selbstgebauten Zelten. Sie kommen aus Afrika, hauptsächlich aus dem Sudan, Eritrea und Nigeria und viele von ihnen sind wütend. Sie schimpfen auf Europa, das ihnen keine Papiere, bezahlte Wohnungen und Sozialleistungen gibt. Breitbart London hat mit ihnen gesprochen:

Rolando, 25, erklärt, er sei erst vor zwei Monaten nach Paris gekommen. Seine Reise führte ihn erst durch Westafrika und Libyen. Nach einer sechstägigen Bootsfahrt sei er in Italien gelandet. Er trägt einen Trainingsanzug der englischen Marke Londsdale (Anm.d.Red. Die Kleidung der Firma Londsdale war besonders bei Rechtsextremen beliebt) und gibt vor, einen sechsmonatigen Kurs in internationalen Beziehungen besucht zu habe. Nun will er in Frankreich eine Familie gründen.

Kämpfe seien an der Tagesordnung, erzählt er. Im vergangenen Monat habe es einen Streit zwischen 50 Migranten um Essen gegeben, bei dem einer von ihnen schwer verletzt wurde.

Rolando sagt, er mag die Franzosen nicht: „Sie gucken zu, wie wir auf der Straße leiden. Sie gehen vorbei, sehen uns und lächeln. Als wenn es ihnen Spaß macht, uns leiden zu sehen. Sie sind dafür verantwortlich, dass es Afrika so schlecht geht. Wenn sie unser Land nicht ruiniert hätten, wäre ich nicht hier!“

Für ihn ist klar, islamische Terrororganisationen wie Boko Haram sind vom britischen Geheimdienst MI6 gegründet worden.

„Unsere jüngere Generation ist klüger geworden. Ein weißer Mann kann mich nicht täuschen,“ so Ronaldo.

Viele Migranten klagen über Hunger, obwohl Hilfsorganisationen wie Utopia 56 sie im Camp regelmäßig mit Lebensmitteln versorgen.

„Die sind scheiße, sie bringen uns Wasser, wir brauchen das nicht, wir brauchen Papiere,“ beschwert sich ein 32jähriger.

Das vorherige Migrantenlager, das in der Nähe der Metrostation Stalingrad lag, war von der Polizei im vergangenen November geräumt worden, nachdem es dort immer wieder zu massiven Auseinandersetzungen und Kämpfen gekommen war.

Foto: Screenshot/ Youtube

 

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