Warum die Bundeswehr gewaltbereit, ausländer- und fremdenfeindlich sein MUSS

Von Bundesheer Fotos - "Leopard", CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45307039

Das Geschrei in den Medien und der Politik ist wieder riesengroß, hat sich doch anscheinend ein „Ausländerfeind“ in die Truppe eingeschlichen.

Warum eigentlich diese ganze Aufregung? Merkels „Wahlkampfhelfer“ Franco A. ist geschnappt worden, die Komplizen auch schon enttarnt. Ab in die Zelle mit den Halunken und das müsste es doch dann gewesen sein.

Von Thomas Böhm

Aber nein, stattdessen nutzt die Entwaffungsministerin Ursula von der Leyen diesen Vorfall, um bei der Bundeswehr linkshändig mit dem lila Besen richtig aufzuräumen und das rechte Gedankengut aus den Kasernen zu fegen.

Dabei ist der Auftrag, sind die Aufgaben der Bundeswehr eindeutig festgelegt und im Grunde genommen ziemlich rechtslastig. Die Soldaten tun also nur ihre Pflicht:

Auftrag der Bundeswehr ist es, im Rahmen eines gesamtstaatlichen Ansatzes

-Deutschlands Souveränität und territoriale Integrität zu verteidigen und seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen,

-zur Resilienz (Krisenfestigkeit) von Staat und Gesellschaft gegen äußere Bedrohungen beizutragen,

-die außen- und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit Deutschlands abzustützen und zu sichern,

-gemeinsam mit Partnern und Verbündeten zur Abwehr sicherheitspolitischer Bedrohungen für unsere offene Gesellschaft und unsere freien und sicheren Welthandels- und Versorgungswege beizutragen,

-zur Verteidigung unserer Verbündeten und zum Schutz ihrer Staatsbürger beizutragen,

-Sicherheit und Stabilität im internationalen Rahmen zu fördern und

europäische Integration, transatlantische Partnerschaft und multinationale Zusammenarbeit zu stärken.

Abgeleitet aus diesem Auftrag nimmt die Bundeswehr in einem gesamtstaatlichen Ansatz vor allem folgende Aufgaben wahr:

-Landes- und Bündnisverteidigung im Rahmen der NATO und der EU

-Internationales Krisenmanagement

-Heimatschutz

-Partnerschaft und Kooperation auch über EU und NATO hinaus

-Humanitäre Not- und Katastrophenhilfe.

So weit so gut und eigentlich nicht fehlinterpretierbar. Und bei genaueren Hinsehen könnte man schon den Eindruck gewinnen, dass die Bundeswehr per sé „ausländerfeindlich“ eingestellt ist und auch vor Gewalt gegen „Ausländer“ nicht zurückscheut, ja man könnte sogar sagen: Wer gegen fremde Feinde ins Feld zieht, muss fremdenfeindlich gesinnt sein, ansonsten würde er fahnenflüchtig werden. Und der Soldat muss natürlich im Ernstfall auch gewaltbereit sein, es sei denn er will mit Blümchen gegen durchgeknallte Islam-Terroristen ohne deutschen Pass kämpfen.

Gegen wen soll die Armee unser Land, bzw. das Bündnis, die territoriale Integrität und den deutschen Bürger eigentlich verteidigen? Gegen eine Bedrohung von innen (soweit sind wir noch nicht, Herr Maas), oder doch eher gegen eine Bedrohung von außen, also von „Ausländern“? Für wen ist denn der Heimatschutz gedacht? Für Pakistan, oder doch eher für unser Land? Und hat der Begriff Heimatschutz ansich nicht schon etwas verdächtig „völkisches“ in sich?

Gegen wen soll die Bundeswehr denn gemeinsam mit Partnern und Verbündeten zur Abwehr sicherheitspolitischer Bedrohungen für unsere offene Gesellschaft und unsere freien und sicheren Welthandels- und Versorgungswege beitragen, wenn nicht gegen die ausländischen Feinde, die das verhindern wollen? Sollten diese Feinde mittlerweile alle einen deutschen Pass besitzen, dann Gnade uns Gott.

Außerdem müssen sich unsere Soldaten immer mal wieder auf fremden Territorium von „Ausländern“ umbringen lassen, nur weil irgendwelche Regierungen ihr globalen Fantasien ausleben wollen.

Will Frau von der Leyen unsere Bundeswehr dazu missbrauchen, in die Urlaubsgebieten, in denen sich deutsche Touristen daneben benehmen, einzumarschieren und die Landsleute einzusacken, oder sind diese Auslandseinsätze eher zum Nachteil der Menschen, die dort schon länger leben, geplant?

Fragen über Fragen, die Frau von der Leyen mit Sicherheit nicht beantwortet wird, weil unsere Medien diese auch nicht stellen werden.

Man sollte dennoch das Gekreische um einige Pegel herunterschrauben. Es sei denn man will, wie Ursula von der Leyen, die Bundeswehr in eine multikulti-bunte Hilfsorganisation zum Aufbau von Schulen verwandeln.

Von Bundesheer Fotos – „Leopard“, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45307039

 

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