Neueste Wahlumfrage: 888 oder der Kampf um den dritten Platz

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Soll wegen der AfD bei der Wahl geschummelt werden? (Foto: Fotolia/Zerbor)

Es gibt während des Wahlumfrage-Marathons immer wieder gute und schlechte Nachrichten. Spannend geht es zur Zeit im Kampf um den dritten Platz des Bundestags-Wettbewerbs in der Schein-Demokratie-Olympiade zu:

„Die SPD fällt in der wöchentlichen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa unter die 30-Prozent-Marke: Sie büßt im Wahltrend, den das Institut für das Magazin „Stern“ und den Fernsehsender RTL erstellt, im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte ein und kommt aktuell auf 28 Prozent. Die Union behauptet ihre 36 Prozent und kann damit ihren Vorsprung auf acht Punkte ausbauen. Die Grünen gewinnen einen Punkt hinzu auf acht Prozent, die AfD verliert einen auf nun ebenfalls acht Prozent.

Bei acht Prozent stagniert weiterhin die Linke. Um einen Punkt zulegen kann die FDP, die jetzt mit sieben Prozent sicher im Bundestag vertreten wäre. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen fünf Prozent.

Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 23 Prozent. Bei der Kanzlerpräferenz verbessert sich Angela Merkel (CDU) im Vergleich zur Vorwoche um drei Prozentpunkte, während SPD-Chef Martin Schulz zwei verliert. Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich laut Forsa-Umfrage 47 Prozent aller Wahlberechtigten für Merkel entscheiden und 28 Prozent für ihren Herausforderer Schulz, der damit nun 19 Punkte hinter der amtierenden Kanzlerin rangiert.

Für den Wahltrend wurden vom 24. bis 28. April 2017 insgesamt 2.502 Bundesbürger befragt. Die Auswahl der Befragten sei „repräsentativ“, teilte das Institut mit.“ (dts)

Würde die AfD die Nichtwähler und Unentschlossenen überzeugen können, würde sie sogar zweitstärkste Kraft werden.

Man darf ja wohl noch mal träumen. Aber klar ist, wo die AfD ihre Prioritäten setzen sollte.

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