Hillary Clinton: „Ich hätte die Wahl gewonnen“

Hat die feine Dame etwa Dreck am Stecken? (Foto: Brett Weinstein/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/
Hat die feine Dame etwa Dreck am Stecken? (Foto: Brett Weinstein/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Bei einer Diskussion mit der iranisch-britischen Chefkorrespondentin von CNN, Christiane Amanpour, anläßlich eines Treffens der „Frauen für Frauen“ in New York, äußerte sich Clinton über Trumps bisherige Außenpolitik. Sie begrüße den amerikanischen Raketenangriff auf die syrische Armee, glaube aber nicht, daß er von nachhaltiger Wirkung sei. Außerdem sei der Angriff durch angebliche Hinterzimmerabsprachen mit den Russen befleckt.

Amanpour fragte Clinton im weiteren Verlauf der Diskussion, ob sie persönlich die Verantwortung für den Verlust der US-Präsidentschaftswahl akzeptiere. Clinton erwiderte, daß sie ihre Verantwortung voll akzeptiere. Sie sei schließlich die Kandidatin gewesen, deren Name auf dem Stimmzettel gestanden habe. Es sei kein perfekter Wahlkampf gewesen, sagte Clinton. Dabei verwies sie auf mehrere eigene – und auch Unzulänglichkeiten ihres Wahlkampfteams. Ihre Verantwortungsübernahme im Gespräch mit Amanpour endete aber, als sie sich ihres Lieblingsschuldigen annahm: James Comey.
„Ich war dabei zu gewinnen“, sagte Clinton, „bis Comeys Brief vom 28. Oktober in Verbindung mit den russischen Wikileaks-Veröffentlichungen Zweifel in die Köpfe meiner potentiellen Wähler setzte und sie so davon abhielt, für mich zu stimmen.“ Frau Clinton fügte hinzu, auch Frauenfeindlichkeit könne ein möglicher Grund ihrer Wahlniederlage gewesen sein. Jedenfalls verstieg sie sich zu der Behauptung, daß sie heute Präsidentin der USA sei, wenn die Wahlen am 27. Oktober stattgefunden hätten und nicht am 8. November.

https://townhall.com/tipsheet/cortneyobrien/2017/05/02/hillary-i-was-on-the-way-to-winning-until-n2321218

Brett Weinstein/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/