En Marche! In den Untergang mit Macron

Foto: Frederic Legrand - COMEO/ Shutterstock

Nach fünf Jahren Regentschaft hinterlässt der Sozialist François Hollande sein Land in einem erschreckend schwachen und unfähigen Zustand.

Frankreich ist nach diversen islamischen Terrorangriffen in einem Zustand der Angst. Die Theater haben mit sinkenden Besucherzahlen zu kämpfen, die jüdische Gemeinde, der zweidrittel aller islamischen Attacken in den vergangenen fünf Jahren galt, fühlt sich im Stich gelassen. Angriffe auf sie sorgen weder in den Medien noch bei den Politikern für große Empörung.

Von Marilla Slominski

Dafür intensivieren die Moslems die Islamisierung des Landes. Zu dem jährlichen Treffen der „Moslems Frankreichs“ – übrigens der neue Name für den französischen Ableger der Moslembrüder- am 14.April in Le Bourget kamen 150.000 bärtige moslemische Männer und verschleierte Frauen und skandierten begeistert Parolen gegen Israel, die Juden und den Westen.

Auch wirtschaftlich ist Frankreich in einem erbärmlichen Zustand. Die Arbeitslosenquote liegt bei über 10 Prozent. Neun Millionen Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze – ganze 14 Prozent der Bevölkerung. Das Wirtschaftswachstum stagniert.

Monat für Monat belegen Umfragen, dass die Franzosen besorgt, wütend und extrem unzufrieden mit den Politikern sind. Diese Stimmung lässt vermuten, dass die Franzosen alles abwählen, was Hollandes sozialistischer Politik nahekommt.

Doch im Gegenteil. Am 7. April wird mit Emmanuel Macron ein Politiker Präsident werden, der nicht nur Hollande nahesteht und als Berater für dessen Wirtschaftskurs mitverantwortlich ist, sondern der auch dessen Wahlkampfreden von 2012 wiederholt und dieselben Positionen vertritt wie er.

Während seines gesamten Wahlkampfes hat Macron es geschafft, so gut wie nie über die Gefahr des islamischen Terrors zu sprechen, wenn er es tat, war seine Wortwahl noch gemäßigter als die des amtierenden Präsidenten.

Nach der jüngsten Attacke auf den Champs Elysées schwurbelte er von „unwägbaren Ereignissen“, die nun „Teil des täglichen Lebens der Franzosen in den kommenden Jahren“ sein würden.

Auch in Wirtschaftsfragen klingt er wie ein zweiter Hollande: Erfolg für alle, soziale Mobilität, 35-Stunden-Woche und Rente mit 62, so seine Wahlversprechen. Nicht zu vergessen: Regulierungen um „den Planeten zu retten“, Milliarden Euro für die „ökologische Wende“ und den öffentlichen Dienst.

Er verspricht bessere Bedingungen für die Zuwanderung aus der arabischen Welt und Afrika und verkauft das als „offenes und Willkommen heißendes Frankreich“. Er verspricht, den Bau von Moscheen zu erleichtern und erklärt „die französische Kultur gibt es nicht.“ Genausowenig habe er je französische Kunst gesehen.

Wie kann ein Mann der durch seine Wahlkampfreden stolpert und dem Publikum so den Eindruck vermittelt, er habe die Worte noch nie vorher gelesen, die da für ihn geschrieben wurden, trotzdem der nächste Präsident werden?

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Der konservative Kandidat François Fillon schoß sich sehr schnell selbst mit der Fakejob Affäre um seine Frau aus dem Rennen. Macron profitiert zum einen auch von der Unterstützung Hollandes und seiner Minister, zum anderen wurde ihm die Kampagne En marche! in Anlehnung an Obamas „Yes, we can!“ auf den Leib geschneidert. Hinter ihm steht eine mächtige Mannschaft linker Milliardäre wie Pierre Bergé, Xavier Niel and Patrick Drahi, denen er in seiner Zeit im Finanzministerium geholfen hat. Ihnen wiederum gehören auch die französischen Mainstreammedien, die nun für ihn Stimmung machen.

Kein anderer Präsidentschaftskandidat hat in der Geschichte Frankreichs jemals so oft die Titelblätter von Magazinen und Tageszeitungen geschmückt.

Auch die Unterstützung der Banken ist ihm als Absolvent der École Nationale d’Administration sicher.

Er präsentiert sich – wie seinerzeit Barack Hussein Obama – als junger zukunftsorientierter Mann, er steht für „Wechsel“, „Hoffnung“ und „Neuanfang“. Sein Programm, dass er erst sechs Wochen vor der Wahl im Internet veröffentlichte, ist schwammig und durchzogen von Phrase wie „Europa ist eine Chance“ und „Frankreich muss Möglichkeiten anbieten“. Vor Sozialisten gibt er sich als einer von ihnen, im nächsten Moment behauptet er vor einem anderen Publikum, er sei kein Sozialist.

Es zeigt wieder einmal, ist die Kampagne gut gemacht und trifft den Nerv der Bürger, kann keine Worthülse hohl genug sein, um einem Mann wie ihm nicht die Stimme zu geben.

Auch die Muslime wollen ihn mehrheitlich wählen, erklärte der Vorsitzende der Großen Moschee Paris. Selbst die jüdische Gemeinde versammelt sich hinter ihm.

Die nächsten fünf Jahre unter Macron könnten für die Franzosen sehr schmerzhaft werden. Laut Polizei gibt es mehr als 12 000 radikale Moslems im Land, viele von ihnen stehen unter keinerlei Beobachtung. Die Justiz wird beherrscht von Richtern die sich in Nachsicht gegenüber islamischen Tätern üben und der Zustrom an Migranten ebbt nicht ab, sie schotten sich ab und gründen kleine islamische Ministaaten im Land.

Nichts was Macron verspricht wird den Niedergang der französischen Wirtschaft und der Gesellschaft aufhalten können. Die islamischen Terrorangriffe werden weitergehen, Juden und andere werden weiterhin ihre Opfer sein. Die Unzufriedenheit und mit ihr die Unruhen werden anhalten.

Bei der nächsten Wahl im Jahr 2022, könnte das katholische Frankreich einen muslimischen Präsidentschaftskandidaten erleben und – gewinnen sehen. Damit wäre Michel Houellebecqs Fiktion aus seinem Werk „Unterwerfung“ endgültig Realität geworden – auch weil die Linken sich mit den Islamisten verbünden werden, um Marine Le Pen zu verhindern.

https://www.gatestoneinstitute.org/10299/macron-france-disaster

Foto: Frederic Legrand – COMEO/ Shutterstock

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