BLINDE KUH?

Max Erdinger Foto: JouWatch

In der WELT der nach vorne gestellten Frau Friede Springer gibt es den Debattenbeitrag einer nach vorne gestellten Frau Hannelore Crolly, der so dämlich ist, daß sogar die nach vorne gestellten Frauen Angela Merkel, Simone Peter, Hannelore Kraft, Manuela Dreyer, Manuela Schwesig, Sylvia Löhrmann, Claudia Roth und Sahra Wagenkecht sich schamvoll abwenden. Titel: „Warum Rechtsparteien oft Frauen nach vorne stellen.“

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article164084207/Warum-Rechtsparteien-oft-Frauen-nach-vorne-stellen.html

Von Max Erdinger

Zitat: „Die Erfahrung zeigt: Radikales kommt gesellschaftsfähiger daher, wenn es nicht von Männern geäußert wird. Frauen können das mit ihrer Art besser an den Wähler bringen.“ – Zitatende.
Es heißt „an den Mann bringen“, Frau Hannelore. Und wenn schon „Wähler“, dann bitte auch „Wählerinnen“. Übrigens: Als Frau Adolfine Hitler vor ihrer Geschlechtsumwandlung noch ein ungehobelter Männerklotz ohne Manieren gewesen ist, damals im München der 1920er Jahre, sind es nach vorne gestellte Frauen gewesen, die ihr Benimm und Geld beigebracht haben und sie in die besseren Kreise einführten. Helene Bechstein, die Ehegattin des weltberühmten Pianoforteproduzenten war eine davon. Helene Hanfstaengl war eine weitere und von Winifred Wagner aus Bayreuth, der Schwiegertochter Richard Wagners, brauchen wir gar nicht zu reden. Unity Mitford, englische Nationalsozialistin und mit Winston Churchill verwandt, wurde sogar Adolfines Groupie. Unvergessen sind die Heerscharen gänzlich nach unvorne gestellter Frauen, die Adolfine zujubelten, wann immer sie sich ein Bärtchen ins Gesicht klebte, um eine höschenbefeuchtende Rede zu halten.
Deshalb, Frau Hannelore, gilt: Alle Parteien stellen Frauen nach vorne. Weil nach unvorne gestellte Frauen einfach lieber nach vorne gestellte Frauen wählen. Das gilt umso mehr, seit es Allgemeingut geworden ist, daß Frauen von Natur aus klüger, prinzipienfester, ehrlicher und irgendwie „menschlicher“ seien als Männer. Oder anders ausgedrückt: Seit es Staatsräson geworden ist, daß dumme Frauen gefälligst als klug zu gelten haben, weil sie Frauen sind. Das ist tragisch. Hoch ist die Dunkelziffer derjenigen Männer, die aus Verzweiflung schwul geworden sind, weil sie nicht darüber hinwegkamen, daß sich das einstmals von ihnen idealisierte Geschlecht mit seinen nach vorne gestellten Weibern als das öffentlich unaushaltbare herausgestellt hat. Mir sind Männer bekannt, die nach Kotztüten verlangen, wann immer ihnen eine Merkel, eine Schwesig, eine Kässmann, eine Hendriks, eine Böhmer, eine Dreyer, eine Maischberger oder eine Will ihren saudummen Seich in die Gehörgänge schmieren. Weil sie eine Schachsinnsunverträglichkeit haben und von dem Verdacht geplagt werden, daß sich ihre, wegen ihrer dicken Möpse und ihrem bezaubernden Lächeln Angebetete, für klug halten könnte, was jeder gesunden Erektion abträglich ist.
Wenn Rechtspopulisten Frauen nach vorne stellen, wie damals die unselige Adolfine, dann deswegen, weil Frauen wählen dürfen. Und seit sich Frauen im Staatsauftrag allein deswegen schon für klug halten müssen, weil sie Frauen sind, wählen sie natürlich auch diejenigen, die sie für klüger halten: Ihresgleichen nämlich, Frauen.
Sehen Sie, Frau Hannelore: Daß durch die Bank alle Parteien Frauen nach vorne stellen, hängt damit zusammen, daß allen Wählerinnen über Jahrzehnte eine völlig unrealistische Selbstwahrnehmung eingebläut worden ist. Das geht übrigens auf das Konto von Rotlinken, nicht auf das von Braunlinken. Die Braunlinken machen es nur nach, weil sie eben auch Linke sind. Ich kenne Frauen, die nicht wissen, in welche Himmelsrichtung sie fahren müssten, wenn sie nach Braunau oder nach Berchtesgaden wollten. Diese Frauen kämen aber dennoch zuverlässig ans Ziel. Sie würden einfach einen Mann fragen und sich dann für klüger als den Mann halten, den sie vorher gefragt hatten. Daß alle Parteien Frauen nach vorne stellen, was erwiesenermaßen katastrophal ist, hat einen Urgrund: Daß nämlich auch Frauen wählen dürfen. Merken Sie sich also, Frau Hannelore: Alle Parteien stellen deswegen Frauen nach vorne, weil Frauen insgesamt nach vorne gestellt worden sind und deswegen auch wählen dürfen. Nichts zu danken!

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