Und noch ein schuldunfähiger Axtschläger

Polizei sichert den Tatort (Foto: franz12/shutterstock)
Polizei sichert den Tatort (Foto: franz12/shutterstock)

Es wird ja immer wieder beklagt, dass es zu wenig Kita-Plätze gibt. Deutschland wird in absehbarer Zeit aber noch ein ganz anderes Problem bekommen: Es wird reichlich an Psychatrie-Plätzen fehlen – einfach weil heutzutage fast jeder, der hier noch nicht so lange lebt und Böses getan hat, von irgendwelchen Gutachtern als schuldunfähig, also geistesgestört eingeschätzt wird und dann eingewiesen werden muss. Jetzt hat es den Axtschwinger von Düsseldorf „erwischt“. Die „WAZ“ vermeldet:

Der Mann, der mit einer Axt mehrere Menschen im Düsseldorfer Hauptbahnhof angriff, ist wohl schuldunfähig. Er soll dauerhaft eingewiesen werden.

Der 36-jährige Mann, der am 9. März mehrere Menschen mit einer Axt im Düsseldorfer Hauptbahnhof angegriffen hat, ist wohl nicht schuldfähig. Eine entsprechende Meldung des WDR bestätigte Staatsanwalt Martin Stücker auf Anfrage der Redaktion. Da der Mann jedoch eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt, soll er dauerhaft in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden.

„Es gibt starke Indizien, dass er nicht schuldfähig ist“, sagt Stücker. Auf freien Fuß wird der 36-Jährige, der neun Menschen mit einer Axt zum Teil schwer verletzt hatte, jedoch auch nicht kommen. Vielmehr beabsichtigt die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft einen Antrag auf „Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus“ nach Paragraf 63 des Strafgesetzbuches zu stellen. „Das ist die Reaktion darauf, wenn jemand nicht bestraft werden kann, aber dennoch eine Gefahr darstellt.“

Der Mann stammt übrigens aus dem Kosovo und das wird die Gutachter dann wohl auf die richtige Spur gebracht haben.

Wenn das so weiter geht, sind die deutschen Gefängnisse bald leer.

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