Korangläubiger Box-Weltmeister: „Männer dürfen ihre Frauen schlagen“

Artem Furman/ Shutterstock
Wer sich mit dem Falschen einlässt...(Foto: Artem Furman/ Shutterstock)

Anthony Mundine, 41, Profiboxer und ehemaliger, zweifacher Weltmeister im Supermittelgewicht, unterstützte bei einem Videoauftritt in Australien die umstrittene muslimische Aktivistin Yassmin Abdel-Magied und pflichtete ihrer Aussage bei, der Islam sei die feministischste Religion der Welt.

Der Profiboxer findet es völlig in Ordnung, dass Frauen mit „kleinen Stöcken“ gemaßregelt werden: “Sie kennen sicher die arabische „Zahnbürste“, einen kleinen Stock, mit dem Männer ihre Frauen schlagen dürfen, natürlich dürfen sie sie nicht verletzen,“ erklärte der Korangläubige Profi-Boxer in einer Videodiskussion mit dem ehemaligen australischen Politiker Mark Latham.

“Allah hat zwei verschiedene Geschlechter geschaffen, sie unterscheiden sich im Aussehen und in den Rollen, die sie in der Gesellschaft zu spielen haben. Für mich stehen die Antworten auf alle Fragen im Koran, im heiligen Koran,“ so Mundine.

Auf die Frage, was er an der Praxis, Frauen zu schlagen, wenn sie sich ihren Männern nicht unterwürfig genug zeigen, feministisch finde, flüchtete sich der Boxer in den koranischen Übersetzungsdschungel. Das Wort „schlagen“ sei nicht korrekt aus dem Arabischen ins Englische übersetzt worden. „Schlagen“ bedeute auf Arabisch nicht „schlagen“.

“Der Koran lehrt seine Anhänger, dass Männer für ihre Frauen die Verantwortung haben, ihre Frauen unterwürfig sein müssen und sie geschlagen werden dürfen, wenn sie nicht gehorchen. Finden Sie das nicht beunruhigend?“ fragte der ehemalige australische Labour-Politiker Latham seinen Talk-Gast. Der verteidigte erst sein „heiliges Buch“ und ruderte dann doch noch ein Stück zurück – körperliche Gewalt sei im Islam nicht erlaubt.

Auf die Frage, ob solche frauenfeindlichen Aussagen nicht überholt seien und es an der Zeit ist, den Koran zu modernisieren, machte der überzeugte Muslim Mundine klar: „Der Koran ist nicht rückständig. Sein Autor ist Gott, sein Wort kann nicht rückständig sein. Allah kennt seine Lebewesen besser als jeder andere,“ so der zweifache Weltmeister im Supermittelgewicht.

Mundine konvertierte 1999 zum Islam und äußert sich seitdem immer wieder zu seinem Koranglauben. Er ist auch der Überzeugung, dass alle einheimischen Australier automatisch als Muslime geboren werden. „Wir Aborigines sind alle Muslime. Als Aborigine und Moslem lehne ich Homosexualität ab. Sie sollte verboten werden. Mit diesen Dingen wird die Gesellschaft vergiftet, genau wie mit Alkohol und Drogen“, führte er weiter aus. Er habe zwar schwule Freunde, das sei ihre Sache, aber seiner religiösen Überzeugung und kulturellen Herkunft nach, sei sie verboten.

In Australien tobt eine Debatte über das islamische Frauenbild, nachdem im Februar die muslimische Aktivistin Yassmin Abdel-Magied, 25, behauptet hatte, der Islam sei die feministischste Religion auf Erden. Sie war für diese Aussage öffentlich verurteilt worden. Im April schrieben zwei muslimische Kopftuchverschleierte Frauen Schlagzeilen, weil sie in einer Diskussionsrunde mit einem sogenannten „sivak“-Stock demonstriert hatten, wie Männer Frauen islamisch korrekt züchtigen dürfen.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-4454182/Anthony-Mundine-Islam-feminist-beat-Mark-Latham-Outsiders.html#ixzz4fhUngwcr

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