Schweden: Wie Sozialdemokraten und syrische Clans gemeinsame Sache machen

Foto: JrCasas/ Shutterstock

Wer schon immer wissen wollte, warum die SPD so scharf darauf ist, so viele Migranten wie möglich ins Land zu lassen und was passiert, wenn Syrer sich in einem kleinen Nest breit machen, sollte sich diese Story aus Schweden durchlesen:

Von Marilla Slominski

In Schweden hat die sozialdemokratische Partei mit einer besonderen Form der “Übernahme“ zu kämpfen.

Syrische Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei legen mit Hilfe ihrer Parteizugehörigkeit inzwischen ihre eigenen Spielregeln in der Gemeinde Sigtuna 50 km nordwestlich von Stockholm fest.

Die “Übernahme” der kleinen Stadt mit fast 9000 Einwohnern, begann im Jahr 2002, als die Sozialdemokraten die Moderate Partei ablösten.

Der Sozialdemokraten Anders Johansson soll sich mit dem Versprechen, der syrischen Gemeinschaft Land für nur eine Krone zu verkaufen, einen satten Stimmenvorsprung von 6 bis 7 Prozent das Amt des Bürgermeisters gesichert haben. Das behauptet sein Vorgänger Peter Kockum im schwedischen Fernsehsender SVT. Seitdem herrschen die Sozialdemokraten und haben das politische Leben der Stadt völlig aus den Angeln gehoben. Die Politik wird nun durch den Austausch von „Gefälligkeiten und Geschenken“ bestimmt. „Verstehen Sie? Das ist Korruption, nichts Anderes“, betont der Ex-Bürgermeister Kockum.

Den Journalisten der SVT-Reportage stach während ihrer Recherche besonders der syrische Geschäftsmann und Sozialdemokrat Ismet Karademir ins Auge.

Dessen Fußballklub subventionierte der sozialdemokratische Bürgermeister auf besondere Weise. Johannson führte eine spezielle Ausnahmeregelung ein – dem Klub wurde die Miete erlassen. Er habe seine Kompetenzen nicht überschritten, aber einen Fehler gemacht, gibt Anders Johannson inzwischen zu.

2015 ging der Klub bankrott. Er schuldete der Gemeinde inzwischen rund 35 000 Euro. Sein Direktor ging wegen Rechnungsbetruges in Gefängnis. Vorsitzender Karademir war 2013 zurückgetreten und entging einer Anklage.

Ein Klubhaus mutierte zur illegalen Spielhölle und wurde zum Treffpunkt für die Syrer, unter ihnen viele Verwandte Karademirs.

Der Chef der örtlichen Sicherheitsbehörde machte die Zustände rund um das Klubhaus mitverantwortlich für die sinkende Sicherheit in der Region. Ein Mann aus dem Klubumfeld soll einer Lehrerin gedroht haben, sie zu erschießen, weil sie sich über seine Raserei beschwert hatte.

Eine Anwohnerin berichtet den Reportern, es gäbe nun große Gangs und Schießereien in Sigtuna, Drogenhandel sei Normalität geworden.

Alle Versuche, die Klubhausmieter rauszuwerfen, scheiterten am derzeit regierenden sozialdemokratischen Bürgermeister Ibrahim Khalifa, der sich schützend vor sein Klientel stellte.

Offiziell wird zwar zugegeben, dass dieser für solche Maßnahmen nicht legitimiert sei, aber es sei schwer, gegen einen Politiker anzukommen, der „Wilder Westen“ spiele.

Khalifa soll mit Karademir gemeinsame Sache machen. So soll er ihm u.a. versprochen haben, die Schließung einer Pizzeria ohne Baugenehmigung zu verhindern, die den Sozialdemokraten als Treffpunkt dient.

Kritik an den nahöstlichen Clangepflogenheiten in der kleinen Stadt wird langsam auch aus den Reihen der Sozialdemokraten laut. Viele stimmen inzwischen darin überein, dass dort eine „Sippschaft“ die Regeln bestimmt. Die Sozialdemokratin Anna Kalles gibt zu, dass der Ort unter der persönlichen Kontrolle von Khalifa steht. Ob diese Einsicht Konsequenzen hat, ist fraglich.

http://www.breitbart.com/london/2017/04/28/claim-syrian-mafia-control-municipality-stockholm-outskirts/

Foto:  JrCasas/ Shutterstock

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.