Polizei, Feuerwehr, Sanitäter in Germoney: Gepöbelt, bespuckt, mit der Knarre bedroht

Foto: Chris D swabb/ shutterstock

 

Sie jaulen seit Wochen. Immer lauter. Rundfunk, Fernsehen. Jetzt hat sich endlich die WELT ihrer angenommen. Und barmt: Rettungskräfte werden zunehmend in ihrer Arbeit behindert: “Mitarbeiter aus Rheinland-Pfalz berichten von wachsender Respektlosigkeit und Aggression“. Die WELT-Story – eine „Wandzeitung“ voller Sorgen und Anklagen. Aber kein einziges Wort von Migranten. Nicht mal eine Andeutung …

Von Peter Bartels

Sind wir, d i e Deutschen, plötzlich alle vom Affen gebissen? Hat selbst der Schwarze Block aus Hamburg, die Rote Antifa aus Berlin den letzten Respekt vor jenen Ärzten und Sanitätern verloren, die sie nach ihrem mit Baseballkeule und Benzinfläschchen bewaffnetem, nächtlichen Spaziergängen, doch immer wieder zusammenflicken?? Nein, höchstens Bullen. Es sind mal wieder die „Männer“, „Schutzsuchenden“, „Deutsche“. Na ja, Passdeutsche. Genauer: Doppelpassdeutsche.

Man liest es verschwurbelt in der Polizeikladde, den Sanitätsdienst- oder Arztberichten. Natürlich verklausuliert – Gutmenschensprech; Südländischer Typ … Wurzeln … hörte sich an, wie… Für Merkels rot/grüne Schranzenjournaille ist es eh klar: Wer einen deutschen Pass hat, kann aussehen, wie er will – südeuropäisch, schwarzafrikanisch:Deutscher Pass? Deutscher!! Anatolien? Eritrea? Bloß keinen Rassismus. Wehret den Nazis!! Die kommen doch gleich wieder mit Gaskammern…

Da das leise Murren der Helfer, über die „plötzlich und unerwarteten“ Angriffe auf sie langsam zum Knurren anschwoll, mußte „man“ wenigstens so tun, als ob man was tut. Schließlich ist Wahlkampf!! Die WELT erleichtert: Die Hilfsorganisationen haben sich zu einer „Kampagne“ zusammengeschlossen: „Helfer sind tabu! – Keine Gewalt gegen Einsatzkräfte!“. Das Tatütata des WELT-Nichts gipfelte in einer Hubschrauberaktion des ADAC. „Christoph 77“ landete Freitag direkt vor dem Rathaus in Mainz. „Schrapp-Schrapp!“ Das war schon mal schön Gelb und laut. Dann seufzte ein Thomas Holzmann, stellvertretender Wachleiter der Rettungswache Mainz des Malteser Hilfsdienstes „von einer zunehmenden Respektlosigkeit und Aggression“. Allein die Polizei im Bereich des Präsidiums Mainz wurde vergangenes Jahr 1098 Mal angegriffen, behindert, beleidigt. 148 Polizisten wurden verletzt. Helfer? Störenfriede!!

Jedes deutschen Kindergartenkind lernte früher schon vom Verkehrskasper: Bei Tatütata, muttu aufpassen. Und jeder Fahrschüler lernt, rechts/links ran, Gasse frei, wenn Polizei, Krankenwagen oder Feuerwehr von hinten oder vorn heran heult. Und sie halten sich seit ewig daran. Weil sie wissen, dass es nächstes Mal um ihre Knochen, ihr Leben gehen könnte. Die neuen „deutschen“ Herren mit den nafrischen oder afrischen Wurzeln wissen das natürlich  „irgendwie“ auch. Nur – dann sehen sie die Uniform – Polizei oder Feuerwehr – denken an das geklaute Auto. Sie sehen Sanitäter oder Arzt – denken an Hasch oder Crack in den Adern, oder der Hosentasche.

Von der eingebauten Vorfahrt bis zur garantierten Bewährung – nichts ist unmöööglich! Ein Suffschnösel verpaßte einem „Bullen“ eins auf die Zwölf. Zwei Wochen krank – Rücken, Kopf. Der Schläger?  Ein paar Sozialstunden… Ein anderer drohte mit der Knarre…

Bis jetzt führen weder angegriffene Unfallärzte, noch angepöbelte Polizisten Buch über diese „Vorfälle“. Also auch keine Statistik. Das soll sich in Rheinhessen jetzt ändern. Da dürfen/sollen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst demnächst aufschreiben, wann und wie oft sie beleidigt oder angegriffen werden. „Einmalig in Deutschland!“ So Guido Scherer, Ärztlicher Leiter vom Rettungsdienst Bad Kreuznach/Rheinhessen.“Sensationell“: Polizei, Feuerwehr,DRK Samariter Bund, Johanniter, Malteser- alle machen mit. Schutzwesten allerdings lehnt der DRK kategorisch ab…

Immerhin, so was ähnliches, wie die legendäre „Armlänge Abstand“, mit der nach der ebenso legendären Kölner Oberbürgermeisterin Reeker Frauen am Rhein moslemische Vergewaltiger auf Abstand halten sollen: Statt Schutzweste möge man lieber Gewaltpräventions- und Deeskalationstrainer ausbilden… Und Zivilcourage von deneb fordern!! „Die Umstehenden sollen ein Telefon in die Hand nehmen und der Polizei durchgebend, dass wir in Schwierigkeiten sind“.

Nein, das ist keine Verarsche, das ist Journalismus in der WELT…

Foto: Chris D swabb/ shutterstock

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