Gelungene Meinungsmanipulation: Trump und die Erschießung eines Schwarzen

Medienkritik (Foto: Collage)

Medien machen Politik, statt sie darzustellen

Über gefälschte Zitate, gefälschte Namen, falsch wiedergegebene Tatbestände usw. habe ich auf diesem Forum schon so oft berichten müssen, daß ich mit dem Zählen kaum nachkomme.

Von Peter Helmes

Nur wenige Journalisten betreiben echte Recherche, die meisten übernehmen lieber das, was sie aus dem Internet oder von Kollegen erfahren, oder, was viel bedenklicher ist, sie lassen ihren medialen Wunschträumen freien Lauf.

Es gibt heutzutage weniger „Berichterstattung“; denn die ist eher zur Meinungsmanipulation verkommen. Der Beruf des Journalisten war früher noch hochgeachtet, weil sie (die Journalisten) stets bemüht waren, Distanz zum vermittelten, Thema zu zeigen und eine Thematik ausgewogen darzustellen.

Das war einmal.

Jetzt wird mehr erfunden als gefunden, da wird gerne auch mal gelogen, bis sich die Balken biegen, da werden Statistiken gefälscht oder geschönt, und da werden Kritiker, die der Presse nicht passen, gnadenlos an den medialen Pranger gestellt und öffentlich hingerichtet. Aber immer eher erkennen die Bürger, daß Medien häufig zu Nachrichten- und Meinungsmanipulation neigen.

So gibt es Dinge auf dieser Welt, die aber auch gar nichts miteinander zu tun haben, und trotzdem schaffen es „geneigte“ – auf Deutsch: linksgedrehte – Medien immer wieder, dort Zusammenhänge herzustellen, wo es keine gibt. Hauptsache, es bleibt was hängen: Was Gutes an „links“, was Böses an „rechts“.

Wie oft sollen die deutschen Medien – Ausnahmen gibt´s natürlich – noch beweisen, daß sie linksverseucht sind? Wer sehenden Auges durch die Medien geht, kann gar nicht anders urteilen, daß hier Einäugige rumlaufen: „Rechts“ sehen sie alles, links sehen sie nichts! Ein aufklärender, gar bildender Journalismus ist zunehmend einem Kampagnenjournalismus gewichen. Medien sind die wahren Herrscher. Über sie betreiben die Linken aller Richtungen ihren Gesinnungsterror gegen das Volk. Kurz: Medien machen Politik – anstatt Politik darzustellen oder zu kommentieren, also die Meldung von der Meinung zu trennen.

Wir alle wissen, daß wir von dem Großteil der Medien mal hemmungslos, mal subtil manipuliert werden. Die Infamie, vor allem politisch Inkorrekten gegenüber, wächst ins Schamlose. Aber gleichzeitig scheint auch die Feigheit der Betroffenen zu wachsen. Wer wehrt sich – auf Deutsch: Wer macht´s Maul auf?

Wieder ´mal der Deutschlandfunk

Der Deutschlandfunkt (DLF) – systemtypisch – liefert heute mal wieder ein solches Beispiel harmlos erscheinender, aber gekonnter Manipulation. Ein auf den ersten Blick erzählender Artikel beschreibt die Situation in Ferguson, einer kleinen Stadt in den USA, die vor rund drei (!) Jahren weltweit Aufsehen erregt hatte. Der Artikel im DLF beginnt mit folgenden Worten:

„Ferguson drei Jahre nach den Unruhen – Der Kampf gegen Rassismus im Trump-Land

Im Sommer 2014 erschoss ein weißer Polizist aus ungeklärten Gründen einen schwarzen Teenager in Ferguson, Missouri. Es folgten schwere Rassenunruhen…“ (http://www.deutschlandfunk.de/ferguson-drei-jahre-nach-den-unruhen-der-kampf-gegen.724.de.html?dram:article_id=384885)

Merken Sie was? Da will uns jemand schnell auf die Anti-Trump-Schiene heben: Trump, der Böse, Trump, der arglose Schwarze niedermähen läßt…

Aber was soll in der Überschrift der Hinweis auf „Rassismus im Trump-Land“? Zwei Feststellungen:

  1. Der US-Präsident, wie auch immer er heißt, trägt für solche lokalen Ereignisse keine Verantwortung.
  2. Und wenn man den Vorgang schon zeitlich einordnen will, dann ist er gewiß nicht mit Trump in Verbindung zu bringen; denn vor drei Jahren war Trump lediglich Häuserbauer, mitnichten Politiker und hatte schon gar nichts mit Ferguson zu tun.

Also hätte der DLF statt „Trump“ zeitgerecht „Obama“ schreiben müssen, wenn er schon unbedingt den amtierenden Präsidenten mit reinziehen will. Aber den „heiligen Barack Hussein…“ in einen Zusammenhang mit „Ferguson“ stellen? Geht nicht, geht gar nicht!

Und so beeilt sich der Artikel immer wieder, das Wort „Trump“ zu erwähnen. Es soll ja schließlich ´was hängenbleiben!

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