Ein bizarrer Aspekt der deutschen Asylpraxis

 Vielerorts in der Welt dürfte, gar nicht allzu selten, eine besonders skurrile Facette der deutschen Asylpraxis (sowie die daraus abzuleitende ausgeprägte Blauäugigkeit der Deutschen) Heiterkeitsstürme der oben dargestellten Art auslösen. Schauen wir uns doch einmal genauer an, um was es sich handelt.

Sind wir Deutschen tatsächlich ein Kollektiv von Einfaltspinseln?

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, noch diese Anmerkung: Mir ist bekannt, dass dieser besondere Aspekt im Umgang mit Asyl bzw. Asylsuchenden, in der BRD, in der Schweiz und in Österreich Usus ist. Wie es andere europäische Staaten in dieser Hinsicht halten, entzieht sich meiner Kenntnis – und interessiert mich, ehrlich gesagt, auch nicht, da mir primär Deutschland (und dessen Ruf in der Welt) am Herzen liegt. Was Andere machen, ist ihre Sache.

Von Quo usque tandem

Bereits einem aufgeweckten Vierjährigen dürfte inzwischen bekannt sein, dass Deutschland (um genauer zu sein: der deutsche Steuerzahler), mit Charakter einer sakrosankten Institution, in der Zahl Jahr für Jahr sprunghaft wachsende Massen von Asylsuchenden (und – neuerdings – “Flüchtlingen“) aufnimmt, unterbringt und verköstigt. Bei einer Minderheit dieser Gäste mag es sich um bona fide Verfolgte handeln, die Mehrzahl sind jedoch Wirtschaftsflüchtlinge, die von Berichten über das bundesdeutsche Sozialleistungsfüllhorn und die generelle Blauäugigkeit der Deutschen angelockt werden. Unter Vertretern dieser letzteren Gattung ist es durchaus üblich, dass man – zwecks Familienbesuchen oder einfach, um wieder Heimatluft zu schnuppern – in das Land zurückreist, aus dem man angeblich zuvor fliehen musste, weil dort Verfolgung, Folter und Tod drohten. Oft wird dieser „Heimaturlaub“ auch in Begleitung der gesamten Familie durchgeführt.

Kehren die Urlauber dann, am Ende eines erholsamen Aufenthaltes in den heimatlichen Gefilden, guten Mutes, mit Geschenken und einheimischen kulinarischen Delikatessen  beladen, wieder in die gastliche BDR zurück, lächelt der Beamte im Häuschen der Einreise-Kontrolle sie freundlich an, stempelt ihre Pässe und wünscht ihnen, dass sie den weiteren Aufenthalt in unserem schönen Land (sowie den weiteren Konsum steuergeldfinanzierter Wohltaten) genießen mögen. Ich war noch nie bei einem solchen Anlass persönlich anwesend, aber ich könnte mir vorstellen, dass man, außer Hörweite des Kontrollpunktes, erst einmal herzlich über die Trottelhaftigkeit der Deutschen lacht und (falls man Angehöriger der islamischen Glaubensgemeinschaft ist) Allah dafür dankt, dass er solche Art von menschlichem Hornvieh zu Nutz und Frommen seiner Anhänger erschaffen hat.

Meine Damen und Herren von der deutschen Politik (gegenwärtig regierende und solche, die an die Regierung wollen)! Ich möchte in obigem Zusammenhang eine inständige Bitte an Sie richten: Wenn Sie schon – aus Gründen, welche nur Sie verstehen – Hinz, Kunz, Hussein, Blagomir und Ovambo, auf der Grundlage oft fadenscheinigster Konstrukte in diesem Land auf Kosten des Steuerzahlers Unterschlupf und Versorgung gewähren müssen, seien Sie doch wenigstens so einsichtig (an Ihren Nationalstolz versuche ich, mit Rücksicht auf die politische Korrektheit, gar nicht erst zu appellieren) und ersparen Sie den Deutschen als Kollektiv die Schmach, aufgrund des eben geschilderten Gipfel des Absurden in den Augen der gesamten restlichen Menschheit als eine Ansammlung blauäugiger Gimpel dazustehen!

Raffen Sie sich auf, um die Ausführungsbestimmungen des Asylrechts per Gesetz dahingehend abzuändern, dass Asylbewerber und/oder “Flüchtlinge“, die zu Tourismuszwecken in die heimatliche „Hölle der Verfolgung und Todesgefahr“ reisen, bei ihrer Rückkehr die Pforten der BRD verschlossen finden. Die Sicherheitsysteme dieser Republik sind in der Lage die intimsten Geheimnisse von Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller auszuschnüffeln – da müsste es doch auch möglich sein festzustellen, wo sich ein Asylbewerben (eine Gruppe solcher) während der temporären Abwesenheit aus Deutschland aufgehalten hat.

Wenn nicht sich selbst, so tun Sie diesen Gefallen doch Ihrem Land und seinem Ansehen in der Welt!

Grafik: Autor

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...