UK: Prozess gegen islamischen Terroristen beginnt

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Am 20. Oktober 2016 platziere der zwanzigjährige Damon Smith einen mit Stahlkugeln gefüllten Sprengsatz in der U-Bahn-Station North Greenwich in London – um direkt danach zu einer Vorlesung zu gehen. Wie The Telegraph berichtet, war Smith, ein Student der Computerforensik, heimlich zum Islam konvertiert und hatte sich nach den Pariser Terroranschlägen 2015 mit einem Fernsehbild von Abdelhalim Abaaoud, dem geistigen Vater der Pariser Anschläge, fotografiert. Auf dem Computer des Waffen-Fetischisten fanden sich zudem zahlreiche Fotos von IS-Kämpfern. In seiner Wohnung stießen Ermittler auf gebrauchsfähige Waffen.

Im Strafprozess gegen Smith, der am vergangenen Mittwoch am zentralen Strafgerichtshof Londons begann, gab er an, lediglich eine Rauchbombe gebaut zu haben. Die Stahlkugeln – tödliche Geschosse im Falle einer Detonation – seien nur dazu da gewesen, die vermeintlich harmlose Rauchbombe „echter aussehen zu lassen“. Sein Verteidiger trug zudem vor, Smith leide an Asperger-Syndrom, einer Form des Autismus, was auf eine Strategie der Schuldunfähigkeit hindeutet. Dass sich der Angeklagte aber des, weniger gravierenden, Anklagepunktes der Vortäuschung einer Straftat schuldig bekannte, will dazu nicht recht passen.

Die Staatsanwaltschaft ist davon überzeugt, dass Smith bei dem Versuch der Durchführung eines gravierenden Terroranschlags gescheitert war: Smith habe den Tod zahlreicher U-Bahn-Passagiere herbeiführen wollen – was sich schon allein daran zeige, dass er kurz nach der Tat auf seinem Handy die aktuellen Nachrichtenseiten nach neuen Terroranschlägen durchsuchte. Der Prozess wird fortgesetzt.

Kommentar: Das altbekannte Muster: Islamische Täter handeln nun mal nicht aus religiöser Überzeugung, sondern sind geistig verwirrt, traumatisiert oder leiden unter Autismus. Mit dem Islam und seiner Jihadideologie darf all das natürlich nichts zu tun haben.

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