Macron würdigt Merkels Migrantenpolitik und verurteilt Kritik daran

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Außen hui, innen pfui: Macron (Foto: OFFICIAL LEWEB PHOTOS/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Der links-sozialistische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron sagte über die Massenmigrationspolitik der offenen Tür von Kanzlerin Angela Merkel dass sie „unsere kollektive Würde gerettet [habe]“ und er warnte vor Kritik an Merkel, das wäre eine „widerliche Vereinfachung“.

 Macron bekräftigte, dass er, auch nach dem Attentat des Islamischen Staats in Berlin, das von dem tunesischen Migranten Anis Amri ausgeführt wurde, die Migrationspolitik von Kanzlerin Merkel unterstütze.

Quellen: Breitbart London / Süddeutsche Zeitung

Übersetzt von EuropeNews

Seiner Bewunderung für Deutschland gab er in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung Ausdruck: „Kanzlerin Merkel und die ganze deutsche Gesellschaft waren auf der Höhe unserer gemeinsamen Werte. Sie haben unsere kollektive Würde gerettet, indem sie notleidende Flüchtlinge aufgenommen, untergebracht und ausgebildet haben.“

 Der ehemalige Wirtschaftsminister, der seine Kandidatur Mitte Dezember verkündete, fügte hinzu, es sei eine „widerliche Vereinfachung“ wenn man Merkel beschuldigen würde sie hätte ihre eigene Hauptstadt und ganz Europa ausgeliefert, weil sie mehr als einer Million Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika Zutritt gewährt habe.

Als Antwort auf die Frage, wie man den Kontinent vor Terrorismus absichern könne, rief Macron zu mehr Integration der Europäischen Union auf, einschließlich einer Erweiterung der europäischen Grenzschutzbehörde. Er sagte die Nationen der EU „müssen ihre nationale Unwilligkeit überwinden und ein gemeinsames Geheimdienstsystem schaffen“.

 Macron galt als der dritte Mann hinter dem Republikaner François Fillon und Marine Le Pen vom Front National. Das ehemalige Mitglied der sozialistischen Partei und Protégé von François Hollande behauptet von sich, er sei „weder rechts noch links“ und dass seine Politik ein „progressiver“ Appell an die Wähler sei, die wollten, dass Frankreich „offen“ und proeuropäisch sei.

 Im Oktober hatte Macron gesagt, er glaube, dass Frankreich nach mehr als einem Jahr tödlicher Attentate, darunter Nizza und Paris, Moslems unverhältnismäßig ‚ins Fadenkreuz‘ genommen habe und er schlug vor, das Land solle seine Regeln des Säkularismus lockern.

 Macrons Kommentare kamen nach der Neujahrsansprache des französischen Präsidenten Hollande und Kanzlerin Merkel, in deren Ländern die Bürger dieses Jahr zur Wahl gehen werden.

 Merkel tritt zu ihrer vierten Amtszeit als Kanzlerin an und sie verteidigt ihre Migrationspolitik, Deutschland werde gegen den „Hass“ des Terrorismus mit „Menschlichkeit“ und „Einheit“ bekämpfen.

 Hollande verurteilte den Nationalismus in seiner Ansprache, seine Kommentare wurden von der Präsidentschaftskandidatin Le Pen rundweg kritisiert, sie sagte, dass nach den populistischen Siegen von Trump und dem Brexit, die Franzosen das weltweite „Streben nach Unabhängigkeit“ teilen im Kampf gegen die Globalisierung.

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