Da „freut“ sich der Bürger: Deutschland überstellt 2017 kaum Migranten in andere EU-Staaten

Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle (über dts Nachrichtenagentur)

Falls sich noch jemand wundern sollte, warum es in Deutschland hier und da etwas eng geworden ist – hier die Erklärung:

Deutschland bringt auch im Jahr 2017 kaum Migranten in andere europäische Staaten zurück. Das belegen Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die der „Welt“ vorliegen. Demnach hat die Bundesrepublik im ersten Quartal dieses Jahres 16.631 sogenannte Übernahmeersuchen an Mitgliedsstaaten im Rahmen des Dublin-Verfahrens gestellt.

Im selben Zeitraum seien nur 1.344 Migranten in andere Schengen-Staaten abgeschoben worden. Das entspricht einer Quote von 8,1 Prozent. Eine Verbesserung zum Jahr 2016 ist damit bisher nicht eingetreten: Im Vorjahreszeitraum wurden seitens Deutschland 10.747 Übernahme-Ersuchen gestellt; 924 waren erfolgreich (8,6 Prozent).

Während des gesamten vergangenen Jahres wollte Deutschland 55.690 Flüchtlinge in andere Schengen-Staaten zurückbringen, allerdings klappte das lediglich in 3.968 Fällen, schreibt die „Welt“. Nur 7,1 Prozent der Migranten verließen damals Deutschland. Dabei sieht die Rechtslage zwischen den Mitgliedsstaaten eigentlich vor, dass die meisten der Migranten in jene Länder zurückgeführt werden müssen, in denen sie zuerst einen Asylantrag gestellt haben beziehungsweise registriert wurden.

Für viele Asylbewerber ist Deutschland also eigentlich nicht zuständig. Als besonders schwierig erwiesen sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres erneut Überstellungen nach Ungarn. 1.317 Schutzsuchende wollte Deutschland bis zum 31. März dorthin zurückbringen; insgesamt gelang das in nur 28 Fällen.

Damit ist die Ungarn-Quote in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit 2,5 Prozent auf dem niedrigen Niveau des Jahres 2016, schreibt die „Welt“. Im gesamten vergangenen Jahr stellte die Bundesrepublik fast 12.000 Ersuchen auf Rücküberstellung. 294 Mal wurden Migranten erfolgreich zurückgeführt. Im umgekehrten Fall – also aus den Mitgliedsländern Richtung Deutschland – funktioniert das Verfahren besser, schreibt die Zeitung weiter. Auch damit setzt sich ein Trend aus dem vergangenen Jahr fort: In den ersten drei Monaten dieses Jahres hat Deutschland dem Bericht zufolge 7.728 Übernahmersuchen aus den Schengen-Ländern erhalten. Im gleichen Zeitraum wurden 2.475 Migranten nach Deutschland zurückgeführt (32 Prozent). Im gesamten vergangenen Jahr war das Verhältnis ähnlich: 31.523 Mal wollten Mitgliedsländern Schutzsuchende nach Deutschland überstellen. Dies gelang in 12.091 Fällen (38 Prozent). (dts)

Das heißt auf gut Deutsch, dass der Steuerzahler eigentlich gar nicht so viel für die so genannte Flüchtlingskrise hinblättern müsste. Aber so ist das nun mal, wenn Sozialisten am Ruder sind, dann wird das Geld der anderen gerne verjubelt, um sich einen Gutmenschenorden anheften zu können.

Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle (über dts Nachrichtenagentur)

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