In Frankreich wird jetzt die Wahrheit bestraft!

Der Anteil der Schulkinder, die kein Deutsch sprechen, steigt. Foto: Tolga Sezgin/Shutterstock)
Der Anteil der Schulkinder, die kein Deutsch sprechen, steigt. Foto: Tolga Sezgin/Shutterstock)

In Frankreich ist ein Bürgermeister zu einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt worden, weil er sagte, dass die Mehrheit der Kinder an seiner Schule Moslems seien.

Robert Menard steht der Gemeinde Beziers im Süden des Landes vor. Im September des vergangenen Jahres ließ er sich zu der Aussage hinreissen: „In einer Schulklasse meiner Stadt sind 91 Prozent der Kinder Moslems. Das ist offensichtlich ein Problem. Es gibt Grenzen der Toleranz.“

Da es in Frankreich verboten ist, religiösen Hintergrund oder die ethnische Herkunft zu erfassen, rief diese Aussage umgehend eine Antirassismusgruppe auf den Plan, die Anzeige erstattete.

Menard verteidigte seine Aussage: „Ich habe die Situation in meiner Stadt beschrieben. Das ist kein Fall für eine Bestrafung. Es ist Fakt. Es ist, was ich sehe.“

Ein Pariser Gericht verurteilte ihn daraufhin zu der Geldstrafe. Der Bürgermeister will nun in Berufung gehen.

http://www.bbc.com/news/world-europe-39713267

Foto: Tolga Sezgin/ Shutterstock

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