Worüber regt sich denn der Herr Schulz da auf?

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Der Kandidat der die SPD in Schrott verwandelte: Martin Schulz (Foto: Collage)

Unfassbar und abscheulich“ bezeichnet Martin Schulz dieser Tage einen Vorgang in Deutschland. Was hat sich da denn Ungeheuerliches, Abscheuliches und Unfaßbares ereignet, daß der arme Herr Schulz derart in Rage gerät?

Von Pastor Jakob Tscharntke

Brandmarkt er endlich in scharfen Worten den fortlaufenden Rechtsbruch von Frau Merkel und Co.?

Brandmarkt er die Zuwandererkriminalität, den in der Tat unfassbaren und abscheulichen Mißbrauch des Gastrechts durch viele Invasoren?

Oder brandmarkt er endlich in scharfen Worten die zahllosen sexuellen Übergriffe durch Frau Merkels Lieblinge?

Man könnte lange weiterfragen. Es gibt vieles, was derzeit in Deutschland als „unfaßbar und abscheulich“ zu Recht gebrandmarkt gehört.

Aber nein. Herr Schulz empört sich über den Aufruf der AfD zum Kirchenaustritt. Das sei ein ungeheuerlicher Angriff auf die Kirchen.

Der ungeheuerliche Angriff der Frau Merkel gegen die Sicherheit in Deutschland, gegen Recht und Ordnung empört ihn dagegen anscheinend keineswegs. Der ungeheuerliche Angriff der Frau Özoguz auf das Grundgesetz und das deutsche Volk insgesamt ebensowenig. Vom ungeheuerlichen Angriff des Herrn Maas und Co. auf die Meinungsfreiheit gar nicht erst zu reden!

Versucht die AfD mit ihrem Aufruf auch nur ansatzweise, vergleichbar zum Schaden des deutschen Volkes, zur Abschaffung von Recht und Ordnung, zur Mißachtung des Grundgesetzes aufzurufen?

Nichts dergleichen. Sie spricht lediglich eine Empfehlung aus angesichts des in der Tat skandalösen Verhaltens vieler Kirchenfunktionäre. Ob die Angesprochenen dieser Empfehlung folgen, bleibt doch ganz in deren freie Entscheidung gestellt! Was man von den obengenannten sonstigen Maßnahmen leider nicht behaupten kann. Mit diesen werden gegen das Grundgesetz über unsere Köpfe hinwegregiert und grundgesetzwidrige Fakten geschaffen.

Da spielt sich der Herr Schulz also an ganz falscher Stelle als Moralapostel auf. Ausgerechnet der Herr Schulz, gegen den das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung wegen fragwürdiger Beförderungen und Prämienzahlungen zu Lasten des EU-Haushalts in seiner Zeit als EU-Parlamentspräsident ermittelt (http://www.zeit.de/news/2017-02/23/eu-eu-ermittler-beschaeftigen-sich-mit-vorwuerfen-gegen-schulz-23113602 ).

Von Pöstchengeschacher, Hilfe zur Vorteilsnahme und anderen fragwürdigen und unmoralischen Aktionen des Herrn Schulz ist da die Rede. Der Haushaltskontrollausschuss des Europäischen Parlaments geht diesen Vorwürfen ebenfalls nach.

Abgesehen davon: schon 1996 stellte „Fernsehpfarrer“ Jürgen Fliege bezüglich der Evangelischen Kirche in Deutschland fest: in diesen Verein würde er „keine 5 Mark investieren“. Er sage allen Leuten: „Wenn ihr austreten wollt, tretet aus, völlig in Ordnung„.

Was also soll „ungeheuerlich, unfaßbar und abscheulich“ daran sein, wenn die AfD eine Empfehlung wiederholt, die schon vor 21 Jahren ein rheinischer Pfarrer ausgesprochen hat? Dieser war außerdem Duz-Freund von Nikolaus Schneider, dem späteren Präses der evangelischen Kirche im Rheinland und EKD-Ratsvorsitzendem.

Lieber Herr Schulz, deechauffieren Sie sich also wieder und äußern Ihre Empörung doch bitte da, wo sie wirklich angebracht ist. Anläße dafür gibt es im Jahre 12 der Schreckensherrschaft von Frau Merkel leider mehr als genug!

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