Judenhass in Deutschland – reloaded, oder die Sozialisten kehren zu ihren Wurzeln zurück

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Unser Sigmar (Foto: Collage)

Stellen wir uns mal vor, Herr Putin würde nach Deutschland kommen, um sich mit Frau Merkel zu treffen und würde vorher einen kurzen Abstecher nach Thüringen machen, weil er mit Björn Höcke noch ein heiteres Wörtchen zu reden hätte.

Von Thomas Böhm

Der Aufschrei im Kanzleramt und den systemabhängigen Medien wäre gigantisch. Gut vorstellbar, dass Frau Merkel das Treffen mit dem Russen kurzfristig wieder absagen würde.

Nun hat es den bis auf die Knochen islamisierten und bekennenden Hamasfreund Sigmar Gabriel erwischt und die deutschen Medien drehen am Rad.

Exemplarisch für den judenfeindlichen Aufschrei deutscher Journalisten, hier der Kommentar aus der „Süddeutschen Zeitung“:

Dass Netanjahu ein Treffen mit dem deutschen Außenminister platzen lässt, weil der auf seiner Israelreise auch noch mit linken Vertretern der Zivilgesellschaft zusammenkommt, ist ein Eklat, ein Skandal, ein Tiefpunkt in den deutsch-israelischen Beziehungen.

Doch überraschend ist das alles gewiss nicht, und ganz bestimmt ist es wohl kalkuliert. Denn wie jeder Populist setzt der Jerusalemer Regierungschef mit diesem Paukenschlag vor allem aufs innenpolitische Echo. In seinem rechten Lager darf er sich bei solcher Kraftmeierei des johlenden Beifalls sicher sein…

…Bislang galt die Maxime, dass alles, was aus Israel kommt, mitgetragen oder wenigstens ertragen wird. Der Dissens beim Thema Siedlungsbau – wegmoderiert von Kanzlerin Angela Merkel mit der Floskel, man sei sich einig, uneins zu sein. Die Attacken gegen die Menschenrechtsorganisationen – höchstens ein Thema für Hintergrundgespräche. Als Berlin jüngst aus Ärger über ein neues Siedlungsgesetz die Regierungskonsultationen absagte, wurde dies verlogen mit Terminschwierigkeiten im Wahljahr begründet.

Netanjahu mag aus dieser Leisetreterei gefolgert haben, dass er nun auch Gabriel vom Treffen mit den linken Gruppen abhalten kann, wenn er nur anständig droht. Zum Glück jedoch ist Gabriel nicht eingeknickt. Er hat gezeigt, dass man bei einer Reise nach Jerusalem auch mal zwischen den Stühlen sitzen kann, ohne zu verlieren. Gleich bei seinem ersten Auftritt als Außenminister hat er also mehr Mut bewiesen als seine Vorgänger – und mehr Verantwortung Israel gegenüber…

http://www.sueddeutsche.de/politik/gabriel-in-israel-kollision-mit-wladimir-tayyip-netanjahu-1.3477721

Immer wieder wird von der linken Seite in Deutschland das Thema „israelische Siedlungspolitik“ angesprochen und überwiegend negativ bewertet.

Und genau hier beginnt die Verlogenheit, die sich aus dem tief verwurzelten Judenhass der Sozialisten speist. Denn es sind eben diese Linken in unserem Land, die überhaupt kein Problem damit haben, dass hier in Deutschland Woche für Woche türkische, arabische und nordafrikanische Siedlungen entstehen, die dann auch noch vom deutschen Steuerzahler finanziert werden, das in diesem Zuge Deutschland immer mehr islamisch besetzt wird.

Warum also dürfen sich Juden in ihrem eigenen Land nicht neue Siedlungen bauen? Die Linken finden es doch genau so wenig verwerflich, dass sich im ehemaligen Ostpreußen nach dem zweiten Weltkrieg auch andere Völker „breit gemacht haben“.

Auch Sigmar Gabriel, der behauptet, dass er sich bei seinen Auslandsbesuchen sehr gerne mit regierungskritischen Organisationen trifft, zeigt sich als judenfeindlicher Lügner.

Oder hat jemand Informationen darüber, dass sich unser Außenminister im Iran oder in Saudi Arabien mit säkulären Kräften getroffen hat?

Wie wir alle wissen, ist Israel das einzig wirklich demokratische Land, eingezingelt von islamischen Republiken und ihren fast täglichen Terrorangriffen. Frank Castorff schreibt im „Tagesspiegel“:

Da sage noch einer, Israel sei keine vorbildliche Demokratie. In der Knesset, dem Parlament, herrscht eine Transparenz, die man sich nur wünschen kann. Für alle sichtbar gemacht wird per Computer auf einer Leinwand, welcher der 120 Abgeordneten gerade im Haus ist. Die aktuellen Mehrheitsverhältnisse sind aufgezeigt, das Abstimmungsverhalten jedes Parlamentariers ist abzulesen.

Ausschusssitzungen werden bis auf wenige Ausnahmen – zu Sicherheitsfragen – live online übertragen. Ausschüsse sind offen für Bürger. Wer sich beim Sekretariat angemeldet hat, kann teilnehmen. Und nach Vorankündigung auch Fragen stellen. Stellt sich die Frage, wann das alles auch im deutschen Parlament Wirklichkeit wird…

http://www.tagesspiegel.de/politik/casdorffs-agenda-israels-vorbildliche-demokratie/19713006.html

Worum es in Wirklichkeit geht, erfahren wir von Ulrich W. Sahm:

Die linksgerichtete Nichtregierungsorganisation „Schweigen brechen“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Soldaten nach Verbrechen der israelischen Armee zu befragen und das dann in aller Welt zu veröffentlichen. Der Gründer der in Israel umstrittenen Organisation, Jehuda Schaul, hatte vor einigen Jahren Gabriel durch die jüdische Enklave in Hebron geführt, woraufhin der damalige SPD-Vorsitzende auf Facebook den Staat Israel bezichtigte, ein „Apartheidregime“ zu sein. Der Eintrag steht heute noch dort und wurde von Gabriel nie gelöscht. Schaul hatte auch das Gerücht in die Welt gesetzt, wonach Israelis das Wasser von Palästinensern vergiften. Das hatte der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas in einer Rede vor dem europäischen Parlament aufgegriffen, wobei er behauptete, dass Rabbiner der Siedler die palästinensischen Brunnen vergiften. Abbas erhielt für seine Rede stehenden Applaus. Der damalige EU-Parlamentspräsident und heutige SPD Vorsitzende Martin Schulz quittierte dem Palästinenser eine „inspirierende Rede“. Zwei Tage später hatte freilich Abbas die Gerüchte der Brunnenvergiftungen als „falsch“ wieder zurückgenommen…

http://honestlyconcerned.info/2017/04/25/ulrich-w-sahm-netanjahu-gegen-gabriel/

Die beiden Organisationen, mit denen sich Herr Gabriel treffen wollte,  sind also klar „anti-israelisch“ und verunglimpfen Israels Ruf in der Welt.

Und wie reagieren die Linken in Deutschland? Am schärfsten natürlich der Neo-Nazi Martin Sonneborn. Er twitterte:

„‪Lustig, zum ersten Mal sind meine Sympathien fast überwiegend auf Sigm. Gabriels Seite… Ich würde Netanjahu mit ein paar Planierraupen besuchen, ihm das Wasser abstellen und ihn ein bisschen anderweitig demütigen.“

Hier will also jemand eine demokratisch gewählte Regierung platt machen, ja sogar verdursten lassen. So viel zum wieder aufkeimenden Judenhass in Deutschland, der natürlich perfekt in die von den Linken bejubelte und unterstützte Islamisierung unseres Landes passt.

Foto: Collage

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