Wie Sigmar Gabriel mal wieder klugscheißt und die Israelis belehren will

Foto: Wikipedia/ Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42807442

Auch, oder besser: ganz besonders als Außenminister macht Sigmar Gabriel, freundlich ausgedrückt, eine unglückliche Figur und es steht ihm wahrlich nicht zu, die Israelis, die sich im ständigen Kampf mit dem Islamterror befindet und ein Vorbild für die Demokratien in dieser Welt ist, zu belehren. Aber als „guter“ Deutscher tut er das natürlich:

Außenminister Sigmar Gabriel hat an die israelische Regierung appelliert, sich weiterhin für eine plurale Gesellschaft und gegen Nationalismus einzusetzen. Nur in einer pluralistischen Demokratie könne man die unterschiedlichen Interessen ausgleichen, so Gabriel in einem Gastbeitrag in der „Frankfurter Rundschau“ (Dienstagsausgabe). Das sei die Gemeinsamkeit zwischen Europa und Israel und müsse wieder mehr betont werde.

„Europäer, das erleben auch wir Deutschen angesichts der gegenwärtigen Bedrohungen durch Nationalismus und Populismus, kämpfen wie viele Israelis darum, Demokratie, Solidarität, Gemeinsinn und Vielfalt zu bewahren“, so Gabriel weiter. „Die Demokratie ist die schwierigste und gleichzeitig die beste Staatsform von allen, weil sie in einem nicht endenden Gespräch unter noch so unterschiedlichen Standpunkten und der friedlichen Koexistenz widersprüchlicher Haltungen immer wieder das gemeinsame Gute sucht.“ (dts)

Sorry, aber was ist das für ein verlogenes Gesülze! Wir lesen auf Wikipedia zum Thema „Pluralismus“:

Pluralismus ist in der Politikwissenschaft ein empirischer Begriff, der die Vielfalt der gesellschaftlichen Kräfte beschreibt, die in der politischen Gemeinschaft eine Rolle spielen. Dass die Macht nicht zentral zusammengefasst, sondern auf verschiedene, voneinander relativ unabhängige Gruppen der Gesellschaft verteilt ist, steht im Gegensatz zu einer Herrschaft oder Hegemonie einer jeweils bestimmten sozialen Klasse oder Elite.

Für den Pluralismus als normative politische Idee gilt es als erstrebenswertes Ziel, dass es in der Gesellschaft kein Machtzentrum geben, sondern die Macht auf verschiedene Gruppen ausgewogen verteilt sein solle und die gesamtgesellschaftlichen Entscheidungen zwischen den Einflussgruppen ausgehandelt werden und zu einem Kompromiss gebracht werden sollten. Man versteht darunter den legitimen Wettbewerb unterschiedlicher oder entgegengesetzter Interessen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pluralismus_(Politik)

All das trifft nur leider schon lange nicht mehr auf Deutschland zu und spätestens, seit der „Pack-Esel“ „da oben“ kräftig mitmischt, werden hier bestimmte Gruppen politisch und gesellschaftlich ausgegrenzt, wenn nicht sogar verfolgt. Da muss man nur mal nach Köln schauen, wo Andersdenkende daran gehindert werden sollten, ihre demokratischen Grundrechte wahrzunehmen. Da muss man nur an Gabriels Beschimpfungen denken, als Bürger in Dresden vor der Islamisierung warnen wollten.

Herr Gabriel sollte sich was schämen. Aber das tut er als natürlich nicht.

Foto: Wikipedia/ Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=42807442

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