Sexualverbrechen: CDU-Politiker fordert Speichelprobe von Migranten!

Foto: Henrik Dolle/Shutterstock

Als Reaktion auf die drastische Zunahme von Gewalttaten, insbesondere von Sexualdelikten, hat sich der Chef der nordrhein-westfälischen Seniorenunion (SU), Leonhard Kuckart, dafür ausgesprochen, allen männlichen Migranten ab 14 Jahren „vorsorglich“ eine DNA-Probe abzunehmen. Der CDU-Politiker erhofft sich davon eine abschreckende Wirkung und schnellere Aufklärung.

Von Harry Haller

Nicht zuletzt wegen der Ereignisse in der Kölner Silvesternacht 2015 liegt für Kuckart „die Vermutung nahe“, dass es zwischen der deutlichen Zunahme vor allem auch von Sexualdelikten und der starken Zuwanderung im besten Mannesalter einen „ursächlichen Zusammenhang“ geben könnte.

Der CDU-Politiker erklärte heute in Düsseldorf: „Da allen ankommenden Migranten ohnehin Fingerabdrücke zur Sicherung ihrer Identität abgenommen werden, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, zumindest männlichen Migranten ab 14 Jahren vorsorglich auch eine DNA-Probe abzuverlangen. Ich sehe darin keinen prinzipiellen Unterschied zum Fingerabdruck und insofern auch keine Verletzung des Persönlichkeitsrechtes.“

Der CDU-Politiker wies darauf hin, dass rund 80 Prozent aller Neuankömmlinge „Männer im besten Alter“ seien. Besonders drastisch sei die Zunahme von Sexualstraftaten im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen und besonders schweren Fälle von sexueller Nötigung stieg laut Landesinnenministerium an Rhein und Ruhr um ein Viertel auf 2320 Straftaten.

Eine vorsorgliche Speicherung ihrer DNA, so Kuckart, könne potentielle Vergewaltiger abschrecken bzw. helfen, Sexualdelikte schneller aufzuklären. Es gehe nicht darum, Migranten unter Generalverdacht zu stellen, sondern einen bestmöglichen Schutz derjenigen zu erreichen, die schon länger hier leben.

Der „Polizeilichen Kriminalstatistik 2016“ zufolge stieg die Zahl tatverdächtiger Zuwanderer um 52,7 Prozent – auf 174 438. Zuwanderer fielen demnach bei einigen Delikten besonders auf. Bei Taschendiebstahl stellen Neuankömmlinge 35,1 Prozent der Tatverdächtigen, bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung sowie Vergewaltigung und sexueller Nötigung jeweils 14,9 Prozent.

Unterdessen ist ein Plakat, das die NRW-CDU von Büttenredner Armin Laschet zur Landtagswahl am 14. Mai klebt (Jouwatch berichtete), zum „running gag“ im Internet geworden. Nach dem Motto: dreister geht’s immer! wirbt – ausgerechnet – die Merkel-Union an Rhein und Ruhr mit dem Spruch: „Ich fühl mich hier nicht mehr sicher. Warum tun die nichts? Uns reicht’s! Wir wählen CDU“.

Der wegen Unbotmäßigkeit und offener Briefe zur bedrohlichen Sicherheitslage in Ungnade gefallene Ex-SEK-Mann Tim K. nimmt’s auf facebook mit Humor: „HAHAHAHAHAHA…Liebe CDU, und wenn man denkt es geht nicht mehr, haut Ihr echt noch einen raus. Eins muss man Euch aber wirklich lassen: Selbst in diesen, auch von Euch und insbesondere von Eurer Vorsitzenden verschuldeten, schlimmen und bedrohlichen Zeiten, habt Ihr nicht Euren Humor verloren. Großartig!“

Die parteilose CDU-Dissidentin Erika Steinbach reibt sich die Äuglein: „Ich wußte gar nicht, dass meine frühere Partei zur Selbstironie fähig ist.“

 

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