Realsozialismus macht alles kaputt: Venezuela am Boden

Foto: Bene_A/ Shutterstock

Die spanische Linkspartei Podémos jubiliert, die deutschen Linken und Gewerkschaftsfunktionäre jubeln mit, bei der SPD freut man sich etwas verhaltener. Seit Jahren wird das einstige Tropenparadies Venezuela von einer linken Bonzokratie ökonomisch regelrecht vergewaltigt, werden im Namen des Sozialismus Menschenrechte und Meinungsfreiheit mit Füßen getreten. Das Land hat nicht nur paradiesische Strände sondern auch noch Erdöl als feinsten Rohstoff in scheinbar unendlicher Menge zur Verfügung. Doch Staatspräsident Maduro und sein extremistisch-leninistischer Vorgänger Hugo Chávez haben im Namen der „sozialen Gerechtigkeit“, wie Linke sämtlicher Couleur immer gerne tönen und salbadern, das Land in den Ruin getrieben und der Bevölkerung Chaos und leere Regale in den Supermärkten beschert. Am Ende aller Umverteilung durch staatlichen Diebstahl steht eben immer das große Nichts, wie man eigentlich aus den Zeiten von Sowjetunion und DDR noch hätte wissen müssen. Doch die Linken wollen ihre Lektion nicht lernen, hüben wie drüben, sie bejubeln alles blind, was den Staat aufbläht und das Volk zu seinen Sklaven macht.

Von Jürgen Stark

„Inzwischen dürften sie alle kapiert haben, dass es keinen Grund gibt, von Venezuela zu schwärmen. Wer dort ist, berichtet: Das Land ist kein Paradies, sondern die Hölle. Der Präsident kümmert sich nicht um die Armen und Kranken, sondern nur um den eigenen Machterhalt. Die Wirtschaft liegt am Boden, die Ölförderung geht zurück, weil die Technik überaltert ist, in den Supermärkten sind die Regale leer, auf dem Schwarzmarkt werden Wucherpreise für Lebensmittel gezahlt, die Energieversorgung schwächelt, an den Finanzmärkten werden die Wochen bis zum Staatsbankrott gezählt. Noch schlimmer ist die allgegenwärtige Kriminalität: Entführungen, Erpressungen und Plünderungen sind an der Tagesordnung, die Mordrate ist erschreckend hoch.“ Sebastian Balzter, FAZ, 23.04.2017

Es ist ein großer Verdienst und ein selten gewordener Lichtblick in der Tristesse der vermerkelten deutschen Medienlandschaft, dass der Kollege Sebastian Balzter in einem relativ ausführlichen Kommentar in der FAZ nicht nur den Finger sondern gleich die ganze Hand in die offene Wunde legt – und damit von der SPD bis zur SED-Linkspartei alle klammheimlichen und offenen Sympathisanten des venezolanischen Realsozialismus bis auf die Knochen blamiert – und dabei auch Roß und Reiter nennt. BRAVO!

„Wer sich an die Sowjetunion und den Ostblock erinnert, dem kamen schon 1998 Zweifel an diesem Programm. Aber für Vergessliche hörte es sich lange grandios an. Venezuela als Vorbild, dazu hat sich etwa die Führung der spanischen Linkspartei Podémos ganz offen bekannt. Auch in Deutschland haben Linkenpolitiker und Gewerkschaftsfunktionäre dem Regime immer wieder ihre Solidarität versichert, in der SPD fiel die Bewunderung etwas dezenter aus. In Berlin brachte es ein wahrer Fan des venezolanischen Modells kurzzeitig zu beachtlicher Prominenz: Andrej Holm, der von der Linkspartei vorübergehend als Staatssekretär mit Zuständigkeit für den Wohnungsbau in der Hauptstadt vorgesehen war.“ Sebastian Balzter, ebenda

Halten wir hierbei mal einen Namen fest: Andrej Holm! Dieser Stasi-Kader und Linksextremist konnte im rot-rot-grünen Berlin nur Dank massiver Proteste auf einem  lukrativen Posten als Staatssekretär verhindert werden – er wurde aber von den linken Kadern in der Hauptstadt sofort intern in andere Institutionen verschoben, die man im Staate durchsetzt hat. Nochmals: Es ist ein Riesenverdienst in dieser politischen blinden Zeit, dass der FAZ-Autor darauf hinweist, mit welchen geistigen Brandstiftern und Sympathisanten politischer Verbrecher Bürgermeister Müller in Berlin Kumpanei ausübt. Rot-Rot-Grün ist einfach nur übel! Die SPD ist insofern auch moralisch am Ende. Denn wenn sie einer Linkspartei/SED/PDS/DKP den Hof macht und dabei ihre eigene Geschichte unter der Regie der Kommunisten in der Ex-DDR posthum verrät, dann hat sie einfach nicht mehr alle Tassen im Schrank und gehört in eine Auszeit.

Wer mit dem venezolanischen Regime von Chavez bis Maduro noch immer sympathisiert, der akzeptiert Menschenrechtsverstöße, Willkür und diktatorische Kontrolle der Bevölkerung. Derzeit führt das linke Regime einen Bürgerkrieg gegen die eigenen Bevölkerung um auf jeden Fall an der Macht und an den Fleischtöpfen zu bleiben. Bei unseren hiesigen Sympathisanten dieses totalitären Chaoslandes weht also der Ungeist der einstigen SED, er weht also in der wendehalsigen Linkspartei noch immer munter durch die politischen Räume. Das rein taktische Verhalten der Linken zu Demokratie, Menschenrechten und Aufklärung zeigt sich mal wieder ganz deutlich in der Sympathie für die Bonzen in der venezolanischen Regierung. Das linksverdrehte geistige Klima hierzulande, mitsamt seiner perversen political correctness in Deutschland, wird genau aus dieser Ecke munitioniert, auch Merkel dünstet diese alte realsozialistische Haltung aus. Der Feind steht immer nur „rechts“, die Nomenklatura der staatsgläubigen Mächtigen hat immer die Wahrheit und die Weisheit gepachtet. Kein Wunder, das man von der Kanzlerin und dem Außenminister auch so wenig zu Venezuela hört.

Kein Wunder! In Venezuela kämpft derweil das Volk um sein Überleben und will die ewigen Linken loswerden, in Deutschland sitzen deren Sympathisanten nicht nur in Berlin in Parlamenten und im tiefen Staat bis an seine Spitzen. Toll, Frau Merkel, was unter ihrer Regie aus diesem Land geworden ist. Danke, FAZ, weiter so! Es gibt noch viel zu entlarven und zu enthüllen….!

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-venezuela-und-seine-freunde-14983462.html

Foto:  Bene_A/ Shutterstock

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.