Hannelore Kraft, allein auf dem Platz

Wenn 78% der Deutschen „Nein“ sagen und Hannelore, die Kraftlose, auf einem fast leeren Platz trotzdem schreit: „Mensch, seid Ihr viele!“

Von Holm Teichert

Das Wichtigste diesmal vorab: Das Kampfwochenende gegen den Parteitag der AfD in Köln, ausgerufen durch SPD, CDU, Grüne, Linke, deren Jugendverbände, Gewerkschaften, Kirchen und Medien ist krachend gescheitert. Statt der angekündigten 50.000 Bessermenschen kamen, laut Polizeiangaben, lediglich zwischen 5.000 und 8.000 Leute, um der AfD den grundgesetzlich garantierten Parteitag zerstören zu wollen.

Noch schwerer wiegt dieses Scheitern, wenn man berücksichtigt, dass es kaum Menschen aus der bürgerlichen Mitte waren, die gekommen sind, sondern zum fast ausschließlichen Teil Krawalltouristen der Antifa, die nicht nach Köln kamen, um Protest gegen die AfD zu üben, sondern um Krawalle und Gewalt zu verbreiten.

Das Eingeständnis des Scheiterns kam ausgerechnet vom bildeigenen Fernsehsender N24! Dort musste man mit ratlosen Gesichtern, in denen auch die pure Fassungslosigkeit stand, zugeben, dass 78% der Deutschen den Widerstand gegen die demokratische und legitimierte AfD für falsch halten und ihn ablehnen.

Noch deutlicher geht es nicht mehr. Und da nützte es auch nichts, dass N24 das Ergebnis noch geschickt umzuformulieren versuchte, in dem es aus der breiten Ablehnung des Widerstandes, eine Ablehnung des gewalttätigen Widerstandes konstruierte. Denn die Fragestellung im Internet war klar und eindeutig formuliert! Es stand nämlich nirgendwo die Frage, ob man den aggressiven und gewalttätigen Widerstand ablehnt. Und so versuchte N24 noch durch Lügen zu retten, was zu retten war und fabulierte schnell von den 78%, die den gewalttätigen Widerstand ablehnten, den friedlichen Widerstand aber durchaus befürworten würden. Die anderen, sich dem Maasschen Wahrheitsministerium freiwillig unterwerfenden Lügenmedien, ließen die Umfrage und ihre Ergebnisse einfach komplett unerwähnt. So geht objektive Berichterstattung auch.

 Es war eine Schande, was von den ewig verdächtigen Mitgliedern des antidemokratischen Bündnis, bestehend aus Altparteien, Medien, Gewerkschaften und Kirchen, schon im Vorfeld forciert und befeuert wurde.

Die AfD wurde so massiv mit Hetze überzogen, verleumdet, beschimpft und ausgegrenzt, dass wir an dieser Stelle ruhig mal erstaunt sein dürfen, dass der unsägliche Kölner Faschismus und seine Horden der „internationalen Solidarität“, keine Toten unter AfD-Delegierten und Polizisten forderte.

Sicher war dieses Ergebnis nicht.

Denn es schien eine Straßenschlacht zu werden, die nicht nur die Älteren unter uns an Weimarer Verhältnisse erinnerten.

Die moralischen Überflieger des antifaschistischen Kampfes verbündeten sich und wurden nicht müde, in den Medien den Zusammenhalt gegen Rechts zu betonen.

Doch sie haben diesmal übertrieben. Denn weder konnte die sogenannten Demokraten der Umstand bremsen, dass immer offensichtlicher wurde, dass Antifas des schwarzen Blockes die Veranstaltung zu übernehmen drohten und den sogenannten „Widerstand gegen Rechts“ zu einem „Schlachtfest gegen Rechts“ umwidmen wollten, noch dass im Zuge dieses Parteitages bekannt wurde, dass sogar Unis ihren Studenten und deren linken Gesinnungsgenossen Räumlichkeiten zur Verfügung stellten, in denen sie Blockaden, Sturmangriffe gegen Polizeiketten und das Vorgehen gegen Polizeibeamte und AfD-Abgeordnete trainieren konnten. Dass sogar Medien diese Trainingseinheiten begleiteten und darüber ohne jegliche Empörung berichteten, dürfte, quasi als Nebenprodukt, weiteren Lesern die Augen über den Zustand unserer Demokratie, übrigens, der besten, welche wir jemals hatten, geöffnet haben.

 Auch die Minnesänger der kölschen Folklore waren wieder einmal ganz vorne dabei, als es darum ging, die eigenen Reihen zu schließen und den Block gegen Rechts zu formieren.

Und so wurde mit markigen Aufrufen die Kampfbereitschaft in die Welt posaunt. „Wir stehen auf gegen Rechts!, Wir überlassen keinen Fußbreit den Faschisten!, Wir bleiben bunt, statt braun!“

„Kein Bier für Nazis“ wurde zum Bumerang, weil die Leute sich eher dankbar zeigten, dass man ihnen dieses Gesöff (außerhalb Kölns auch wenig charmant als Eselspisse verschrien) verweigerte. Vielleicht sollten die Kölner Wirte in Zukunft besser eine Aktion Namens: „Zur Strafe für jeden Nazi ein Kölsch!“ starten. Das könnte vermutlich sogar die beständigsten AfD-Anhänger davon überzeugen, bevor sie einen Schluck dieses, scherzhaft Bier genannten, Gebräus runterwürgen, ihr Kreuz bei der SPD zu machen. Jeder hat eben irgendwo seine Schmerzgrenze.

 Hannelore Kraft stand auf einer Bühne vor fast leerem Platz. Die Masse der Kölner wollte einfach nicht kommen. Nicht klatschen und Kölsche Liedchen gegen Rechts trällern, nicht der AfD, die ausgerechnet in Köln viele Anhänger hat, den Zutritt zum Tagungshotel wegsingen. Und trotzdem ließ die einsame Hannelore sich dazu hinreißen, den Satz zu brüllen: „Mensch, Ihr seid ja viele hier.“

Das klang markig durchs Radio. Das klang freudig erregt durchs Radio. Das klang zuversichtlich und siegesgewiss durchs Radio. Und genau das war der springende Punkt. So klang es nämlich nur im Radio. Im Radio kann man eben nur hören. Nicht aber sehen. Und so nahm wohl jeder Zuhörer des WDRs stark an, dass wirklich viele Leute der einsamen Hannelore zuhörten. Doch weit gefehlt. Die Fotos im Internet entlarvten ihre Worte als reine Inszenierung für die Radiohörer.

 Abschließend gibt es nur noch eines zu den Kämpfern gegen Rechts zu sagen: Und damit meine ich alle. Die unerträgliche Realitätsverleugnerin Hannelore die Kraftlose, die Kölner Bürger und deren Gäste, die Gewalttäter der Antifa, die Sänger der kölschen Bands, die Armlänge Rekers, die Medienvertreter, die Gewerkschaftsmitglieder und die Vertreter der Kirchen, ich spreche hier wirklich jeden Einzelnen von Euch an:

Als ca. 1500 Nafris in der Silvesternacht Eure Frauen angrabschten, beklauten, verprügelten und vergewaltigten, ihnen in der Öffentlichkeit die Hosen und Unterhosen runterzerrten, ihnen Finger in alle Körperöffnungen stopften, standet Ihr feige mit angelegten Ohren und eingezogenen Schwänzen zu Hause und habt vor Hilflosigkeit und Feigheit bitterste Tränen geheult.

Wenn aber gerade einmal 600 friedliche und zivilisierte AfD-Mitglieder, teilweise sogar schon im Rentenalter, in die Stadt kommen, um einen Parteitag abzuhalten, dann reicht Euer erbärmlich kleiner Mut, zum Widerstand aufzurufen und die halbe Stadt zu verwüsten. Ihr seid das widerlichste, feigeste und erbärmlichste Stück Deutschland, welches mir jemals untergekommen ist.

 Mit Eurem Protest gegen Rechts habt Ihr den Opfern der Nafris aus der Silvesternacht noch einmal Eure feigen Hände in die Gesichter geschlagen. Denn diese Opfer mussten dieses WE erkennen, dass die Kölner sehr wohl Widerstand zeigen können. Nur eben nicht gegen die Vergewaltiger der eigenen Töchter, Frauen und Mütter. Sondern gegen die eigenen Landsleute.

Ihr widert mich persönlich zutiefst an.

Herzlichst, Euer Holm Reichert

 https://philosophia-perennis.com/2017/04/23/emnid-afd-parteitag/

Foto: Youtube/ Sreenshot

 

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