Wie die europäische Kunst- und Kultur-Elite vor dem Islam im Staub kriecht

Foto: Collage
Europa droht der Untergang. Die Fahne der Eroberer ist schon gehisst (Foto: Collage)

Das malerische Maastricht ist nicht nur wegen des EU-Vertrages und der gemeinsamen Euro-Währung bekannt. Hier findet auch jedes Jahr die weltweit wichtigste Kunst- und Antiquitätenmesse „Tefaf“ statt.

Die niederländische Stadt ist auch Schauplatz einer europaweiten Entwicklung, die auf der „Tefaf“ einen weiteren traurigen Höhepunkt fand.

Von Marilla Slominski

Der italienische Künstler Luca Pignatelli war im Herbst vergangenen Jahres mit seinem Werk „Persepolis“ erschienen, auf dem ein Perserteppich und ein Frauenkopf zu sehen war. Er wurde umgehend von den Veranstaltern aufgefordert sein Werk wieder zu entfernen. Für die aufgebrachte Kommission war die Verbindung eines Teppichs, auf dem Moslems beten und dem Abbild eines Frauengesichts eine ungehörige Provokation. Sie fürchteten, potentielle moslemische Käufer zu beleidigen.

„Wir fühlen uns gedemütigt, sind sprachlos und geschockt. Es ist das erste Mal, das mir so etwas passiert und es wird Zeit, dass das zum Thema gemacht wird“, erklärte der fassungslose Künstler.

„Ich bin auch dagegen, dass in Rom Statuen verhüllt werden, um es ausländischen moslemischen Besuchern Recht zu machen,“ sagte Pignatelli und spielte auf die Verhüllung von nackten Statuen zum Staatsbesuch des iranischen Ministerpräsidenten Rohani kurz zuvor an.

Der afghanische Schriftsteller Kamel Daoud stellt klar: ”Die Migranten, die nach Europa kommen und die Freiheit suchen, müssen auch an ihr teilhaben wollen. Sie gehen nicht nach Saudi Arabien, sondern nach Deutschland. Warum? Wegen der Sicherheit, Freiheit und des Reichtums. Sie sollen nicht kommen und um hier ein weiteres Afghanistan aufzubauen.“

Bisher war Europa stolz auf die Freiheit der Kunst. Doch nun wandelt sich das Blatt unter dem wachsenden Einfluss des Islam und der europäische Mainstream übt sich fleißig in Unterwerfung und hilft mit, unsere kulturelle Landschaft in ein neues Afghanistan zu verwandeln.

Das erste, was die Taliban taten, als sie Afghanistan eroberten, war Künstler zu ermorden und Kunstwerke zu zerstören.

Europäische Museen üben sich reihenweise in islamischer Korrektheit. Die Ausstellung „Passion of Feedom“ in der Mall Gallery in London ließ 2015 ein Bild der Künstlerin Mimsy entfernen, auf dem Stofftierchen beim Picknick auf einer Wiese zu sehen sind, die von einer Gruppe IS-Stofftier-Kämpfer beobachtet werden. Die britische Polizei schritt ein, sie fürchtete wütende Proteste.

Auch die Londoner Tate Gallery zeigte sich Scharia-konform 2005, als sie das Werk des Künstlers John Latham nicht ausstellte, weil es den Koran in Glas eingeschlossen zeigt. Das er auch den Talmud und die Bibel so zeigte, störte hingegen niemanden.

Selbstzensur übte Grayson Perry 2007, ein britischer Künstler: “Ich habe mich selbst zensiert. Ich werde den Islamismus in meiner Kunst nicht angreifen, weil ich Angst habe, mit durchschnittener Kehle zu enden,“ gab er unumwunden zu.

Das Victoria and Albert Museum London ließ 2015 die Portraitdarstellung eines iranischen Künstlers vom Propheten Mohammed auf ihrer Website wegen Sicherheitsbedenken ganz schnell in der Versenkung verschwinden.

Und auch die Fotografin Syra Miah durfte mitansehen, wie eine ihre Fotografien nach Protesten von Moslems in einer Galerie in Birmingham wieder abgehängt wurden. Sie zeigte eine halbnackte geisteskranke Frau, die an einer Bushaltestelle in Bangladesh lebt.

Das Museum der Kulturen der Welt eröffnete im schwedischen Göteborg eine Ausstellung mit dem Titel „Aids in Zeiten der Globalisierung“. Dort wurde ein Bild der Künstlerin Louzla Darabi gezeigt, von einem Paar das Sex hat. Die Köpfe der beiden sind nicht zu erkennen, dafür ziert eine Koransure auf Arabisch das Bild. Eine Zumutung für die Korangläubigen – Bild entfernt.

Das Projekt einer neuen Abteilung im Lovre, 2010 groß angekündigt vom französischen Präsidenten Franois Hollande, die sich mit dem kulturellen Erbe der orientalischen Christen beschäftigen sollte, wurde eingestellt.

Marie-Hélène Rutschowscaya, ehemalige Leiterin der Koptischen Abteilung und eine der weltweit anerkanntestes Wissenschaftlerinnen für nahöstliches Christentum, prangerte die Entschiedung an: “Die dramatischen Ereignisse, die wir im Nahen Osten und in Osteuropa sollten uns dazu anhalten, mehr auf unsere kulturellen Verbindungen hinzuweisen“, schrieb sie in einem Brief an Präsident Hollande. Mit dem Ergebnis, dass der Louvre heute eine Abteilung über islamische Kunst besitzt, aber keine, die auf das Christentum im Nahen Osten hinweist.

Auch die Deutschen Kulturbeflissenen üben sich im vorauseilenden islamischen Gehorsam. So machte erneut das Rathaus Köpenick von sich reden, als es Anfang März kurzerhand eine Ausstellung absagte, bei der auch ein paar Fotografien von Nackten gezeigt worden wären. Bezirksstadträtin Cornelia Flader (CDU) sprach von „Gewaltdarstellungen und Schockwerbung“. Die Gesellschaft für Fotografie nannte die Vorwürfe „skandalös“ und sprach von „Lüge, Beleidigung und Diffamierung“.

Bereits im Jahr zuvor war es zum Streit wegen Aktbildern gekommen. Moslemische Mitbürger hätten sich beschwert, hieß damals die Begründung. Dann kam heraus: Die Begründung war erfunden, die Bilder wurden trotzdem abgehängt.

Vielleicht hatten die iranischen Ayatollahs recht, mit ihrer Forderung, die Statuen in Rom zu verhüllen. Vielleicht liegen die islamischen Fundamentalisten falsch. Der Westen ist schon lange nicht mehr so frei, wie er vorgibt zu sein. Und vielleicht sollten wir uns bei den Taliban für unsere Kritik an der Zerstörung der Buddha-Statuen entschuldigen. So wie sich die scheinheilige Kunst und Kulturelite innerhalb Europas gebärdet, könnten die Buddha-Statuen durchaus eine „Blasphemie“ darstellen.

Foto (überarbeitet):  leoks/shutterstock

https://www.gatestoneinstitute.org/10208/europe-afghanistan

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