Kann unsere Bundesbildungsministerin nicht rechnen?

Von einer Bundesbildungsministerin erwartet man eigentlich, dass sie rechnen kann. Wer sich die Aussage von Johanna Wanka durchliest, bekommt da seine Zweifel, dass diese Dame in der Schule aufgepasst hat – oder sie faselt mal wieder Wahlkampfsülze:

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka appelliert an die Bundesländer, mit Blick auf erfolgreiche Integration in Schulklassen den Migrantenanteil zu begrenzen. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus sagte Wanka: „Ich bin gegen eine starre Quote, denn die regionalen Unterschiede sind groß. Klar ist aber, dass der Anteil von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund möglichst ausgewogen sein muss. Es sollte keine Klassen geben, in denen der hohe Migrantenanteil dazu führt, dass die Schüler untereinander vorwiegend in ihrer Muttersprache sprechen und damit eine Integration erschwert wird.“ Wanka betonte zugleich, dass es Fortschritte bei der Integration gebe. „Etwa 90 Prozent der drei- bis sechsjährigen Kinder mit Migrationshintergrund gehen inzwischen in die Kita“, sagte Wanka gegenüber Focus.

Die Ministerin forderte die Eltern auf, zu Hause mehr Deutsch zu sprechen: „63 Prozent der vier- und fünfjährigen Kita-Kinder mit Migrationshintergrund sprechen zu Hause nicht Deutsch. Das ist kein kleines Problem, sondern eines, das Auswirkungen auf spätere Leistungen in allen Fächern und damit auf die Chance zur Teilhabe und die Integration hat. Da haben die Eltern eine Bringschuld.“ (dts)

Dazu muss man dann folgende Zahlen aus Hamburg betrachten, die durchaus auch für andere deutsche Großstädte gelten:

Fast die Hälfte der unter 18-jährigen Hamburgerinnen und Hamburger hat einen Migrationshintergrund (49 Prozent).

In Billbrook stieg der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund seit Ende 2009 von 65 auf 83 Prozent an, auf der Veddel blieb er dagegen in diesem Zeitraum stabil bei rund 70 Prozent…

https://www.statistik-nord.de/zahlen-fakten/hamburger-melderegister/dokumentenansicht/bevoelkerung-mit-migrationshintergrund-in-den-hamburger-stadtteilen-ende-2015-58836/

Rechnet man nun noch den durch die sogenannten Flüchtlinge ausgelösten Babyboom und den Nachwuchs der kindergeldfreundlichen Migranten dazu, weiß man, dass die „deutschen“ Kinder in nicht all zu ferner Zukunft die Minderheit in den Kitas, Schulen und später dann beim Job Center bilden.

Deutsch wird dann als Sprache zur Fremdsprache und ein Migrantenanteil kann dann ebenfalls nicht mehr begrenzt werden, es sei denn, man verbietet den Mohammeds dieses Landes den Schulbesuch.

Foto: Johanna Wanka (über dts Nachrichtenagentur)

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