Österreich will Mittelmeer-Route schließen

Setzt in Europa endlich ein Umdenken ein? Werden sie endlich geschlossen, die weit offenen Tore nach Europa über das Mittelmeer, die alleine am Osterwochenende mehr als 8.000 „Flüchtlinge“ anlockten, die sich auf den Weg ins europäische Glück ohne Arbeit aber mit viel Geld und gutem Leben machten? Sie wurden vielfach von rührigen “Flüchtlingshelfern” eingesammelt und schnellstens nach Italien gebracht, damit es bald weiter nach Germoney zum Bevölkerungsaustausch gehen kann. Doch vielleicht ändert sich etwas, wie Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP, Foto) forderte.

Von Chevrolet, P.I.News

Die „Kronen-Zeitung” meldet, Sobotka fordere die Abriegelung der Mittelmeerroute, um die Zuwanderung zu bremsen. Er verweist auf die Balkanroute, die geschlossen sei, wobei das bekanntermaßen nicht den Tatsachen entspricht, denn auf diesem Landweg kommt immer noch eine große Zahl von Wirtschaftsmigranten zur Landnahme und Einwanderung in die europäischen Sozialsysteme. „Eine Rettung auf offener See kann kein Ticket nach Europa sein, weil man damit der organisierten Schlepperei jedes Argument in die Hand gibt, weiterhin Menschen von einer Flucht aus wirtschaftlichen Gründen zu überzeugen.” Es sei aktuell noch schwer zu beurteilen, wie sich in den warmen Monaten die Zahl der „Flüchtlinge“ entwickeln werde. „Für den Fall eines plötzlichen Zustroms wären wir gerüstet und in der Lage, das Grenzmanagement innerhalb von Stunden hochzufahren”, so Sobotka zu den Möglichkeiten einer Grenzsperre auch am Brenner.

Generell gebe es keine Alternative zu einer gesamteuropäischen Lösung, bei der die EU-Außengrenze wirksam geschützt werde. “Nur so kann das tragische und sinnlose Sterben im Mittelmeer ein Ende haben”, meint der Minister. Unterdessen trafen in zahlreichen Häfen Italiens weitere Schiffe ein, die die „geretteten“ Illegalen anlandeten.

https://www.pi-news.net/2017/04/oesterreich-will-mittelmeer-route-schliessen/#more-564016

Foto: Collage, P.I.News

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