DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN

Max Erdinger Foto: JouWatch

Bei der Süddeutschen haben sie wieder einen rausgehauen. Jens Schneider über das Taktieren der AfD-Chefin Frauke Petry:
http://www.sueddeutsche.de/politik/bundestagswahlkampf-petry-kaempft-gegen-geister-die-sie-selbst-gerufen-hat-1.3470457

Von Max Erdinger

Zitat: „Die Partei soll nun ihr düsteres Image ablegen. Und dafür soll die AfD nun wieder anders auftreten. Sie soll jenes düstere Image ablegen, für das Petry doch maßgeblich mitverantwortlich ist. Denn sie hat gern zugelassen und dazu beigetragen, dass die AfD sich weiter und weiter nach Rechts bewegte. Sie hat gern bei Wahlen davon profitiert. Jetzt sieht sie, dass genau dieses düstere Image der Partei schadet.“ – Zitatende.

Jetzt mal aufgepaßt und die Äuglein fein herausgedreht, tapferes Schneiderlein: Das „düstere Image“, welches Deinereiner der AfD zuschreibt, ist nicht Resultat dessen, was man in der AfD redet und tut, sondern Ergebnis der hinterfotzigen Berichterstattung über die AfD, wie sie von Dir und Deinesgleichen betrieben worden ist. „Düsteres Image“ ist aber allemal noch besser, als „zappendustere Erscheinung“. So wären nämlich diejenigen Systembüttel  zu bezeichnen, die erst das „düstere Image“ der AfD herbeigeschrieben haben und nun in scheinheiliger Empörung naserümpfend auf den Haufen verweisen, den sie selbst geschissen haben. Wer in diesem Land noch alle Tassen im Schrank hat, erkennt in der AfD dennoch die einzige Alternative zu den etablierten Volksverächtern der Altparteien. Lieber eine Partei mit einem „düsteren Image“, als Altparteien mit dem rabenschwarzen Image des arroganten Volksverächters und parasitären Steuerkleptokraten. Und lieber einen Artikel aus den Breitbart-News, als das unsägliche Geschmiere eines süddeutschen Schneiders, der aufgrund seiner charakterlichen Disponiertheit mit derselben Inbrunst, mit der er heute vom „düsteren Image“ daherschwadroniert, vor 72 Jahren noch den Endsieg im Süddeutschen Beobachter propagiert hätte, wenn man ihm ein Abendessen mit dem GröFaZ dafür versprochen hätte.
Ziat: „Das ist der Haken bei Petrys Volte: Die Rückkehr zu einem bürgerlichen Tonfall würde aus dieser AfD keine bürgerliche Partei machen. Davon hat man sich unter ihrer Verantwortung weit entfernt.“ – Zitatende.

Geschenkt, Schneider! Die Rückkehr zur Aufrichtigkeit würde aus der Süddeutschen keine seriöse Zeitung mehr machen. So sieht es aus. Wann wäre es der SZ denn zuletzt um Bürgerlichkeit gegangen? Es ist u.a. Dein Schmierenblatt, das servilst dabei mitgeholfen hat, die Bürgerlichkeit zugunsten einer ominösen „Menschlichkeit“ abzuschaffen. „Bürger“ – und das in der SZ? Die SZ hat doch den Bürger schon längst konsequent zum „Feindbild Spießbürger“  heruntergeschrieben! Unvergessen ist die Ergebenheitsadresse Prantls an die „Honoratioren“ des parteifeudalistischen Systems nach ihrem von Bürgerprotesten begleiteten Auftritt in Dresden am Tag der Deutschen Einheit letztes Jahr, in welcher er unverhohlen die bedingungslose Respektsbezeugung derjenigen einforderte, die von seinen Gesinnungsgenossen gerne einmal als Pack bezeichnet werden, resp. ihre Strafverfolgung für verweigerte Höflichkeit. Die Hofberichterstatter der Süddeutschen schwadronieren vom „düsteren Image“ der Gegner einer Parteien-Feudalherrschaft? An ihrer Hybris, ihrer stinkenden Selbstgerechtigkeit und ihrer abgrundtiefen Hinterfotzigkeit sollt ihr sie erkennen, die büttelhaften Schneiders dieser politisch korrekt degenerierten Republik! Nichts zu danken.

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