Drückt die Daumen, Freunde der Freiheit: Noch 1,1 Prozent weniger und die Grünen sind Geschichte!

Foto: Ievgenii Meyer/ Shutterstock

Es gibt hier und da auch sehr gute Nachrichten. Hier wäre so eine:

Die Grünen verlieren Umfragen zufolge in Deutschland an Boden. Sie kommen nur noch auf sechs Prozent, wie zwei am Mittwoch veröffentlichte Umfragen ergeben. Wie beim „Stern“-RTL-Wahltrend hervorgeht, den das Meinungsforschungsinstitut Forsa erhebt, ist es sogar der schlechteste Wert seit August 2002…

https://www.welt.de/politik/deutschland/article163809361/Gruene-auf-niedrigstem-Stand-seit-15-Jahren.html

Das wird schon noch. 2-3 dumme Vorschläge, also Verbote und die Grünen sehen das Bundestagsgras von unten.

Und weil es so schön ist, noch eine Meldung die unsere Gemüter besänftigt:

Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, will nächstes Jahr in den Ruhestand gehen. „Ich freue mich einfach darauf, Ruhe und Zeit zu haben, Lesen und Schreiben zu können. Und natürlich meine Enkelkinder zu sehen – möglichst viel und oft“, sagte sie der Zeitschrift „Frau im Spiegel“.

Der Lebensmittelpunkt werde sich, wenn sie in Pension sei, wohl nach Usedom verlagern. „Da ist Wald, Strand, viel Weite und viel Ruhe“, so Käßmann. Das vierte Enkelkind kommt im Juni.

Sie finde es „schlicht schön“, mit den Kindern Zeit zu verbringen: „Wir spielen zum Beispiel Lego miteinander. Ich liebe Duplo-Steine – die Kinder auch. Als Mutter stehst du immer unter Zeitdruck, weil du weißt, da ist noch was Berufliches zu tun oder eine Maschine Wäsche zu waschen. Als Großmutter dagegen hast du einfach Zeit, kannst ganz gelassen die Stunden mit den Enkeln verbringen.“ Großmutter sein, das sei „eine ganz besondere Rolle“. Derzeit hat die 58-Jährige als „Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland für das Reformationsjubiläum 2017“ jede Menge Termine im In- und Ausland.

„Ich war gerade in Lateinamerika, davor war ich in Neuseeland, bald fliege ich in die USA.“ (dts)

Jürgen Fritz analysiert das so:

Von 14 auf 6 Prozent in nicht einmal einem Jahr. Sowohl in der neuen INSA- wie auch in der Forsa-Umfrage fallen die Grünen auf ein Fünfzehnjahrestief. Auch die SPD verliert weiter. CDU/CSU und Die Linke können minimal zulegen. Die FDP unverändert, AfD weiter stabil auf Platz 3.

 

In weniger als einem Jahr von 14 auf 6 Prozent

Nicht einmal ein Jahr ist es her, da standen die Grünen bei INSA und Forsa, aber auch bei Emnid, Forschungsgruppe Wahlen und Infratest dimap bei der Sonntagsfrage für die Bundestagswahl „Wen würden Sie wählen, wenn nächsten Sonntag Wahlen wären?“ noch bei 14 Prozent. Ja, vor sechs Jahren kamen sie bei Forsa zeitweise sogar auf Werte von bis zu 28 Prozent. Von solchen Zahlen können Bündnis 90/Die Grünen, wie sie offiziell heißen, nur noch träumen. Seither geht es nämlich kontinuierlich bergab wie bei keiner anderen Partei auch nur halbwegs vergleichbar.

Im Wahl-O-Matrix-Durchschnittswert aller acht führenden Insitute liegen die Grünen  aktuell bereits unter 7,2 Prozent. Damit haben sie in den letzten neun bis elf Monaten jeden zweiten ihrer Wähler verloren, in den letzten sechs Jahren 75 Prozent ihrer Wähler! Doch damit nicht genug. In diesem Durchschnittswert, 7,2 Prozent, sind auch noch Umfragen enthalten, die bereits etliche Wochen alt sind, insbesondere die von Allensbach und GMS von Anfang/Mitte März.

19.04.2017

In den beiden aktuellen, heute veröffentlichten Zahlen von Forsa (Erhebungszeitraum: 10.04. – 13.04.) und INSA (14.04. – 18.04.) fallen B’90/Grüne aber jeweils bereits auf 6 Prozent. Damit wären sie nur noch 1,01 Punkte vom völligen Aus entfernt. Denn bei 4,99 Prozent wäre Ende Gelände für die Türkenfreunde, die seit vielen Jahren schon darauf gedrängt haben, das Land am Bospurus in die EU aufzunehmen, in der Hoffnung, dann würde die Türken in Windeseile lupenreine und vorbildliche freiheitliche, menschenrechtsorientierte Demokraten und Vorzeigeeuropäer.

Auch bei der SPD zeigt der Pfeil nach unten

Doch nicht nur bei den Grünen geht es bergab. Auch bei den „Sozialdemokraten“, die von Ende Januar bis Ende März unter ihrem neuen Vorsitzenden Martin Schulz einen unvergleichlichen Aufschwung genommen haben, ist dieser Aufstieg nicht nur beendet, sondern es geht seit Wochen wieder rückwärts für die SPD. Nicht nur bei INSA und Forsa, auch bei Emnid sind sie seit Ende März / Anfang April um 2 Punkte gefallen, bei Infratest dimap (ARD-Deutschlandtrend) einen. Im Wahl-O-Matrix-Durchschnitt fällt die SPD auf 31,1 Prozent und liegt jetzt bereits wieder dreieinhalb Punkte hinter der Union. Die persönlichen Werte für den SPD-Kanzlerkandidaten sind sogar noch viel stärker in den Keller gegangen.

Union und Linke steigen ganz leicht, FDP und AfD stabil

Bergauf geht es dagegen eindeutig für die CDU/CSU, die sich momentan zwischen 34 und 36 Prozent einpendelt und im Wahl-O-Matrix-Durchschnitt bei 34,5 Prozent landet. Die AfD hält sich, nachdem sie zuletzt einige Punkte verloren hatte, derzeit stabil bei 9,1 Prozent (Forsa: 8, INSA: 10) weiterhin auf Platz 3. Die Linke kann leicht zulegen auf 8,25 Prozent (aufgerundet: 8,3), die FDP bleibt bei knapp 5,9 Prozent.

Die Grünen kurz vor dem völligen Aus?

B’90/Grüne ist damit eindeutig hinter die AfD und auch hinter Die Linke auf Platz 5 zurückgefallen. Bei Forsa bewegen sich die Grünen jetzt schon auf FDP-Niveau, bei INSA sogar noch darunter. Die „Freien Demokraten“ verweisen hier B’90/Grüne sogar schon auf Platz 6. Für diese könnte es aber noch schlimmer kommen.

Sollten die Grünen in der Wählergunst nur noch ein, zwei Punkte verlieren, dann droht ihnen erstmals seit über 34 Jahren (seit März 1983),  nicht mehr im Deutschen Bundestag vertreten zu sein. Für die Partei selbst käme das finanziell wie machtpolitisch einem Supergau gleich.

Der Untergang der Grünen der Beginn eines gesellschaftlichen Heilungsprozesses?

Nicht wenige in der deutschen Bevölkerung sähen aber genau hierin den Beginn eines gesamtgesellschaftlichen Heilungsprozesses, der dringend notwendig und längst überfällig ist, hat doch nach Ansicht vieler keine andere Partei dem Land und dem deutschen Staatsvolk so großen Schaden zugefügt wie die Grünen.

Insbesondere mit ihrem Multikulturalismus-Wahn, der immer größere Teile der Bevölkerung erfasst hat, zuletzt auch die immer mehr die CDU, haben die Grünen nicht nur Merkel vor sich hergetrieben, sondern auch Deutschland und ganz Europa in die schwerste Krise seit vielen Jahrzehnten hineingetrieben. Dies scheinen immer mehr Menschen zu realisieren und ihre Konsequenzen daraus zu ziehen. Ob die Partei das überleben wird, wird man sehen müssen. Doch könnte ihr Untergang vielleicht gerade eine Chance auf einen gesellschaftlichen Neuananfang sein, auf den viele, auf den immer mehr Menschen hoffen.

Foto: Ievgenii Meyer/ Shutterstock

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