Von der Außenwirkung einer selbsternannten Mutter Theresa II (und deren Folgen für Deutschland)

http://www.focus.de/politik/ausland/verdopplung-der-zugesagten-plaetze-auf-40-000-merkel-ist-offen-fuer-ansiedlung-von-mehr-fluechtlingen-in-der-eu_id_7463408.html
Mutter Angela (Foto: Collage)

Shams Ul-Haq ist ein deutscher Journalist mit pakistanischen Wurzel, ist politischer Journalist und anerkannter Terrorismus-Experte. Er kam 1989, im Alter von 15 Jahren, als eine Art Frühform des heutigen MUFL (Unbegleiteter minderjähriger Flüchtling) aus seinem Geburtsland Pakistan nach Deutschland. Im Gegensatz zu der Mehrzahl der heutigen MUFL musste er hier nicht vom deutschen Steuerzahler durchgefüttert werden, da er bei bereits hier lebenden Verwandten unterkam.

Von Quo usque tandem

Ebenfalls im Gegensatz zu einem nicht unbeträchtlichen Prozentsatz seiner heutigen MUFL-“Artgenossen“ glitt er weder in ein sozialleistungsabhängiges gesellschaftliches Substrat,  noch in den kriminellen Untergrund ab, sondern durchlief einen normalen schulischen und dann auf Eigeninitiative und Tatkraft aufgebauten Formationsprozess. All dies befähigt ihn inzwischen, als Korrespondent für die TV-Sender N24 und n-tv sowie für eine beträchtliche Anzahl bekannter Tageszeitungen in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich tätig zu sein. Was ihn ferner von einem nicht unbeträchtlichen Teil seiner in Deutschland lebenden moslemischen Glaubensgenossen unterscheidet ist, dass er sich ohne Vorbehalte zu Deutschland, dessen Kultur und  dessen gesellschaftlichen Normen bekennt.

Seine Spezialität ist, sich zwecks Erforschung von Ursachen, Auswirkungen und terroristischem Kontext der gegenwärtigen Migrantenströme, als angeblicher Asylsuchender in Flüchtlingsheime einzuschleusen, um obige Themenbereiche (sozusagen „am lebenden Objekt“) zu studieren.

Ich möchte im Nachfolgenden einige sehr aufschlussreiche Passagen aus Shams Ul-Haqs Buch „Die Brutstätte des Terrors“ zitieren, in denen er eins der Elemente beleuchtet, welches wesentlich  zur Intensivierung des Flüchtlingstsunami von 2015 und 2016 beigetragen hat. Bedenken Sie bei der Lektüre, dass der Autor Moslem und ursprünglich selbst Flüchtling ist:

„Bedenken Sie an dieser Stelle die weltweite Vernetzung untereinander, die für die meisten von uns inzwischen als völlig normal angesehen wird. Egal, wo wir uns befinden, ob es lediglich drei Straßen entfernt von unserem Partner ist, oder ob wir tausende Kilometer voneinander getrennt sind: innerhalb von Sekunden tauschen wir Informationen aus, schicken uns gegenseitig Bilder oder sogar Videos zu …. In unserer modernen Welt besitzt zudem beinahe jeder ein Mobiltelefon, häufig ein Modell der neuesten Generation. Es ist völlig absurd anzunehmen, Kriegsflüchtlinge würden sich kein iPhone 6 oder ein Samsung GalaxyS7 leisten können. Diese Geräte werden weltweit vertrieben, zu Preisen, die auf die Kaufkraft der jeweiligen Länder angepasst wurden. Also auch in Syrien, Irak, Pakistan oder Afghanistan.

 Jetzt stellen Sie sich einen Moment lang vor, welchen Eindruck es hinterlässt, wenn sich Frau Merkel mit Flüchtlingsfamilien in einem beliebigen Erstaufnahmelager in Deutschland fotografieren lässt. Dieses Bild gelangt innerhalb von Sekunden nach Syrien, Irak oder sonst wohin. In Länder, wo Menschen in Angst vor ihren Regierungen leben, da ihre Machthaber für ihre Skrupellosigkeit bekannt sind. Kein Politiker und Regierungsbeamter in Pakistan, Iran oder einem anderen arabischen Land würde eine derartige Nähe zum Volk zulassen. …. Plötzlich kommt das Staatsoberhaupt eines der wichtigsten Länder der Welt zu Besuch, redet freundlich mit den Menschen, schüttelt ihnen sogar noch die Hände und verhält sich beinahe so, als wäre sie eine Touristin auf einer Sightseeing Tour. Die Selfies mit Angela Merkel gingen rasend schnell durch die arabische Welt …. Sie sorgten außerdem zu einem nicht unwesentlichen Teil für die hohe Zunahme an Flüchtlingen in Deutschland. Schließlich wollen so ziemlich alle in dieses Land, das von einer zweiten Mutter Theresa regiert wird. [Die Hervorhebungen sind im Zuge der Wiedergabe hier vorgenommen worden.]

Ich persönlich [Ul-Haq] halte diese PR-Strategie der Bundeskanzlerin für falsch. Sie wurde in dieser Angelegenheit schlichtweg falsch beraten [Anmerkung des Kommentators: Hier ist Ul-Haq etwas zu euphorisch: Als ob die Bundeskanzlerin überhaupt für Ratschläge zugänglich sei] und hätte niemals eine solche Nähe herstellen dürfen. Nicht zuletzt deswegen, da die Menschen aus meiner ehemaligen Heimat und anderen Ländern in dieser Region sehr schnell den nötigen Respekt verlieren, wenn die entsprechende Distanz zu ihnen fehlt. Hier sprechen wir von unterschiedlichen Mentalitäten, die aufeinanderprallen. ….  Frau Merkel konnte das sicherlich nicht wissen, doch sie hat Berater an ihrer Seite [s. o.] und diese Personen  mache ich für die begangenen Fehler verantwortlich.“

Ich glaube nicht, dass diese Ausführungen noch eines zusätzlichen Kommentars von meiner Seite (abgesehen von den obigen kurzen Einschüben) bedürfen.

Quo usque tandem

Collage: Autor

 

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