Simone Peter fordert mehr Schlepperschiffe

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Neue Vorwürfe gegen NGO (Foto Prazis/Shutterstock)

Mangelnde Unterstützung für die halbstaatlichen Schlepperorganisationen hat Grünenchefin Simone Peter (Foto) der EU (bzw. Deutschland) vorgeworfen. Da die Kapazitäten für den Transfer der afrikanischen Bevölkerung nach Deutschland überlastet seien, fordert sie umgehend mehr Schiffe für den reibungslosen Import der schwarzen Goldschätze zu sich nach Hause. Hintergrund ist, dass zwei deutsche Schlepperorganisationen mit dem Einsammeln der von Merkel Eingeladenen nicht mehr hinterher kommen und nun manövrierunfähig in Seenot geraten sind.

Von P.I.News

Die ARD berichtet:

Auf dem Mittelmeer sind zwei private deutsche Rettungsschiffe wegen zu vieler Flüchtlinge an Bord in Seenot geraten. Die “Iuventa” der Hilfsorganisation “Jugend rettet” aus Berlin und die “Sea-Eye” aus Regensburg sendeten nach Angaben von “Jugend rettet”-Pressesprecherin Pauline Schmidt am Ostersonntag das Notsignal “Mayday” an die Seenotrettungsstelle in Rom.

Die mit Flüchtlingen überfüllten Schiffe seien manövrierunfähig. Die “Sea-Eye” habe zudem einen Motorschaden. Beide Besatzungen hätten insgesamt etwa 600 Flüchtlinge an Bord genommen. Da sich das Wetter verschlechtere, könne die Sicherheit der Menschen nicht gewährleistet werden, sagte Schmidt. Weitere 400 Flüchtlinge befänden sich in kleinen Booten und ohne Rettungswesten in der Nähe der Schiffe.

Auf den Notruf hin waren mehrere Schiffe aus Lampedusa ausgelaufen, die aber schon vor Erreichen der Havarien ebenfalls mit Invasoren überladen waren und deshalb umkehren mussten. Simone Peter sieht es als “politisches Versagen”, dass nicht alle, die die Schiffspassage gebucht haben und jetzt mit Ertrinken drohen, vor der libyschen Küste abgeholt werden können:

Die zivilen Einsatzkräfte seien “am Rande ihrer Leistungsfähigkeit”, so dass die Organisation Jugend Rettet mit ihrem Schiff “Iuventa” nun selbst in Seenot geraten sei, fügte die Grünen-Vorsitzende hinzu. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex und die EU müssten “umgehend Soforthilfe leisten, um weitere Tote zu verhindern”.

Seit Freitag wurden vor der libyschen Küste mehrere Tausend Flüchtlinge von behelfsmäßigen Schiffen gerettet und nach Italien gebracht.

Ein Parlament hat die Chefin der Grünen nicht befragt, ob mehr Mittel bewilligt werden können. Den politischen Willen über Abstimmungen abzufragen und gesetzmäßig zu legitimieren, das zählt seit Merkels Alleingang zu den überflüssigen Obszönitäten im neuen Feudalstaat Buntland.

https://www.pi-news.net/2017/04/simone-peter-fordert-mehr-schlepperschiffe/

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