Seelen weinen vor Schmerz

 

Gunter Dringenberg, Ex-Verleger von Filmzeitschriften, Weltenbummler, Liberaler, sowie Autor des aktuellen Neurothrillers BRAINCHIP, hat sich über die momentane Situation Deutschlands essentielle Gedanken gemacht. Er lebt heute in der Schweiz. Sein Beitrag fühlt sich wie ein besorgniserregender Hilfeschrei gegenüber Politik und Medien an.

Seit drei Tagen bin ich aus dem Spanienurlaub zurück. Kein TV dort, kaum Nachrichten (ist ja eh immer der gleiche Müll), ich spürte eine tolle Erholung für den Geist. Keine Horrortaten mehr, keine Lügen von den Medien und Politikern hören und sehen…, nur die schöne warme Sonne genießen. Wunderbar! Am Karfreitag zurück. Stress überall. Ich muss sagen: Diese Nachrichten, wo es nur um Kriege, Bomben, Morde, Vergewaltigungen, Diktaturen, Konflikte und Dualismus geht, hasse ich wie die Pest. Auch wenn ich seit vier Jahren in der Schweiz lebe und aus Deutschland schon vor 22 Jahren sozusagen „geflüchtet“ bin (weil ich damals schon bemerkt hatte, dass sich Deutschland „abschafft“), liegt mir doch das einst so schöne Land am Herzen. Man muss mitansehen, wie es von allen Seiten kaputtgemacht wird. Von Politikern in Berlin, Brüssel und vielen, vielen linksgrünen Medienkollegen! Es liegt nicht daran, dass sich „die Welt ändert“, das hat sie immer getan. Es liegt an den schrecklichen Fehlern dieser genannten Gesinnungsbrüder.

Von Gunter Dringenberg

Meine Seele weint vor Schmerz

Die Welt ist verlogen bis zum Horizont. Man wird belästigt mit Nachrichten, die man nicht sehen will. Und ich schaue sehr wenig Fernsehen. Immer wieder, immer wieder und überall die gleiche Sudelei. Wiederholungen von vorgestern und vorvorgestern. Nein, und von Türken und ErdoWahn will ich auch nicht von linksgrün orientierten und ideologisch verblendeten Moderatoren bedrängt werden. Manipulierte Medienlügen drangsalieren mich. Kann ich mich nicht dagegen wehren?

Früher habe ich oft Rockmusikabende eingelegt. Das war großartig! Am jetzigen Ostersonntag wieder. Stundenlang Musik, bis in die späte Nacht hinein gehört, von meinen damaligen Lieblingen, den Beatles, Stones, Tina Turner, Fleetwood Mac u.a. brachten mir Hochstimmung, die im Alltagsleben einfach verloren gegangen ist. Ich war wie berauscht (ohne Alkohol und Drogen!) von den glorreichen Klängen der Musikstars aus den 60,70 und 80er Jahren. Songs von John Lennon begeisterten mich. Wie sinnlos war der Tod dieses genialen Musikers…

Alte Erinnerungen kamen in mir hoch. Wie schön war die Zeit damals? Wir waren alle frei im Denken und Tun. Nicht wie heute, wo wir tagtäglich ausspioniert werden, in Facebook ausgesperrt und gelöscht werden… wie vor wenigen Tagen die regierungsUNfreundlichen Journalisten Iman Karim und Oliver Flesch. Pressefreiheit steht in Deutschland auf der Kippe, sie wird mit Füßen getreten. Gesetze im Handstreich verändert. Das Schlimmste aber: die Pressekollegen machen da mit. Anstatt den Politikern auf die Finger zu schauen, machen sie gemeinsame Sache mit ihnen. Von Opposition keine Spur. Sie lassen sich von der Politik „kaufen“, indem sie im Sinne der Regierung das Volk manipulieren. Schrecklich!

Nicht nur meine Seele weint vor Schmerz – auch die von anderen Deutschen!

Was will ich sagen?

Wir alle müssen jetzt schnell zur Vernunft kommen. Überall!!! Nicht nur in Talkshows werden regierungskritische Stimmen ausgeblendet. Das Volk denkt anders. Und ich bin einer aus dem Volk. Es geht nicht darum, dass Politiker ihre Posten sichern oder Journalisten stromlinienförmig berichten. Die Situation ist viel blenzliger, es geht ums Ganze!

Ich rufe alle Politiker in Berlin auf – dazu alle Journalisten – sich selbst einmal allen Ernstes zurückzuziehen und darüber nachzugrübeln, was derzeit mit Deutschland passiert. Es muss kein Rockmusikabend wie bei mir sein. Es ist so wichtig, in sich zu gehen und sich zu fragen: Was mache ICH falsch? Auch für die Bundeskanzlerin, ihre Minister und Journalisten.

Ich weiß, es scheint völlig naiv von mir, wenn ich mein Angebot unterbreite, gern einmal nach Berlin zu einem persönlichen Gespräch oder Interview zu kommen. Es scheint geradezu utopisch zu sein, sollte eine Bundeskanzlerin Merkel oder Minister oder Journalisten mit einem wie mir, einem aus dem Volk, überhaupt reden? Bin ich tatsächlich so einfältig, wenn ich menschlich denke? Anders, als heutzutage üblich?

Natürlich werde ich nie eine Einladung bekommen… ein einzelner „Normalbürger“ ist ja uninteressant… Allerdings: sich einmal hautnah mit einem besorgten Menschen zu unterhalten, was ist daran unangebracht? „Da hätte die Kanzlerin viel zu tun…“ wird die Antwort sein. Aber wenigstens will ich hier einen Denkanstoß geben, denn…

… unsere Seelen weinen vor Schmerz!

Gespannt bin ich, ob sich jemand bei mir meldet. Na klar, sehr naiv scheint meine Denke, aber ich meine es ernst. Ich möchte Ideen aufzeigen, wie Fehler vermieden und bereinigt werden können. Ich glaube, dass meine Meinung kompatibel mit Millionen anderer in Deutschland ist. Will das die große Politik ignorieren?

Gunter Dringenberg, Jahrgang 1949, ist  erreichbar über seine Facebook-Seite.

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