Moslems in deutschen Gefängnissen: Gebetsraum und Halal-Speisen inklusive

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Was geschah in Dessau wirklich (Foto: zapomicron/ shutterstock)

In der Justizvollzugsanstalt Hannover gibt es einen Raum. Er ist 60 Quadratmeter groß und mit Gebetsteppichen ausgelegt. An der Tür hängt ein Schild. Darauf steht: „Im Namen Allahs, des Allerbarmes, des Barmherzigen“. So beginnt der Koran. Es ist der erste Vers der ersten Sure. Jeden Tag dürfen hier moslemische Strafgefangene beten. Es ist ihr Reich, ihre eigene kleine Moschee.

Von Petra Petrarca

Das ist schön.

Auch auf spezielles Essen für Moslems in deutschen Gefängnissen wird Wert gelegt. Es wird streng nach Halal-Regeln (Speisevorschriften des Islam) gekocht. Dies heißt, dass die Tiere (natürlich kein Schwein) ohne Betäubung mit einem Messer an der Halsunterseite getötet werden. Beim eim Transport der moslemischen Kost wird akkurat auf Trennung zum „normalen“ Essen geachtet.

Wie respektvoll.

In vielen deutschen Gefängnissen wird der „Ramadan“ eingehalten. Der heilige Fastenmonat der Moslems. Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist Essen strikt untersagt. Deshalb werden nachts teilweise die Küchen offen gehalten, um zum Beispiel auch das Mittagessen, welches tagsüber nicht gegessen wurde, nochmals aufzuwärmen.

Wie nett.

Jeden Tag besuchen moslemische Seelenbetreuer die deutschen Gefängnisse. Sie kümmern sich um die Sorgen ihrer Glaubensbrüder. Es sind Mörder, Schläger, Betrüger, Verbrecher, Vergewaltiger. In Sure 47, Vers 4, heißt es: „Und wenn Ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis Ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt…“ (nach Henning).

Wie unfein.

Laut Strafgefangenenstatistik der JVA Saarbrücken ist jeder zehnte Häftling moslemisch. Ist das viel oder wenig? Eine Statistik über die Art des Verbrechens der moslemischen Glaubensbrüdern gibt es scheinbar nicht. Etwa 4,5 Millionen Moslems leben in Deutschland (Bundesamt für Migration 2016). Das Nachrichtenmagazin FOCUS schreibt dazu: „Die meisten Deutschen überschätzen die Zahl der Moslems in Deutschland massiv.“

Wirklich?

Fazit: Die Macht einer Religion zeigt sich wohl auch immer an der Durchsetzung ihrer Glaubensrituale. Auch wenn es „nur“ im Gefängnis ist. Koscheres Essen für jüdische Häftlinge gibt es übrigens im Knast nicht. Christen dürfen laut Bibel verzehren, was sie möchten. Nur Fleisch, in dem noch Blut ist, sollte man meiden. Es ist nicht bekannt, ob ein christlicher Knastbruder jemals in einem Gefängnis darum gebeten hat, ihm das Fleisch doch bitte durchgebraten zu servieren.

Wie schade.

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