Wenn das Boot mal wieder zu voll ist…

Foto: Brainbitch/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/
Die "Ware" der NGO-Sklavenhändler Foto: Brainbitch/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/

Das, um es mit den Worten des Elbebibers zu sagen, liebe Leser, das kann wirklich keine Satire mehr sein:
Vor Jahrzehnten machte der Slogan „Das Boot ist voll!“ die Runde in Deutschland.
Hui, was da für ein Sturm der Entrüstung aus den linken Lagern der Flüchtlingsbefürworter und Migrationsbeglückten kam.
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Das wäre menschenverachtend, das wäre voll Nazi.
Dabei steht hinter dem Satz nur die logische Konsequenz, dass ein Boot, welches zu voll ist, kurz vor dem Kentern steht.
Die Überlebenden der Titanic haben das auf die schrecklichste Art und Weise bewiesen.
Die Geretteten der Titanickatastrophe, die in den wenigen Rettungsbooten Platz fanden, schlugen mit Paddeln auf die Hände der armen Seelen ein, die noch im Wasser trieben und vor lauter Verzweiflung an den Booten hingen, um ebenfalls noch Rettung zu finden.
Doch das Kalkül der Bootsinsassen war klar. Unser Boot ist übervoll! Nehmen wir auch nur noch einen Einzigen auf, wird das Boot kentern und selbst die, die schon im Boot saßen, werden sterben.
Und damit wäre letztendlich keinem geholfen.
Oder wie es der begnadete und von allen Aufrechten schmerzlichst vermisste Peter Scholl-Latour einmal sagte:
„Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern wird selbst Kalkutta.“
Wer Ertrinkende aufnimmt, obwohl das Boot voll ist, rettet keine Ertrinkenden mehr, sondern wird zwangsläufig selbst zum Ertrinkenden.
Klarer Fall, das leuchtet ein. Das ist keine rechte Hetze, sondern gesunder Menschenverstand.
Nur die Gutmenschen, die wollen es nicht begreifen. Sie halten verbissen an ihrer selbst auferlegten Aufgabe, das ganze Elend der halben Welt einzuladen, fest.
Und nun das:
Die „Iuventa“, ein umgebauter Kahn, der privaten Organisation „Jugend rettet“, der im Mittelmeer „in Seenot geratene Flüchtlinge“ aufnimmt und praktischer Weise direkt nach Europa schippert, statt sie an den nur wenige Meilen entfernten Ausgangshäfen wieder abzusetzen, erlitt nun selbst Seenot.
Der Grund war so simpel, wie spätestens nach der Titanic auch bewiesen:
Man hat zu viele Flüchtlinge aufgenommen. Das Boot wurde wegen massivster Überladung komplett steuerunfähig und geriet deswegen in Seenot.
Und ausgerechnet die linken Träumer, die uns als Quasi-Shuttelservice, die Flüchtlinge auf den Kontinent bringen, scheuen sich nicht, im Notruf zu melden: „Das Boot ist zu voll!“
Na, das sind ja mal Nazis par excellence!
Das Erschreckende und Besorgniserregende an diesem Vorfall wird nur wieder sein, dass die Linken sich, trotz eigenem Erleben, wieder dem Erkennen verweigern werden, dass ein Rettungsboot kentert, wenn es zu voll ist. Und auch der, dass die Seenot nicht endet, wenn die Flüchtlinge das europäische Festland erreicht haben.
Denn auch der Kontinent, der im Sinne Scholl-Latours gerade dabei ist, zu Kalkutta zu werden, ist nur noch ein Rettungsboot für Flüchtlinge, welches gerade kentert. Denn dass wir kurz vorm Kentern stehen, haben wir bereits hinter uns gelassen. Wir sind längst einen Schritt weiter. Wir kentern schon.
Ich gehe mir jetzt noch schnell eine Jahreskarte für das Hallenbad meines Vertrauens kaufen. Ich habe im Gefühl, dass es gut wäre, ab sofort regelmäßig ein paar Bahnen zu schwimmen, um in der Übung zu bleiben.
Wer weiß, wann wir endgültig absaufen.
Euer Holm Teichert

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