Deutschland absurd: GEZ-Gebühren für Kühe

Der deutsche Bürger Helmuth D. ist ein Bauer. Er hat einen Kuhstall in Wiesham (Bayern). Und was hat man in Kuhställen? Ja, da hat man Kühe. Bei Bauer Helmuth heißen sie unter anderem Annegret, Gabi und Renate. Sie futtern und muhen den ganzen Tag und geben brav Milch. Sonst nix.

Von Petra Petrarca

Doch die GEZ sieht das anders. Dieser Kuhstall mit Annegret, Gabi und Renate ist eine Betriebsstätte. Und Betriebsstätten müssen Rundfunkgebühren zahlen. Basta.

Auch wenn Annegret, Gabi und Renate weder Radio hören, noch Fernsehen schauen oder gar heimlich jenseits von ZDF oder ARD unartige Youtube-Filmchen mittels Computer konsumieren. “Es gibt im Stall meiner sieben Kühe ja nicht mal eine Steckdose“, so Bauer Helmuth. “Außerdem ist der Stall getrennt vom Wohngebäude. Und für mein Wohngebäude zahle ich sowieso.“

Kann Bauer Helmuth sich also gegen diese Zwangsgebühr  wehren? Nein. Bauer Helmuth kann nichts, aber auch gar nichts dagegen machen. Jedenfalls nicht juristisch. Zahlt er nicht, droht Pfändung von Wertsachen.

Und ja, auch Annegret, Gabi und Renate ist jeweils eine Wertsache.

Hat Bauer Helmuth das verstanden? “Ja“, sagt er, “was bleibt einem denn übrig?

Stimmt, was bleibt einem denn übrig?

In einer Tierfabel würden Annegret, Gabi und Renate schleunigst einen Protestmarsch starten. Natürlich mit all den anderen deutschen Kühen. Sie würden marschieren bis zu den Türen mit diesen gemeinen GEZ-Gebühren. Und Bauer Helmuth, hurra, muss an diesem Tag keinen Kuhmist auskehren….

https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/grafing-ort28746/grafinger-landwirt-bezahlt-fuer-seine-kuehe-gez-oeffentlich-knechtlich-8134388.html

Foto: Pixabay/ CC0 Public Domain

 

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