Will Norbert Lammert Deutschland abschaffen?

Von Foto: Gerd Seidel /, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35396973

Wir müssen hier noch einmal eine etwas ältere Geschichte hochkochen, weil sie an Brisanz fast nicht zu überbieten ist, trotzdem aber von den Mainstream-Medien – wohl gerade deshalb – total verschwiegen wurde.

Von Thomas Böhm

Die einzige Zeitung, die diesen Skandal an die Öffentlichkeit brachte, war „La Stampa“ aus Italien, die am 26. Februar folgenden Brief von Parlamentspräsidenten der EU abdruckte, der eine engere europäische Union vorsieht. Unterschrieben wurde der Brief u.a. von Claude Bartolone (Präsident der „Assemblée nationale“ in Frankreich), Laura Boldrini (Präsidentin der Abgeordnetenkammer in Italien), Norbert Lammert (Bundestagspräsident in Deutschland) und Mars di Bartolomeo (Präsident der „Chambre des Députés“ in Luxemburg):

…Die Arbeitslosigkeit und die wachsende Ungleichheit in vielen Ländern sorgen für großes Misstrauen bei den Bürgern, begleitet von der Unfähigkeit der Mitgliedsstaaten, den Migrationsstrom gemeinsam zu verwalten.* In diesem Klima finden populistische, nationalistische und fremdenfeindliche Bewegungen fruchtbaren Boden. Personenfreizügigkeit und andere Erfolge des Integrationsprozesses werden zur Diskussion gestellt. Zum ersten Mal hat ein Mitgliedsland sich dazu entschieden, aus der Union auszutreten.

In einer solchen Situation dürfen wir uns von Angst nicht lähmen lassen, auch nicht von den Sorgen bezüglich der anstehenden Wahlen in einigen unserer Länder. Wir müssen jetzt handeln, bevor es zu spät ist. Wir müssen die Chance des Jubiläums nutzen um zur Vision und zum Geist der Gründerväter zu(rück)zufinden und das europäische Konstrukt auf erneuerten Grundlagen zu lancieren.**…

Unsere Erklärung «Più integrazione europea: la strada da percorrere» geht darauf ein, was es zu tun gilt, um die europäischen und globalen Herausforderungen zu meistern. Wir vier haben sie am 14. September 2015 im römischen Palazzo Montecitorio unterschrieben. Heute sind aus den vier Unterschriften fünfzehn geworden. Wir müssen zugeben, dass diese Zahl nicht mehr steigen wird. Dies zeigt, dass eine verstärkte Bereitschaft und Kooperation existiert, aber auch, dass es nicht eine gemeinsame Position in allen Parlamenten der EU gibt.

…Wir sind überzeugt, dass wir angesichts der Krise mehr Europa brauchen, auch wenn wir uns damit Gegenwind aussetzen….

Es ist also der Moment gekommen, um einer engeren politischen Integration entgegenzustreben: einer föderalen Union aus Staaten mit weitreichenden Kompetenzen. Wir wissen, dass diese Aussicht auch auf starken Widerstand treffen wird, aber die Unbeweglichkeit einiger darf nicht zur Lähmung aller werden. Wer an das europäische Ideal glaubt, muss es wieder vorwärts bringen können, anstatt seinem langsamen Niedergang unfähig beizustehen. Und die Staaten, welcher dieser engeren Union nicht sofort hinzukommen wollen, können dies zu einem zweiten Zeitpunkt tun.

In dieser Hinsicht kann das Zusammenkommen in Rom eine gute Möglichkeit sein, um den Geist der institutionellen Verträge der Staatengemeinschaft wiederzubeleben. Eine Möglichkeit, die man nicht verlieren/verstreichen lassen darf.

Quelle: http://www.marcogallina.de/2017/03/13/ein-pakt-zur-foederalen-union/

Das aber bedeutet nichts anderes, als dass die Nationalstaaten in Europa zugunsten einer europäischen Supermacht abgeschafft werden sollen. In Deutschland hat Beatrix von Storch als einzige Politikern, leider aber von der Öffentlichkeit so gut wie unbemerkt, diesen Verrat an Deutschland entdeckt und sich entsprechend dazu geäußert:

 “Norbert Lammert fordert in seiner offiziellen Funktion als Bundestagspräsident und als zweiter Mann im Staat öffentlich die Abschaffung Deutschlands. Deutschland soll seine Souveränität aufgeben, um endlich einen EU-Föderalstaat zu errichten. Er stellt sich damit gegen unsere Verfassung – wie Frau Merkel, deren Rückendeckung er dafür hat.

›Deutschland schafft sich ab‹ war bloß ein provokanter Buchtitel. Unter dieser Kanzlerin ist dies das Programm der CDU. Der linksradikale Hass auf Deutschland scheint die Spitze der Union erreicht zu haben. Es wird Zeit, dass Merkel und Co. abtreten.”

https://www.alternativefuer.de/beatrix-von-storch-bundestagspraesident-lammert-will-deutschland-abschaffen-linksradikaler-hass-auf-deutschland-hat-spitze-der-union-erreicht/

Norbert Lammert ist bekanntlich Bundestagspräsident. Was diese großeuropäischen Machtgelüste also für Deutschland bedeuten, wird wohl allen klar.

Von Foto: Gerd Seidel /, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35396973

 

 

 

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