Woran merken wir, dass wir uns in einem Wahljahr befinden?

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Die Sprache der AfD wird nun auch von CDU- und SPD-Politikern gesprochen. Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner sagte dem „Weser-Kurier“: „Multikulti in der Addition der Vielfalt ist gescheitert“.
Ach, echt? Guten Morgen, Fräulein Klöckner!

Von David Wagner

Weiter warnt sie vor einer „falsch verstandenen Toleranz“, von der, so Klöckner, „ein Signal der Schwäche“ ausgehe.
Alles richtig. Nützt nur nichts, solange dieses Wissen nicht umgesetzt wird.

Im Übrigen alles olle Kamellen. Große deutsche Politiker warnen bereits seit über 40 Jahren vor den Auswüchsen kulturfremder Einwanderung.
Hier ein paar Belege:

Helmut Schmidt (Kanzler / SPD): „Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen.“
„Ich bin sehr skeptisch, was die Einwanderung aus islamischen Kulturen angeht.“
„Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden.“

Willy Brandt (Kanzler / SPD): „Es ist aber notwendig geworden, dass wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten.“

Helmut Kohl (Kanzler / CDU): „Die Zahl der Asylanten steigt von Monat zu Monat. Ich bin nicht gewillt, diese Entwicklung tatenlos hinzunehmen. Die Sorgen der Bevölkerung müssen ernst genommen werden, denn die Bundesrepublik Deutschland ist kein Einwanderungsland und darf es auch nicht werden.“

Richard von Weizsäcker (Bundespräsident / CDU): „Nur wenn es gelingt, wirksame Maßnahmen gegen einen weiteren Ausländerzuzug zu ergreifen, nur dann werden wir mit denen, die hier verbleiben, zu einer menschenwürdigen Mitbürgerschaft kommen.“

Herbert Wehner (SPD): „Wenn wir uns weiterhin einer Steuerung des Asylproblems versagen, dann werden wir eines Tages von den Wählern, auch unseren eigenen, weggefegt.“

Otto Schily (SPD): „Jedes Jahr kommen etwa 100.000 Flüchtlinge nach Deutschland. Davon sind nur drei Prozent asylwürdig. Der Rest sind Wirtschaftsflüchtlinge. Da darf man die Frage stellen, ob unser System besonders effizient ist.“

Heinz Kühn (SPD): Unsere Möglichkeiten, Ausländer aufzunehmen, sind erschöpft… Übersteigt der Ausländeranteil die Zehn-Prozent-Marke, dann wird jedes Volk rebellisch.“

Und sogar Angela Merkel sagte noch 2010: „Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!“

Bei solchen Aussagen müsste e i g e n t l i c h auch das deutsche Gutmenschentum aufwachen. Tut es aber nicht. Es scheint sich Geistesgrößen wie Helmut Schmidt überlegen zu fühlen.
Wie lächerlich.

Foto: Pixabay/ CC0 Public Domain

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