Bundesregierung: Auch nach den islamischen Terroranschlägen kein generelles Abschiebeverbot für koptische Christen!

Symbolfoto: dominika zarzycka/ Shutterstock

Ägypten ist nicht das einzige islamisch geprägte Land, in dem Christen verfolgt und abgeschlachtet werden. Doch die Anschläge auf die beiden koptischen Kirchen am Palmsonntag in der nordägyptischen Stadt Tanta im Nil-Delta und in der Hafenstadt Alexandria, die mehr als 40 Menschen das Leben kostete, zeigt uns, wie gefährlich Christen auch in diesem Land leben, obwohl sie mit Abd al-Fattah as-Sisi jemanden an der Regierung haben, der ihnen eigentlich nichts Böses will.

Doch es nützt nichts. Der Islamterror ist in Ägypten zwar nicht von staatlicher Seite abgesegnet, gehört aber in den muslimischen Gemeinden auf dem Land und in der Stadt zum Alltag, unter dem die christliche Minderheit zu leiden hat.

Von daher haben die Kopten allen Grund, aus Ägypten zu fliehen und in Deutschland Asyl zu erhalten.

Dem ist nur leider nicht so, eben weil sie „nur“ Christen sind und keine Moslems, die hier, wenn sie behaupten Syrer zu sein, mit offenen Armen empfangen werden.

Trotz dieser dramatischen lang andauernden Entwicklung, die einen neuen traurigen Höhepunkt erreicht hat, lehnt die Bundesregierung laut „MDR“ ein generelles Abschiebeverbot für Kopten ab.

Es ist unser Innenminister Thomas de Maizière, der anscheinend kein Problem damit hat, Christen weiterhin Tod und Terror auszuliefern.

In einem Bericht des MDR erklärt er uns, wie er die Lage in Ägypten für die Kopten einschätzt:

„Die Lage in Ägypten ist natürlich schwierig, keine Frage. Aber die jetzige Regierung ist allemal besser als die Moslembrüder vorher. Und eine systematische Verfolgung von Christen in Ägypten sehe ich nicht.“

http://www.mdr.de/nachrichten/politik/ausland/aegypten-viele-tote-bei-explosion-in-kirche-100.html

Was für ein menschenverachtendes Gerede. In vielen Ländern sitzen mittlerweile „bessere“ Regierungen an der Spitze, doch hat sich die Situation der christlichen Minderheiten eher verschlechtert, statt verbessert. Und auch in Syrien ist es nicht überall so schlimm, dennoch werden alle Syrer und alle, die sich als Syrer ausgeben nicht aus Deutschland abgeschoben.

Wie diese unchristliche Abschiebepraxis aussieht, verrät uns ein Fall aus dem Jahre 2013. Die „Welt“ schrieb damals:

Josef Kilada, 34, hatte bis zuletzt gehofft. Und mit ihm die Mutter seiner beiden Kinder, die alle drei in Maschen in Seevetal wohnen. Also fuhr Josef Kilada, der vorwiegend in Hamburg lebt, vergangene Woche relativ optimistisch zur Ausländerbehörde. Schließlich war es zuletzt der Petitionsausschuss der Bürgerschaft, der sich seiner Sache annehmen wollte.

Doch statt einer Aufenthaltserlaubnis erhielt der koptische Christ die für ihn schockierende Nachricht, dass er Deutschland unverzüglich verlassen müsse. Bereits an diesem Donnerstag, also noch vor Weihnachten. Der Eingabenausschuss habe seine Petition abgelehnt. Und der Flug nach Ägypten sei schon gebucht.

Seit knapp einer Woche sitzt Josef Kilada in Abschiebehaft. Aber er hofft weiter, dass er dennoch bei seiner kleinen Familie bleiben kann. Der Hamburger Rechtsanwalt Stefan R. Knief hat jetzt beim Verwaltungsgericht Hamburg einen Eilantrag gestellt. Damit soll ein sofortiger Abschiebestopp erwirkt und bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis eine Duldung für den 34-Jährigen erreicht werden. „Wir hoffen noch immer, dass die Sache gut für ihn ausgeht“, sagt Sozialarbeiterin Kristina Haupt von der Freien Evangelischen Christusgemeinde in Buchholz. Am Dienstag wollte die ehrenamtliche Mitarbeiterin den gebürtigen Ägypter in der Abschiebehaft in Hamburg-Moorwerder besuchen.

Gemeinsam mit seiner Frau und einem der beiden Kinder. Ob es das letzte Mal war, konnte gestern keiner so genau sagen. „Fest steht jedenfalls, dass sich die Familie im Falle einer Abschiebung nach Ägypten wohl nicht wiedersehen wird“, sagt Kristina Haupt. Denn Kiladas Frau – beide sind allerdings nicht miteinander verheiratet – war früher Moslemin und ist inzwischen zum christlichen Glauben übergetreten. „Konvertiten droht aber in moslemischen Ländern der Tod“, sagt Haupt.

https://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article122794472/Koptischem-Christen-droht-Abschiebung-nach-Aegypten.html

Was für Prioritäten setzt eigentlich unsere Bundesregierung?

Lieber ein Islamterrorist mehr als ein koptischer Christ zu viel in unserem Land?

Symbolfoto: dominika zarzycka/ Shutterstock

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