Islamunterricht ist der falsche Weg, weil es den gemäßigten Islam nicht gibt

Foto: Jasminko Ibrakovic/ Shutterstock

Der flächendeckende Ausbau des islamischen Religionsunterrichts an den hiesigen Schulen soll die Integrationsbemühungen unterstützen. „Allein, dass dies betont werden muss, lässt ahnen, dass es schwierig bis unmöglich werden wird, dies in der Praxis umzusetzen“, stellt der AfD-Abgeordnete Hans Peter Stauch fest. „Wer sich mit der Glaubenslehre des Islam befasst, erkennt schnell, dass es sich hier keineswegs nur um Anleitungen für ein gläubiges Leben handelt, sondern vielmehr um eine politische Ideologie mit dem Anspruch der absoluten Weltherrschaft, welche mit Gewalt gegen alle Widerstände und Ungläubigen durchgesetzt werden muss. Ein gläubiger Moslem wird keine Lehre akzeptieren, die auf Basis eines sogenannten „gemäßigten Islam“ erteilt wird – schon gar nicht, wenn die Unterweisung durch einen Nichtmoslem erfolgt“, erklärt Stauch.

Der politische Islam ist keine Religion sondern eine Ideologie

Selbst in scheinbar gemäßigten Moscheen wird im günstigsten Fall vor den Versuchungen der westlichen Welt gewarnt und gemahnt im Glauben treu zu bleiben. Oftmals heißt es jedoch „Du kannst nicht Moslem und Demokrat zugleich sein!“ und die Abgrenzung zu der „Welt da draußen“ wird empfohlen – damit ist Deutschland gemeint. So beschreibt es der renommierte Journalist Constantin Schreiber in seinem kürzlich erschienenen Buch „Inside Islam“, das von zahlreichen entsprechenden Erfahrungen bei seinen Moscheebesuchen handelt.

Islamunterricht verbreitet Absolutheitsanspruch des Islam durch die Hintertür

„Mit dem Islamunterricht an unseren Schulen wird diese von den moslemischen Predigern geforderte Abgrenzung keineswegs durchbrochen werden, vielmehr wird es als fragwürdige Einladung verstanden werden, die grundgesetzwidrigen Vorschriften des Korans, der Sunna und Hadithe und damit den Absolutheitsanspruch des Islams gewissermaßen durch die Hintertür weiter in unserer Gesellschaft zu verbreiten“, befürchtet Stauch.

„Der schleichenden Islamisierung Europas und Deutschlands wird mit der Forderung nach flächendeckendem Islamunterricht an unseren Schulen weiter Vorschub geleistet. Nicht die Integration wird gefördert, sondern unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung erodiert weiter“, stellt er fest.

Überprüfung von Moscheen und Konsequenzen besser als Islamunterricht

Um die islamistischen Hassprediger aus den Hinterhöfen zu vertreiben benötigt es andere Wege, als einen sogenannten „gemäßigten Islam“ an unsere Schulen zu bringen und zu hoffen, dass unser demokratisches Wertesystem irgendwie abfärben wird. „Erst wenn wir den islamistischen Vereinen und Moscheen die Geldmittel entziehen, wenn wir die Inhalte die in Moscheen gepredigt werden, einer permanenten Überprüfung auf Basis unseres Grundgesetzes unterziehen und Verstößen konsequent begegnen, wird die Gefahr der islamistischen Unterwanderung gebannt werden können“, ist Stauch überzeugt.

Keine falsch verstandene Toleranz

„Die „Christliche Nächstenliebe“, „Brüderlichkeit aller Menschen“, „Friedensliebe“ und „freiheitlich demokratische Gesinnung“, wie in Artikel 12 unserer Landesverfassung benannt, gehören im Gegensatz zur gewaltorientierten „islamischen Doktrin“ zu den Grundpfeilern unserer Wertegesellschaft“, gibt Stauch zu bedenken. Es wäre mehr als fahrlässig, diese Wertegesellschaft aufgrund falsch verstandener Toleranz auf’s Spiel zu setzen. Dieser Verantwortung müssen wir uns endlich stellen, und zwar nicht, indem wir über den flächendeckenden Islamunterricht in unseren Schulen einer Lehre Vorschub gewähren, die sich weder mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung noch mit unserem Grundgesetz vereinbaren lässt.

Foto: Jasminko Ibrakovic/ Shutterstock

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