Herr Maas und die Revisionisten

Foto: Heiko Maas (über dts Nachrichtenagentur)

Und schon wieder hat das Maas-Männchen sein Plappermäulchen aufgesperrt und Unsinn von sich gegeben:

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat der AfD eine Öffnung für „Antisemiten und Revisionisten“ vorgeworfen. „Die AfD beklagt in ihrem Grundsatzprogramm die `Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus`. Sie duldet einen Historiker in ihren Reihen, der das Holocaust-Mahnmal als `Denkmal der Schande` bezeichnet. Wer so formuliert, der öffnet seine Türen für Antisemiten und Revisionisten“, sagte Maas der „Bild“ (Freitag). Die AfD sei „das Gegenteil eines `Garanten jüdischen Lebens`: Die AfD ist ein Garant für religiöse Intoleranz und Respektlosigkeit“. Der Justizminister reagierte damit auf Äußerungen von AfD-Chefin Frauke Petry, die ihre Partei als „Garanten des jüdischen Lebens in Deutschland“ bezeichnet hatte. (dts)

Da hat Herr Maas wohl zu tief in den Spiegel seiner Partei geschaut. Wir lesen in der „Jüdischen Allgemeine“:

Nach 40 Jahren Mitgliedschaft hat Erika Schlegel die SPD verlassen, ihr Mann Martin Schlegel war sogar 45 Jahre in der Partei, doch das Ehepaar aus Hagen ist nun aus Protest gegen einen antisemitischen Artikel auf einer Facebook-Seite des Ortsvereins der Partei ausgetreten.

»Wenn es nur der eine Text gewesen wäre, hätte man sagen können: Das wollen wir nicht, das löschen wir«, sagt Erika Schlegel der Jüdischen Allgemeinen. Aber der Ortsverein hätte den Artikel, der unter der Überschrift »Volksverhetzung, durch die Zionistischen Medien und Presse Mächte in Deutschland« (Orthografie im Original) erschienen war, ganze sechs Wochen stehen lassen. Und als es hieß, er sei gelöscht, stellte sich heraus, dass er nur für einen eingeschränkteren Personenkreis lesbar gemacht worden war…

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/20363

Der Antisemitismus scheint also auch bei Maas‘ Genossen tief verwurzelt zu sein und beim Thema „Revisionismus“ haben wir auch etwas interessantes gefunden:

Als Revisionismus bezeichneten führende Theoretiker und Politiker der SPD ab 1899 Positionen ihrer innerparteilichen Gegner, die von deren bis dahin vereinbarten Zielen abwichen und deren Realisierung aufgaben. Hauptvertreter dieser Richtung war Eduard Bernstein, der den praktischen Teil des Erfurter Programms der SPD von 1891 verfasst hatte. Er trat nun mit der These hervor, dass die bisherige Ausrichtung auf Klassenkampf und Abschaffung des Kapitalismus durch die Realität überholt sei. Dieser habe sich als krisenfest und anpassungsfähig erwiesen, so dass die SPD nur im Rahmen der bestehenden Produktionsweise durch Sozialreformen Verbesserungen für die Arbeiter und eine allmähliche Angleichung des Lebensstandards erreichen könne (der Weg ist mir alles, das Ziel ist mir nichts). Als wichtigstes Publikationsorgan des sozialdemokratischen Revisionismus galten die Sozialistischen Monatshefte, die von Joseph Bloch herausgegeben wurden. Bloch sah sich der SPD verbunden, die Zeitschrift war aber von der Partei unabhängig…

https://de.wikipedia.org/wiki/Revisionismus

Die Sprache unseres Justizministers ist also die Sprache der lupenreinen Marxisten. Und so einer hockt in der Regierung. Da müssen wir uns auch nicht wundern, dass hier stalinistische Verhältnisse entstehen.

Foto: Heiko Maas (über dts Nachrichtenagentur)

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