Familiennachzug – läuft doch!

Foto: Istvan Csak/ Shutterstock
Schön ist es, auf der Welt zu sein, noch schöner aber ist es in Deutschland bleiben zu dürfen (Foto: Istvan Csak/ Shutterstock)

Für die syrischen Kundschafter, die voraus geschickt wurden, das Paradies auf Erden zu besetzen, läuft anscheinend alles nach Plan:

Immer mehr anerkannte syrische Flüchtlinge haben einen Anspruch auf Familiennachzug. Zu diesem Schluss kommt ein internes Papier der Bundesregierung, das die Folgen der Flüchtlingskrise evaluiert und aus dem die „Bild“ (Mittwoch) zitiert. Darin heiße es: „Im fünften Jahr des syrischen Bürgerkriegs stellen Flüchtlinge aus Syrien mittlerweile die weltweit größte Flüchtlingsgruppe dar und bilden auch in Deutschland den größten Anteil.“

Demnach stellten Syrer im Jahr 2015 insgesamt 162.510 und 2016 sogar 268.866 Asylanträge in Deutschland. Aus den Asyl-Entscheidungen des BAMF für die vergangenen beiden Jahre ergebe sich „ein Potenzial von Syrern, die berechtigt wären, Familienangehörige nachzuholen“ von derzeit rund 267.500 Personen, heißt es laut „Bild“ weiter in dem Bericht. Für sie finde die „Aussetzung des Familiennachzugs für zwei Jahre“ nach dem Aufenthaltsgesetz „keine Anwendung“.

Das bedeutet, dass die betroffenen syrischen Flüchtlinge ihre Familien nach Deutschland nachholen dürfen. (dts).

Und wer weiß, wie groß eine syrische Familie werden kann, wenn es darum geht, alimentiert zu werden, ahnt, dass sich hier bald noch mindestens 3 Millionen „frische“ Syrer in Deutschland aufhalten werden.

Doch schon laufen die Vorbereitungen, dass Deutschland noch weitere Millionen Syrer aufnehmen wird. Julian Reichelt kommentiert in der „Bild“:

BILD berichtet seit Jahren über die Jahrhundertverbrechen des Diktators Assad und seines Helfers Putin am syrischen Volk. Bilder wie das der toten Kinder sind Zeugnisse dieser Verbrechen…

Für mich persönlich gilt ein Satz uneingeschränkt: Nie wieder dürfen wir tatenlos zusehen, wenn Kinder vergast werden. „Vergast“, das ist ein brutales Wort – aber nichts anderes ist in Syrien in den vergangenen Stunden (mal wieder) geschehen…

Seit sechs Jahren sehen wir – unsere Politiker, aber auch wir als Gesellschaft – dem Morden in Syrien zu. Manche nennen Syriens Schlächter Assad inzwischen sogar wieder „das kleinere Übel“, sehen ihn als Verbündeten im Kampf gegen den islamistischen Terror…

http://www.bild.de/politik/ausland/kommentar/giftgas-angriff-in-syrien-es-ist-eine-schande-51150210.bild.html

Noch ist überhaupt nicht bewiesen, dass Assad hinter dieser grausamen Tat steht, aber für Anti-Journalisten wie Reichelt, die nicht vor Ort waren und keine Beweise haben, scheint die Sache klar zu sein.

In anderen Zeitungen stand schon mal etwas anderes:

Einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zufolge soll der Islamische Staat Zugang zu chemischen Waffen haben. Demnach habe die Terrormiliz bereits in Syrien und im Irak Senfgas eingesetzt…

http://www.focus.de/politik/ausland/islamischer-staat/waffen-der-terrormiliz-islamischer-staat-setzt-womoeglich-giftgas-ein_id_5259774.html

Und auch Wikipedia ist beim Thema „Giftgasangriff“ nicht so voreilig:

Die Giftgasangriffe von Ghuta vom 21. August 2013 sind eine Reihe von Giftgasangriffen, die im Verlauf des syrischen Bürgerkriegs in der Region Ghuta östlich von Damaskus stattgefunden haben. Eine UNO-Untersuchung vor Ort wies den Einsatz des chemischen Kampfstoffs Sarin in hoch konzentrierter Form nach, der mittels Boden-Boden-Raketen verschossen wurde. Unterschiedlichen Angaben zufolge starben dabei 281, 355,1429 oder 1729 Menschen. Einige tausend Personen sollen mit neurotoxischen Reaktionen in die Krankenhäuser eingeliefert worden sein. Welche Bürgerkriegspartei für den Giftgasangriff verantwortlich ist, ist nach wie vor umstritten…

https://de.wikipedia.org/wiki/Giftgasangriffe_von_Ghuta

Egal, welche Verbrecher an die Menschen das zu verantworten haben. Es klingt irgendwie schon wieder so, als ob sich die deutschen Bürger auf weitere Millionen Syrer einstellen soll.

Foto:  Istvan Csak/ Shutterstock

 

 

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