Der neue Antisemitismus in Deutschland, aber nicht von „Menschen die schon länger hier leben“

Symbolfoto: Pixabay/ drubig-photo

Wie schon sehr oft hier geschrieben, kommt der zur Zeit wieder in „Mode“ kommende Antisemitismus in Deutschland fast ausschließlich von unseren sogenannten Neubürgern. Die mit Juden-ins-Gas-Rufen sich schon einen Namen gemacht haben, ohne dass nur einer von den Rufern je eine Anzeige davongetragen hat.

Von Reiner Schöne 

Jetzt kommt ein weiterer Beweis hinzu. Die „Welt“ berichtet heute mit der Überschrift „Jüdischer Junge verlässt Schule nach Antisemitismusvorfällen´“ von einem sehr markanten Beispiel.

In Berlin-Friedenau wurde ein jüdischer Mitschüler so gemobbt bzw. wegen rassistischer Äußerungen gegen Juden, daß er nun die Schule verlassen hat.

„Schulleiter Uwe Runkel bestätigte gegenüber dem „Tagesspiegel“ lediglich den ersten Teil der Aussage. Vor rund zwei Wochen hatten den Berichten zufolge dann zwei Mitschüler den 14-Jährigen an einer Bushaltestelle in den Schwitzkasten genommen und mit einer Spielzeugpistole Plastikteile auf ihn geschossen. Einer der Täter war offenbar kurz zuvor von einer anderen Schule verwiesen worden, so die Zeitung weiter. Nun müssen wohl beide Täter die Schule verlassen.“

„Die Friedenauer Gemeinschaftsschule ist seit 2016 Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Patin der Schule in dem Programm ist die Berliner Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat (SPD). Laut „Tagesspiegel“ haben an der Schule etwa 75 Prozent der Schüler eine andere Muttersprache als Deutsch, viele kommen aus türkischen oder arabischen Familien.“

Soviel zu Multi-Kulti einer Gesamtschule im Rot-Rot-Grünen Berlin. Die „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hat anscheinend mehr Rassismus als anderswo. Man will zwar der Sache auf den Grund gehen und die Mitschüler mit den rassistischen Sprüchen zur Rechenschaft ziehen, aber eine „Strafe mit nur dem erhobenen Zeigefinger“ reicht hier nicht mehr.

„Jetzt habe die Schule nicht mehr die Möglichkeit, dem Jungen zu vermitteln, dass er dort sicher sei. „Aber wir werden uns weiter mit dem Thema beschäftigen, und für die Täter wird es Konsequenzen haben“, versprach Runkel.“

Nun dann, wie geht es weiter, in der Gesamtschule, mit 75% Kindern, die aus dem türkischen und arabischen Raum kommen, und von einer SPD Senatorin mit Namens Dilek Kolat, die Patin dieser Schule ist?

Wir werden sehen. Sicher ist, Antisemitismus kommt zum kleinsten Teil von Menschen „die schon länger hier wohnen“. Sollte ich mich wirklich ein zweites Mal bei der israelischen Botschaft für alle entschuldigen müssen? Diesmal mache ich es hier.

Da es unsere Politiker aller Couleur es nicht für nötig halten, hier ein klares Wort zu sagen, sind meine Worte umso klarer:

Ich bitte alle Israelis in Deutschland, alle Juden in Deutschland, diesen Vorfall zu entschuldigen. Ich stehe voll und ganz hinter Ihnen, und es wäre nett von Ihnen, mir solche Vorfälle zu schreiben, damit ich sie veröffentlichen kann, um solche Vorfälle für die Zukunft zu minimieren. Danke.

Meine Stimme ist nicht groß, aber viele kleine Stimmen machen eine Große.

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Symbolfoto: Pixabay/ drubig-photo

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