Bericht: Athen erhielt seit Juli 2015 über zehn Milliarden Euro EU-Förderungen

Foto: Griechisches Parlament (über dts Nachrichtenagentur)

Griechenland bleibt ein Faß ohne Boden und wird wohl bis zum Austritt aus der EU weiter von den europäischen Steuerzahlern künstlich am Leben erhalten werden müssen. Und es sind nicht nur die Kredite und die Zinsen, die niemals zurück gezahlt werden können. Nein, Griechenland wird auch zusätzlich noch durchgefüttert:

Athen – Griechenland hat seit Juli 2015 laut eines Berichts mehr als zehn Milliarden Euro EU-Förderungen erhalten. Wie die „Bild“ (Dienstag) unter Berufung auf neue Zahlen der EU-Kommission berichtet, machen die Finanzhilfen aus Brüssel rund sechs Prozent des griechischen Bruttoinlandsprodukts aus. Damit seien die EU-Fonds der größte öffentliche Investor in Griechenland.

Dem „Bild“-Bericht zufolge sind sämtliche für Griechenland reservierten EU-Fonds der Finanzperiode 2007 bis 2013 nachträglich mobilisiert worden. Für viele Projekte habe Athen entgegen der sonst üblichen Finanzierungsregeln keine eigenen Gelder beitragen müssen: Sie seien voll von Brüssel finanziert worden. Für die Finanzperiode 2014 bis 2020 habe Griechenland schon 20 Prozent der rund 20 Milliarden Euro aus Brüssel abgerufen.

Damit liegen die Griechen sogar an der EU-Spitze: Der Durchschnitt der übrigen Länder liegt bei nur acht Prozent Abrufquote. (dts)

Das Schrecken ohne Ende wird also weitergehen, auch, weil sich die EU keinen weiteren Austritt bzw. Abgang leisten kann.

Foto: Griechisches Parlament (über dts Nachrichtenagentur)

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