Unterstützt Sea Watch die Schlepperbanden?

Foto: Bootsflüchtlinge im Mittelmeer (Archiv) (Marina Militare, über dts Nachrichtenagentur)
epa04058246 A handout video-grab released by Italian Navy Press Office on 06 February 2014 shows a boat with African migrants on board spotted by the Navy at sea near Lampedusa, Italy, 05 February 2014. Some 1,000 migrants aboard nine boats have been rescued by the Italian coast over the past days. The boats had left North Africa and were heading to the Italian island of Lampedusa, whose inhabitants have been nominated as candidates for the Nobel Peace Prize for the solidarity shown in dealing with the thousands of migrants who reach their island each year. EPA/ITALIAN NAVY PRESS OFFICE / HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der Chef der europäischen Grenzschutzagentur Frontex, Fabrice Leggeri, hat Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wie Sea Watch vorgeworfen, das Geschäft der Schlepper zu befördern, indem sie die Flüchtlinge dicht vor der libyschen Küste aufgreifen und nach Italien bringen. Österreichs Außenminister Sebastian Kurz bezeichne NGOs sogar als „Partner“ der Schlepper. Ihre Rettungsaktivitäten motivierten Flüchtlinge zusätzlich. (dts)

Da könnte natürlich was dran sein, denn aufhalten tun NGOs wie Sea Watch die Reisenden nicht gerade. Die Ausrede von Sea Watch klingt dann auch eher dürftig:

„Die Migranten kommen, weil es ihnen schlecht geht“, sagte Sea-Watch-Vorstandsmitglied Frank Dörner der „Welt“. „Wir helfen ihnen, ihre Rechte in Anspruch zu nehmen, und dabei nicht zu sterben. Uns dafür verantwortlich zu machen, dass sie kommen, ist perfide.“ (dts)

Auf der Welt leben etwas mehr als 7 Milliarden Menschen, von denen es schätzungsweise 6 Milliarden mehr oder weniger schlecht geht. Wenn Sea Watch denen helfen will, ihre Rechte in Anspruch zu nehmen, benötigt diese „Hilfsorganisation“ noch reichlich mehr Schlepper, damit sich diese armen Menschen gefahrlos auf die Reise nach Europa machen können. Alleine können die das nicht wuchten.

Foto: Bootsflüchtlinge im Mittelmeer (Archiv) (Marina Militare, über dts Nachrichtenagentur)

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