Mord an Maria L.: Im Zweifel für den Angeklagten

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Für 10 Euro in den Knast? Foto: Fotolia/ Felix Pergande

Typen wie Hussein K., der die Freiburger Studentin Maria L. vergewaltigt und ermordet haben soll, kennen sich anscheinend sehr gut mit dem deutschen Strafgesetzbuch aus, oder haben clevere Anwälte. Denn nur so ist zu erklären, dass sich dieser Erwachsene als 17-jähriger Jugendlicher ausgibt.

Der „Spiegel“ schreibt:

Der Tatverdächtige soll laut Staatsanwaltschaft Freiburg in der Nacht zum 16. Oktober 2016 in Freiburg die 19-Jährige „angegriffen, gewürgt und vergewaltigt“ haben. Anschließend habe er sein Opfer im Fluss Dreisam abgelegt, wo die Frau ertrunken sei. Die Anklage gehe davon aus, dass er sie „heimtückisch und zur Befriedigung des Geschlechtstriebs“ getötet habe.

Zwei von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebene Altersgutachten gehen zwar davon aus, dass er zur Tatzeit mindestens 22 Jahre alt war. Weil Zweifel nicht ausgeräumt werden könnten, werde nach Jugendstrafrecht angeklagt, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Wenn ihn das Gericht als Heranwachsenden sieht (18 bis 21 Jahre), könnte K. je nach Entwicklungsstand nach Jugend- oder Erwachsenstrafrecht verurteilt werden…

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/freiburg-staatsanwaltschaft-klagt-wegen-mordes-an-studentin-a-1141121.html

Wieso können diese Zweifel eigentlich nicht ausgeräumt werden? Wo sind seine Papiere, seine Geburtsurkunde? Sind wir nicht alle vor dem Gesetz gleich? Dürfen die Deutschen, die wegen eines Verbrechens angeklagt werden, ebenfalls die Papiere verbrennen und sich im Gericht als Jugendliche ausgeben?

Hier geht es doch wieder mal nur darum, bei den Menschen, die hier noch nicht so lange leben, Milde walten zu lassen wollen, einen nichtdeutschen Bonus zu verteilen. Das ist zwar rassistische Gesinnungsjustiz, aber die richtet sich schließlich gegen Deutsche und von daher ist ja gut.

Symbolfoto: Fotolia/ Felix Pergande

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