Peter Bartels: Fackeln im Hamburger Sturm

Foto: Privat
Peter Bartels (Foto: Privat)

In Hamburg ist was los. Eigentlich immer. Die Reeperbahn. Der Hafen. Die Alster. Und natürlich die Schanze, genauer, das Schanzen-Viertel. Und da ist auch die Rote Flora. Jedenfalls in dieser Linksbunten-Gegend leben die Autonomen, die seit 2003 immer mal wieder zum Schwarzen Block werden. Irgendwo. Irgendwie. Wenn’s mal wieder losgehen soll. Stadtfest, 1.Mai oder so. Natürlich vermummt. Mit Karneval hat’s der Norden nicht so. Zu kalt, wahrscheinlich. Frühling oder Herbst sind wärmer…

Von Peter Bartels

In Hamburg war jetzt schon früher was los. Im Sommer ist G20-Gipfel. Angeblich soll sogar Trump kommen. Da muß man schon mal üben. Und so brannten hier und da Autos. Sogar ein Polizeiauto. Ein richtig schönes, großes sogar. Mit Maschinenpistolen auf dem Rücksitz. Panzerwesten und so. Was Polizei heutzutage nun mal so braucht, erst recht, wenn man einen hochrangigen Politiker beschützen muß. Diesmal war’s das Häusi vom 1.Bürgermeister, Olaf Scholz. Aber da diese schöne große Bullen-Droschke dummerweise getönte Scheiben hatte, mußten die (immer) „Unbekannten“ natürlich Licht machen. Also fackelten sie nicht lange, fackelten gleich die ganze Karre ab. Die Bullen selbst waren zum Glück gerade unterwegens. Und die wahren „Dunkel-Deutschen“ hatten ja die Tage vorher hier und da in der Freien und Hansestadt an rumstehenden PKW geübt.

Jetzt donnerte die Hamburger BILD (früher 500.000, heute „noch“um die 140.000 Käufer) aber los. Das heißt, sie ließ Christian Kersting mal wieder schimpfen. Der war früher leicht links temperierter Politikchef des Blattes, weiß noch, wie es sich anfühlt für eine halbe Million zu schreiben und hat heute ab und an eine Kolumne. „Achtung, Kersting!“ Huch! Diesmal wettert er:“Angriffe auf die Polizei sind Angriffe auf uns alle“. Und dann, schon im ersten Satz:“ Es sind Terroristen. Sie haben sich nur ein politisches Mäntelchen umgehängt.“ Noch heftiger: “Die gewalttätigen G20-Gegner kämpfen nicht für eine bessere Welt. Sie wollen nur Angst und Schrecken verbreiten, unsere demokratische Staatsordnung zerstören.“ Und setzte noch einen drauf:“ So wie die islamistischen Terroristen, die sich mit einem religiösen Mäntelchen verkleidet haben.“

Nun haben sich zwar „alle Parteien mit Abscheu distanziert“. Aber, fordert der tapfere Christian weiter: “Die G20-Terroristen müssen so hart bekämpft werden wie die Islam-Terroristen.“

Nein, der liebe Kersting weiß natürlich nicht, dass hinter dem Schwarzen Block die Antifa steckt. Wie in Berlin und anderswo. Nein, er weiß natürlich auch nicht, dass diese Linken Leberecht Hühnchen seit Jahr und Tag aus einer Art Reptilien-Trog direkt und indirekt vom Pack, das sie abschaffen wollen, gefüttert werden. Und in diesem Futternapf sind 100 Millionen Euro drin. Vom CDU-Innen- jährlich an das SPD-Familienministerium pünktlich wieder aufgefüllt. Die blonde Plumpe Schwesig muß ja auch noch neben Opa, Oma,Mama, Papa, Kind und Kegel mit ihrem Ministerium den Kampf gegen Rechts führen. Sonst würde der Genosse Stegner in Schleswig Holstein noch finsterer gucken, als er schon guckt.

Und der liebe Kersting weiß natürlich auch nicht, dass in Germoney Islamische Terroristen nicht mal dann „gejagt“ werden, wenn gleich zwei Innenminister wie SPD-Jäger (NRW) und SPD-Geisel (Berlin), definitiv wissen, dass irgend ein Herr Moslem namens Amri zuschlagen will und wird. Sie warten lieber, bis er 12 Menschen mit dem LKW ermordet hat. Und nehmen dann aufopfernd die Polizei in „Schutz“. Nicht mal sich selbst… sooo geht Sozialismus, Kersting. Das sollten Sie doch wissen …

Nun ja, zum Hamburger G20 Gipfel im Sommer ist ja noch etwas Zeit. Bis dahin zankt sich der Hamburger Senat lieber über das Anlein-Ge- oder Verbot für Hunde. Damit keiner auf falsche Gedanken kommt: Ich meine Tölen. Wuff!!

Wandere aus, solange es noch geht!
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