Dr. Wolfgang Thüne: Leserbrief an die „Welt“

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Leserbrief

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WELT v. 29. 03. 2017, S. 7: „Donald Trumps doppelte Energiewende“ von Ansgar Graw

Sehr geehrter, lieber Herr Aust,

gestatten Sie zu dem Bericht aus Washington einen Leserbrief:

„Wenn die Grünen-Vorsitzende Simone Peter, sich auf das moralisch hohe Ross schwingt und den US-Präsidenten Donald Trump als „Totengräber der Zukunft“ beschimpft, weiß sie um den spontanen Beifall der „Masse“, sei es in den Medien, der Politik oder Wissenschaft. Redete Trump 2014 noch mutig vom „teuren globalen Erwärmungs-Quatsch“, so ist er jetzt dem Konformitätsdruck des „Klimaestablishments“ erlegen. Kennt er keinen Meteorologen als Berater, der ihm die WMO-Definition von „Klima“ logisch erklären kann? Trump ist ebenso wenig ein tumber „Klimafrevler“ wie sein Vorgänger Obama ein „Klimaretter“. Beide Präsidenten wie ihre medialen „Richter“ wissen offensichtlich nicht, dass „Klima“ nichts als ein künstliches menschliches Hilfskonstrukt ist, keine „Eigenexistenz“ hat.

Es gibt in der Natur nur einen einzigen Akteur, das WETTER. Wer das „Klima“ lenken will, müsste zuerst das Wetter beherrschen. Nur seiner unvergleichlichen Vielfalt verdanken wir die ungeheure irdische Vielfalt an Pflanzen und Tieren, die „Biodiversität“ und Schönheit der Erde. Deren Existenz ist gefährdet, wenn wirklich mit der „Dekarbonisierung“ der Erde Ernst gemacht würde. Das Wetter würde überhaupt nicht merken, wenn die 0,04 Prozent an CO2 eliminiert wären, in der Luft fehlen würden, die grünen Pflanzen aber sehr wohl. Trump sollte darauf drängen, dass das CO2 vom Nimbus eines „Schadstoffs“ freigesprochen wird. Es ist unverzichtbar für die Nahrungskette, für alles Leben, das mit der Photosynthese beginnt.“

Mit der Bitte um Abdruck und den besten Grüßen aus dem Hause Thüne Ihr

Dr. Wolfgang Thüne, Oppenheim

 

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