Prima, die Toten Hosen fordern wieder zum „Pogo“ auf!

Foto: Nico Bae/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/
Merkel-Fan Campino live - und mit den Taschen voller Staatsknete (Foto: Foto: Nico Bae/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

Von Thomas Böhm

Mit klammheimlicher Freude habe ich gestern diesen Beitrag gelesen:

Am Montagabend endete die Demonstration der linken NOPE-Gruppe gegen 21 Uhr auf dem Albertplatz in der Neustadt.

Mit dabei der Überraschungsgast, Die Toten Hosen (TAG24 berichtete). Die sorgten für eine euphorisierte Stimmung, auch bei den Organisatoren. Doch dann formierte sich aus der sich auflösenden Versammlung eine Gruppe schwarz gekleideter Linksautonomer.

Mit einem Banner zogen sie in einer Spontandemo über die Alaunstraße bis zur Louisenstraße. Unterwegs vermummten sie sich, zündeten Bengalos und attackierten den KiezKlub. Traten eine Scheibe ein. Zwei Passanten, darunter ein Jogger, welcher zufällig vorbei kam, wurden krankenhausreif geschlagen. Nach TAG24-Informationen lief der Jogger in der Vergangenheit schon selbst bei den NOPE-Veranstaltungen mit. Die Linksradikalen hatten somit also einen Sympathisanten verprügelt.

Auf Twitter feierten Nutzer den Angriff: „ein Juppi ist in ne Faust gelaufen.“ Bilder der Bengalos und Bölleraktion tauchten im Netz auf…

https://www.tag24.de/nachrichten/dresden-neustadt-randale-nach-anti-pegida-demo-linksautonome-schlagen-passanten-krankenhausreif-231589

Das klingt doch alles wieder nach den alten Toten Hosen, so wie wir die wild gewordenen Krawallbrüder kennen und lieben gelernt haben, die Ruhepause im Bundeskanzleramt haben sie anscheinend heil überstanden.

Sie sind zurück, die Punkrocker, die ihre Fans schon immer gerne gegenseitig aufeinandergehetzt haben, damit diese sich beim Pogo das Hirn weich stoßen konnten. Jetzt riecht es endlich wieder nach Stunk in den eigenen Reihen, nach Konzerten, bei denen die Hütte brennt und so manches Stuhl- und Jochbein zu Bruch geht.

Unser Verdacht, die Toten Hosen wären fett und gefräßig geworden, weil ihnen der Ruhm und das Geld zu Kopfe gestiegen ist, scheint sich nun doch wieder in Luft aufzulösen.

Auch die Angst, die Stinkefinger von damals hätten sich auf der Schleimspur zu Rauteträgern von heute entwickelt und würden dem reaktionären linken Establishment in den Hintern zu kriechen, scheint unbegründet zu sein.

Und die Befürchtungen, die Toten Hosen würden nun, wo sie linksoben angekommen sind, diejenigen herunterputzen, die von unten nun wieder Rabatz machen, wie zum Beispiel die Pegida-Leute, die ja den ehrwürdigen Punk-Codex „rebellische Haltung und nonkonformistisches Verhalten“ aufrechterhalten, bewahrheiten sich auch nicht.

Nein, die Toten Hosen würden doch den Punk nicht verraten. Freuen wir uns also auf ihr nächstes Konzert wider dem Linksfaschismus.

Foto: Nico Bae/ Flickr/ https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

 

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