Nicolaus Fest und das Gesindel

In schöner Regelmäßigkeit picken sich unsere Linksträger in den Medien einen AfD-Politiker heraus, um mit ihm dann einen Keil in die AfD zu treiben. Alle waren schon mal dran, Petry, von Storch, Gauland und Höcke. Jetzt hat es Nicolaus Fest erwischt. Der „Tagesspiegel“ empört sich und schreibt:

Vor fünf Monaten trat Nicolaus Fest in die AfD ein. Der frühere Vizechefredakteur der „Bild am Sonntag“ wurde seitdem auf Platz fünf der Berliner AfD-Landesliste zur Bundestagswahl und zum AfD-Direktkandidaten in Charlottenburg-Wilmersdorf gewählt. Fest bezeichnet den Islam als „totalitäre Ideologie“, möchte alle Moscheen schließen. Seine Thesen verbreitet er auf seinem Blog.

In einem Eintrag kritisiert er scharf „Gruppen von arabischen, türkischen oder afrikanischen Jugendlichen“. Man mache „immer die gleiche Erfahrung: Keiner der Jugendlichen denkt nur im Mindesten daran, ein wenig Platz zu machen, aus dem Weg zu treten, den Älteren durchzulassen. Alle sind laut, aggressiv, präpotent, ohne den Willen zur einfachsten Höflichkeit, ohne jede soziale Intelligenz. Nicht einfach sind diese Leute, sondern primitiv und bösartig.“

Man müsse das Wort von Max Frisch, „dem zufolge wir Gastarbeiter riefen, aber Menschen bekamen, vielleicht korrigieren: Wir riefen Gastarbeiter, bekamen aber Gesindel“. So lautet der Blogeintrag…

http://www.tagesspiegel.de/berlin/alternative-fuer-deutschland-berliner-afd-politiker-fest-nennt-zuwanderer-gesindel/19588056.html

So weit, so gut. Über den Begriff kann man streiten, über die Erfahrungen die Fest, wie viele andere auch, gemacht hat, sicherlich nicht. Wer Fest kennt, weiß, dass er ein renommierter Islamkritiker ist und so könnte er seinen Ausspruch auch direkt von Wikipedia abgeleitet haben:

Der Ursprung des Begriffes liegt in althochdeutsch gisind „Gefolgsmann“, d. h. im eigentlichen Sinne „derjenige, der den gleichen Weg hat“.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gesinde

Und wer will bestreiten, dass viele der türkischen, arabischen und afrikanischen Jugendlichen, die durch die Straßen ziehen, als hätten sie bereits das Land erobert, Gefolgsleute Mohammeds sind, die den gleichen, nämlich den islamischen Weg gehen, wie ihr Prophet.

Außerdem: Hätte Fest diese Leute als „Köterrasse“ bezeichnet, wäre die Aufregung vielleicht nicht so groß gewesen. Aber darum geht es dem „Tagesspiegel“ überhaupt nicht. Es geht den linken Hetzern um folgendes:

Die Berliner AfD distanziert sich halbherzig von der Formulierung des Publizisten Fest: „Die gewählte Formulierung ist sicher eine drastische Zuspitzung und nicht die Sprache der Berliner AfD“, sagte Parteisprecher Ronald Gläser. Ungeachtet der Wortwahl, über die man diskutieren könne, gebe es „aber in der Tat immer häufiger Probleme mit sogenannten Gruppen junger Männer“. Diese hätten „leider größtenteils Migrationshintergrund“. Daher sei es notwendig, den Ursachen nachzugehen und eine davon, nämlich die „mutmaßlich verfehlte Integrationspolitik“ zu beseitigen. Den Überbringer „der schlechten Nachricht wegen seiner überspitzten Formulierung in die Ecke zu stellen, hilft dagegen nichts“…

http://www.tagesspiegel.de/berlin/alternative-fuer-deutschland-berliner-afd-politiker-fest-nennt-zuwanderer-gesindel/19588056.html

Egal, ob sich irgendein anderer AfD-Politiker „halbherzig“, „gar nicht“, oder „vollständig“ von der Äußerung eines anderen AfD-Politikers distanziert hätte, der AfD muss geschadet werden, auf Teufel, oder besser auf Allah komm raus.

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