Frau Dr. Merkel ist nicht mal eine Notlösung

Die Asylwelle hat viele Gesichter. Unter anderem zerstört sie das Gleichgewicht der Geschlechter. In Deutschland waren die Geburten von Jungen und Mädchen historisch gesehen immer etwa ausgeglichen. Weibliche Säuglinge wurden nie in den Müllkübel entsorgt wie in Indien oder China. Kürzlich wurde wieder ein Mädchen in Indien lebendig begraben. Allerdings gibt es auch in Deutschland einen zunehmenden Frauenmangel. Denn die Statistik der Asylantenzusammensetzung zeigt in der fruchtbaren Altersgruppe ein deutliches Übergewicht von Männern. Es sind mehr als 75 %. Da die abgelehnten Bewerber nicht ausgeschafft werden, landen sie auf dem Heiratsmarkt.

Von Wolfgang Prabel

Der deutsche Heiratsmarkt hat früher funktioniert, wenn nicht verbrecherische und bluthungrige Medienpropaganda alles verdorben hat. Das war zuletzt 1914 bis 1918 und 1938 bis 1956 der Fall. In den Kriegen und in den Kriegsgefangenenlagern wurde vor allem die männliche Bevölkerung für staatliche Zwecke verheizt, so daß es in den Nachkriegszeiten zu eklatantem Männermangel kam. Jede Nachkriegs-Tanzveranstaltung entgleiste zum Zickenkrieg. Heute ist es umgekehrt. Es herrscht Frauenmangel. Wenn es zu einer dadurch bedingten Prügelei mit einem „Syrer“ kommt, rückt der Staatsschutz an.

Die Einwanderer drängen in Beziehungen mit Frauen und diese werden knapp. Das ist mittlerweile in jedem Ort zu erkennen. Derzeit werden die Defizite durch Zuzug von jungen Damen aus dem Osten ausgeglichen. Per Internet kann man sich eine Frau bestellen, muß sie möglichst schnell ausprobieren und heiraten, bevor nach einem Vierteljahr das Visum abläuft. So ist es zumindest mit Nicht-EU-Importen. Bei EU-Fräuleins aus Rumänien kann man sich mehr Zeit lassen. Das klingt alles sehr unromantisch, und das ist es auch. Trotzdem leben selbst in kleinen Orten schon die Ostimporte.

Die traditionelle Begegnung, ein Kennenlernen ohne zeitlichen Druck, romantische candle light dinners und Zeit zum Nachdenken – alle tradierten Konventionen kommen unter die Räder. Wir wollen die Brautbeschaffung per Internet nicht mit dem orientalischen Sklavenmarkt vergleichen. Mit den Idealen der Aufklärung und Emanzipation hat die Moderne aber auch nichts mehr zu tun. Das unerwartete Ergebnis ist: Die Blitzehen mit Philippinas, Ukrainerinnen und Rumäninnen halten oft. Die Vermittlung und Anreise hat ja auch Geld gekostet…

Letztes Jahr hatte ich auf einem Zeltplatz in Kampanien solche Nachbarn. Ein Schweizer und eine Thailänderin, die schon einige Jahre zusammen lebten. Sie war sehr schön und konnte immer noch kein Wort Deutsch. Und er konnte ihre Sprache auch nicht. Sie verständigten sich in Pidgin-English. Kein Problem soweit, aber was wird mit den Kindern, wenn die mal in die Schule kommen? Können die dann auch nur Pidgin?

Wikipedia belehrt uns: „Pidgin“ ist eine in der grammatischen Struktur vereinfachte Behelfssprache, die sich unter kolonialen Bedingungen ausgebildet hat, z. B. in Afrika, Westindien, Amerika. Ihr Zweck ist, sich mit vereinfachten Formen der anderen Sprachen kommunikativ verständlich zu machen. Auch im Ostblock wurde vor 1990 zur Verständigung ein rudimentäres Englisch gesprochen. Ich habe 1991 den ersten lebenden Engländer getroffen, als ich für eine englische Ingenieurfirma Investigation Works in einem Jenaer Wohnheim machte. Er hat mich als Muttersprachler im Unterschied zu den Freunden aus Litauen, Rußland oder Polen überhaupt nicht verstanden. Aber dafür konnte ich mit seinen Fragen und Antworten auch nichts anfangen. Bewegen wir uns in eine Welt der zerbröselnden Kommunikation?

Auf den ersten Blick sind alle Probleme durch Außenhandel lösbar. Man verklappt wertlosen Windstrom nach Osten (so wie man den Negern früher Glasperlen und Hackebeile gab) und bekommt dafür schöne Frauen im gebärfähigen Alter geliefert. Aber die Welt ist komplexer, als der fortschrittliche und nachhaltige Verstand sich das ausmalt: Das Problem wird weltweit hin- und hergeschoben. Im Osten werden die Frauen knapp. Nicht jeder Ukrainer und Thailänder kann sich eine Frau im Internet bestellen. Und wo soll die zum Schluß noch herkommen?

Mathematisch bleiben in Afrika genug Frauen zurück, die nach Osteuropa, Thailand und auf die Phillippinen nachgeliefert werden könnten. Sie könnten auch oft ansehnliche Viehherden in die Verbindung einbringen. Aber leider gibt es in weiten Teilen Afrikas die Polygamie. Dazu eine lustige Anekdote. Ein moslemischer Häuptlingssohn aus Ostafrika studierte in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Weimar Architektur. Im Rahmen der antiimperialistischen Solidarität. Eine junge brünette Dame, die sich für ihn extra wasserstoffblond gefärbt hatte, heiratete ihn, weil er ihr erzählte, daß er zu Hause fünf Häuser, fünf Mercedes-Limousinen  und fünf Farbfernseher hat. Eigentlich hätte sie mißtrauisch werden müssen, denn der Alte ging ständig fremd. Aber sie wollte aus der Zone raus. Wegen der vollzogenen Heirat bekam sie anstandslos die Ausreise und war erstaunt in Afrika nur eine alte klapprige Mercedes-Limousine, einen betagten Farbfernseher, dafür aber fünf Hütten mit insgesamt vier Ehefrauen des Häuptlingssohns vorzufinden. Die fünfte Hütte war extra für sie. Es ist natürlich alles gut ausgegangen. Nach zwei Jahren konnte sie eines Nachts dem Serail entfliehen, tappte durch die von Affen- und Hyänenschreien sowie Löwengebrüll gellende, nur vom Mond beschienene durch hüfthohes Gras bedeckte Savanne, und stolperte über Baobab-Wurzeln zum nächsten Flugplatz. Dagegen ist das Dschungelcamp Kindergarten.

Was auch hinderlich ist: Moslemische Frauen dürfen keine Nichtmoslems heiraten. Um den globalen Heiratsmarkt angesichts der Asylantenströme in Ordnung zu bringen, müßte es weltweit eine völlige Kulturrevolution geben. Ob Merkel das hinbekommt? Ob sie das eigentlich will? Sie könnte sich ja, um den von ihr verursachen Magel auszugleichen, jeden Abend nach getaner Arbeit im Görlitzer Park prostituieren. Lieber Leser, könntest du dir ein Date mit Angela vorstellen? Selbst wenn sie 30 Jahre jünger wäre? Als Notlösung? Besoffen? Uh-buh!

Meine Freundin hat kürzlich ihr komisches Lispeln nachgemacht. Damit kann man jede Comedy-Veranstaltung zum Brüllen bringen…

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

http://www.prabelsblog.de/2017/03/frau-dr-merkel-ist-nicht-mal-eine-notloesung/

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